Monatszeitschrift für Politik, Volkstum und Kultur.

Kategorie: Neueste Beiträge

Historische Wahlverlierer

Vergessene Parteien der jungen Bundesrepublik Am Wahlabend sprechen alle vom Wahlsieger und seinen Optionen. Für die Wahlverlierer interessiert sich kaum noch jemand, und nach ein

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Der Nasenweg

Steil und schön geht es rund 250 Höhenmeter bergauf – oder – bergab. Am nordwestlichen Stadtrand, im 19. Bezirk Döbling, gelegen, enden hier praktisch die Ostalpen. Dann kommt das Donautal und gegenüber der Bisamberg, insgesamt also die Wiener Pforte. Und so bietet dieser asphaltierte Weg auf rund 1,5 km eine großartige Aussicht: auch auf den einzigen Wiener Gesteins-Aufschluß, Flysch. Der Weg beinhaltet auch eine Aussichtskanzel, Stufenanlagen, durchgehendes talseitiges Geländer – wegen der Steilheit und der ganzjährigen Benutzung nicht nur bei glatten Verhältnissen oft gebraucht – und wird etwa gleichviel hinauf und herab begangen bzw. belaufen. Die Endpunkte sind im Tal das Kahlenbergerdorf und oben der Leopoldsberg: beides an sich schon sehenswerte Orte mit auch guter Erschließung durch öffentlichen und privaten Verkehr.

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Verschwörungstheorien

Sie sind so alt wie die Menschheit. Manchmal mit fatalen Folgen, manchmal haben sie Erfolg. Die Schlange wurde beschuldigt, an Evas Neugierde auf den Apfel

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Das Sudetendeutsche Museum

Der Weg zu dem am 12. Oktober 2020 offiziell eröffneten Sudetendeutschen Museum in der bayerischen Landeshauptstadt München war lang. Es dauerte Jahrzehnte, bis der Plan

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Architektur: Mehr als eine Geschmacksfrage

„Das Haus hat allen zu gefallen. Im Unterschiede zum Kunstwerk, das niemandem zu gefallen hat. Das Kunstwerk ist eine Privatangelegenheit des Künstlers. Das Haus ist es nicht. Das Kunstwerk wird in die Welt gesetzt, ohne daß ein Bedürfnis dafür vorhanden wäre. Das Haus deckt ein Bedürfnis. Das Kunstwerk ist niemandem verantwortlich. Das Haus einem jeden. Das Kunstwerk will die Menschen aus ihrer Bequemlichkeit reißen. Das Haus hat der Bequemlichkeit zu dienen. Das Kunstwerk ist revolutionär, das Haus konservativ. Das Kunstwerk weist der Menschheit neue Wege und denkt an die Zukunft. Das Haus denkt an die Gegenwart.“ – Adolf Loos 1910 in dem Essay „Architektur“.

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OAZ statt FAZ

von Benedikt Kaiser Ostdeutsche lesen nur sehr zurückhaltend die westdeutsche „Qualitätspresse“. Das heißt: Bürger Sachsens, Sachsen-Anhalts, Brandenburgs, Mecklenburg-Vorpommerns und Thüringens, also jener Bundesländer, die –

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