Monatszeitschrift für Politik, Volkstum und Kultur.

Foto: ÖLM

Deutschsprachiges Ferienlager in der Vojvodina

von Gabriella Koppi Juhasz & Valeria Loci

Das Sommerferienlager 2026 wurde vom 22. bis 25. Juni 2026 in Großbetschkerek/Zrenjanin durchgeführt. Unser Plan war, daß die Teilnehmer nicht nur ihre Deutschkenntnisse weiterentwickeln, sondern auch Kultur, Sitten und Bräuche der Deutschen in der Vojvodina noch besser kennenlernen sollten. Die Teilnehmer waren im Alter von 12 bis 15 Jahren.

Der erste Tag begann mit kleinen Spielen zum Kennenlernen. Danach folgten Aufgaben, die sich mit der Landeskunde befaßten. Dieses Jahr waren die österreichischen Bundesländer das Thema. Am Dienstag sind wir nach Subotica/Maria Theresiopel gereist, wo wir den Deutschverein Theresiopolis besucht haben. Es war eine sehr schöne Gelegenheit, sich mit einigen Mitgliedern zu treffen und etwas über ihr Leben und ihre Kindheit zu erfahren. Die Kinder konnten auch Fragen stellen, es wurde für sie zudem ein kleines Quiz im Zentrum organisiert. Anschließend gab es Eis und einen Nachmittag im Freibad. Am nächsten Tag folgten nach „Eisbrecherspielen“ Theaterstücke: Die Teilnehmer sollten ein Märchen vorspielen, mußten davor aber alle Requisiten selbst vorbereiten. Am Nachmittag haben alle Gruppen dann ihr Märchen vor den anderen aufgeführt. Der Donnerstag war der letzte Tag des Lagers. An diesem Tag sind wir ins Zentrum von Großbetschkerek gefahren und waren Gäste des hiesigen Deutschvereines. Dieser Verein zeigt zurzeit zwei Ausstellungen, und zu beiden konnten wir auch einen Vortrag hören. Es ging um die Deutschen im Banat. Nach dem Mittagessen waren noch verschiedene Aktivitäten geplant, wie zum Beispiel grammatikalische Spiele.

Das diesjährige Ferienlager endete mit einer Evaluation. Nach dem Lesen der Evaluationsbögen waren wir sehr zufrieden, weil es fast 100 % positive Rückmeldungen gab. Wir hatten auch viele Teilnehmer, die jedes Jahr wiederkommen; wir hoffen, daß auch diejenigen, die das erste Mal dabei waren, in den kommenden Jahren wieder teilnehmen. Einen riesengroßen Dank an die ÖLM, weil wir dieses Lager ohne ihre Unterstützung nicht hätten verwirklichen können!

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