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	<title>Zips &#8211; Der Eckart</title>
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	<description>Monatszeitung für Politik, Volkstum und Kultur.</description>
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	<title>Zips &#8211; Der Eckart</title>
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		<title>Vom Deutschtum in den Karpaten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2020 21:16:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Wolfgang Steffanides]]></category>
		<category><![CDATA[Karpatendeutsche]]></category>
		<category><![CDATA[Slowakei]]></category>
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		<category><![CDATA[Zips]]></category>
		<category><![CDATA[Zipser Triologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Trilogie bringt uns Geschichte und Schicksal der Zips näher Die Zips nimmt in der Siedlungsgeschichte der Deutschen in Osteuropa eine besondere Stellung ein: Gemeinsam mit Siebenbürgen stellt sie das älteste Siedlungsgebiet außerhalb des geschlossenen deutschen Volksraumes dar! Bereits um 1135 wurden deutsche Bergleute, Bauern und Handwerker von dem ungarischen Herrscher ins Land gerufen: Der [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Eine Trilogie bringt uns Geschichte und Schicksal der Zips näher</h2>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Zips nimmt in der Siedlungsgeschichte der Deutschen in Osteuropa eine besondere Stellung ein: Gemeinsam mit Siebenbürgen stellt sie das älteste Siedlungsgebiet außerhalb des geschlossenen deutschen Volksraumes dar! Bereits um 1135 wurden deutsche Bergleute, Bauern und Handwerker von dem ungarischen Herrscher ins Land gerufen: Der heute in der Slowakei gelegene Landstrich war nach Kriegen menschenarm, verwüstet, zerstört.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Ein Beitrag von Dr. Wolfgang Steffanides</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">In deutschen Landen waren die demographischen Voraussetzungen gerade dafür (leider) sehr gut: Bevölkerungswachstum bei etwa gleicher Arbeitsproduktivität, also Armutsgefährdung. So kam es zur friedlichen Kultivierung – bis 1945. Die Zips liegt in der heutigen Ostslowakei, bis zum Ende des Ersten Weltkrieges Teil von Oberungarn. Bis heute ist das aus beiden Staatswappen ersichtlich: die drei Berge Matra, Tatra und Fatra mit dem überhöhenden Kreuz sprechen für sich. Die Hohe und die Niedere Tatra sowie die Große und die Kleine Fatra sind in der Slowakei, die Matra liegt im heutigen Ungarn. Auf dem Titelbild des ersten Bandes der „Zipser Trilogie“ ist die gut erhaltene und vielfach genutzte Burg von Käsmark zu sehen, gestaltet und benannt nach der adeligen Thökely-Familie, die lange die Grundherren stellte. Die Zips war bis 1918 voll, dann auslaufend mindestens dreisprachiges Gebiet, wie beim Ortsnamen angeführt: deutsch/slowakisch/ magyarisch. Dazu kam noch je nach Stamm eine Zigeunersprache, etwa die der Roma oder der Sinti. Das Zusammenleben war ein gutes Nebeneinander, bis vor allem nach dem Reichsausgleich 1867 Österreich-Ungarn die Magyaren sehr stark dominieren wollten, sogar bis zur Änderung der Vornamen auf Grabsteinen! </p>



<h3 class="wp-block-heading">Potokisch und mandakisch</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden ehemaligen deutschen Hauptdialekte heißen potokisch und mandakisch. Zum Glück gibt es neben den schriftlichen Aufzeichnungen auch Tondokumente der jüngeren Zeit: als Umgangssprache, Haussprache sind die deutschen Dialekte den verbrecherischen Beneš-Dekreten, also der Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei zum Opfer gefallen. Der gewachsene, gesprochene, alltagsgebrauchte Dialekt ist in der Breite und bei der Jugend nicht mehr vorhanden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wertvolle Triologie</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Umso wichtiger ist das Vorhandensein von Literatur, wie der heuer erschienenen „Zipser Trilogie“, die ein Wiederentdecken des kulturellen Erbes ermöglichen. Die drei Bände dokumentieren eine Welt, die Jahrhunderte lang friedlich war. Die Zips ist auch für die Hochkultur ungemein interessant: weltweit das Gebiet mit der größten Dichte an gotischen Holzaltären und entsprechenden Kirchen; Zentrum ist Leutschau/Levoca. In Käsmark gibt es sogar zwei evangelische Kirchen – die ältere ist die Holzkirche, ganz aus Holz gebaut mit Lehmverputz. Diese barocke Artikularkirche aus 1717 bietet 1.500 Gläubigen Platz und ist als Ganzes wunderbar. Daneben steht die neue evangelische Kirche, 1898 fertiggestellt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Deutsche Schicksale in der Hohen Tatra</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Band der Trilogie behandelt die Oberzips, also das Gebiet im Nahbereich der Hohen Tatra, des kleinsten Hochgebirges der Welt. Hauptort ist Poprad; Käsmark ist die alte Bildungshochburg. Hobgarten/Chmelnica ist die Ausnahmegemeinde: von der Vertreibung verschont geblieben, aber nicht von der politischen Situation vor und nach der Wende 1989/90: Abwanderung in den „goldenen“ Westen, im slowakischen Wohlstandsgefälle vom Westen (Preßburg) bis zum Osten (Kaschau/Kosice). Einleitend wird der Initiator der Reihe, Johann Schürger (1914-1997), mit Bild vorgestellt: Auch er hatte seine Heimat Obermetzenseifen 1945 verlassen müssen, ist aber auch in Niederbayern seiner alten Heimat verbunden geblieben – wie so viele andere auch, aber eben mit dem gedruckten Wort als immateriellem Erbe. In diesem ersten Band der Trilogie kommen auf 159 Text- und 24 Bildseiten Schicksale der verschiedensten Art zur Kenntnis – alle durchdrungen von einer Liebe zum Damals und de Verbundenheit mit dem Heute. In Käsmark findet übrigens seit rund 20 Jahren die größte Gesamtveranstaltung des Karpatendeutschen Vereins (in der Slowakei) statt: jeweils Ende Juni im großen Innenhof des Tökely- Schlosses, eröffnet jeweils durch den Bürgermeister und andere Ehrengäste – und immer auch durch einen Vertreter der Österreichischen Landsmannschaft!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nur die Steine sprechen (noch) deutsch</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der zweite Band der „Zipser Trilogie“ behandelt die Unterzips, also die Orte rund um Einsiedel/Mnisek nad Hnilcom mit dem Haus der Begegnung und Schwedler: Von dort stammt Prof. Dr. Ferdinand Klein, der mit seiner Ehefrau Anna und Frau Aranka Stiglohrer-Liptak die treibende Kraft zum Erscheinen der drei Bände war. Dort ist der mantakische Dialekt daheim gewesen. Die 144 Text- und 12 Bildseiten geben ebenfalls ein sehr lebendiges Bild der Gegenwart, vor allem aber der Vergangenheit. 1945 ist auch hier der zentrale Punkt – das Ende von Jahrhunderten von Kulturleistungen; nur die Steine sprächen (noch) deutsch, liest man oft. So wird dem Leser in angenehm großem Druck Zeitgeschichte vermittelt, wie sie wirklich war. Vergleiche mit den „großen Medien“ drängen sich auf&#8230; Der dritte Band der „Zipser Trilogie“ wurde aus dem reichhaltigen Nachlaß der beiden Mantaken Franz Richweis (1929-2001, geboren, gelebt und verstorben in Schwedler), und Ladislaus Müller (1928-2002, geboren in Einsiedel an der Göllnitz, verstorben in Göllnitz/Gelnica) gestaltet. Müller verfaßte vor allem Gedichte, die ebenfalls die Liebe zur Heimat verdeutlichen – wie auch die Prosatexte beider Herren. Insgesamt hat der in Käsmark ansässige ViViT-Verlag unter Ing. Mikulas/Miki Liptak die drei Bände äußerst leserfreundlich gestaltet, weshalb ihm auch weitestmögliche Verbreitung, auch unter ortsfremden, aber an der Slowakei und deren deutschen Elementen Interessierten zu wünschen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Die ZIPSER TRILOGIE kann beim Verlag ViViT (Hviezdoslavova 18, SK-06001 Kežmarok) oder bei Frau Aranka Stigloher (Mühlmoosstraße 2, D-83043 Bad Aibling, Tel. 08061-1492) für 30.- Euro (zzgl. Porto) erworben werden. ISBN 978-80-8175-060-1 I; ISBN 978-80-8175-061-8 II; ISBN 978-80-8175-062-5 III</em></p>
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		<title>Großes karpatendeutsches Gesamttreffen in Käsmark</title>
		<link>https://dereckart.at/grosses-karpatendeutsches-gesamttreffen-in-kaesmark-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Jun 2019 16:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Karpatendeutsche]]></category>
		<category><![CDATA[Käsmark]]></category>
		<category><![CDATA[Slowakei]]></category>
		<category><![CDATA[Zips]]></category>
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					<description><![CDATA[Die freundliche Bezirksstadt Käsmark/Kezmarok in der Ober-Zips war am 21. und 22. Juni 2019 Gastort für ein vielfältiges Programm:]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die freundliche Bezirksstadt Käsmark/Kezmarok in der Ober-Zips war am 21. und 22. Juni 2019 Gastort für ein vielfältiges Programm: Das Kultur- und Begegnungsfest vermittelte ein lebendiges Bild vom Leben der karpatendeutschen Heimat-Verbliebenen &#8211; aber auch der Verbundenheit mit den Vertriebenenverbänden in den neuen Heimaten. Der ECKART war exklusiv dabei!</strong></p>
<p>Es war wieder ein ehrliches, fröhliches, und auch nachdenklich stimmendes Gesamtbild, das sich den vielen Besuchern aus allen fünf Regionen bzw. 35 Ortsgruppen des Karpatendeutschen Vereins (KDV), den Botschaftern aus der BRD und Österreich, den Vertretern der Slowakei, den Vertretern der Karpatendeutschen Landsmannschaften aus der BRD und Österreich sowie den sonstigen Interessenten geboten hat. Der KDV-Obmann Dr. Ondrej Pöß konnte sehr zufrieden sein.&nbsp; Im Mittelpunkt der Gespräche stand vor allem die Schul- und Sprachensituation: einerseits die doch endlich wieder erreichte verstärkte Wahlmöglichkeit für Deutsch als Fremdsprache, andererseits die vielen fehlenden muttersprachlichen Lehrkräfte, beginnend bereits im Kindergarten.</p>
<h3>Empfang im Rathaus und Eröffnung einer Austellung</h3>
<p>Das vielfältige Programm begann am Freitag mit der Enthüllung einer Gedenktafel am Geburtshaus des Botanikers Friedrich Haszlinksy und setzte sich bei dem Schülerwettbewerb in Poesie und Prosa fort. Der „Verband der Deutschlehrer und Germanisten der Slowakei“ mit ihrem Präsidenten Dr. Marek Lupták, Zvolen/Altsohl&nbsp; war zufrieden.&nbsp; Der Bürgermeister gab einen kleinen Empfang im sehr eindrucksvollen Rathaus, erhöht durch die Ehrung zweier Käsmarker Studenten durch die Genersich-Stiftung, Budapest. Es folgte die Eröffnung der Ausstellung im gotischen Haus des Käsmarker Museums: „Rissdorf – Ein verschwundenes Städtchen“. Ein kleines Konzert im Freien leitete über zum festlichen Abendessen für die vielen maßgeblichen Personen, in Anwesenheit beider Botschafter, mit entsprechend klaren, deutlichen Aussagen zu den zentralen Themen. So unter anderem, daß Ortsgruppe und Region Preßburg passend nachbesetzt werden konnten.</p>
<h3>Gedenktafel für Prerau-Opfer</h3>
<p>Der Samstag brachte viele Höhepunkte: Vorab die Enthüllung einer Gedenktafel für die mehr als 250 karpatendeutschen Zivilisten, die am 18./19. Juni 1945 in Prerau/Prerov nahe Olmütz auf der Rückfahrt in die alte Heimat „einfach so“ von tschechoslowakischen Soldaten ermordet worden waren. Die Tafel hängt in der „Roten“ großen Evangelischen Kirche in Käsmark rechts vom Eingang. Die beiden evangelischen Kirchen stehen nebeneinander, die neue, große, rote ist aber sehr viel höher. Dann die ökumenische Messe in der großartigen Holzkirche, der evangelischen Artikularkirche nahe dem ehemaligen so ruhmreichen Lyceum.&nbsp; Der mehrere tausend Menschen fassende Raum ist wieder in sehr gutem Zustand. Mitwirkend waren die Blaskapelle aus Svit und der Chor aus Metzenseifen/Medzev.</p>
<h3>Prominenz und buntes Programm</h3>
<p>Ziel des gemeinsamen Festzuges war das Tökely-Schloß am anderen Ende der Altstadt: voran die Blaskapelle, dann die Festgäste in zum Teil sehr schönen Trachten und die übrigen Teilnehmer. Im Schloßhof fanden dann die Auftritte der&nbsp; 17 mitwirkenden Gruppen statt. Eingeleitet wurde mit zweisprachigen Ansprachen vom Bürgermeister, KDV-Obmann Dr. Ondrej Pöß, der neuen österreichischen Botschafterin&nbsp; Mag. Margit Bruck-Friedrich, des bundesdeutschen Botschafters Joachim Bleiker, der Vorsitzenden der Karpatendeutschen Landsmannschaft in der BRD Brunhilde Reitmeier-Zwick und des Vertreters der&nbsp; ÖLM und der Karpatendeutschen Landsmannschaft in Österreich Dr. Wolfgang Steffanides. Das dann folgende bunte Programm wurde&nbsp; von zwei ausländischen Gruppen bereichert: der großartigen Tanzgruppe der Gemeinschaft Junger Ungarndeutscher aus Dunaharaszti, und einer volkstümlichen Dreiergruppe aus Österreich. Ein reichhaltiges kulinarisches Angebot sowie Stände verschiedener Organisationen rundeten die gelungene Veranstaltung ab.</p>
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