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	<title>Wirtschaftskrise &#8211; Der Eckart</title>
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	<title>Wirtschaftskrise &#8211; Der Eckart</title>
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		<title>Das Schreckgespenst Inflation</title>
		<link>https://dereckart.at/das-schreckgespenst-inflation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2021 16:53:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>
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					<description><![CDATA[Bereits am Beginn der Corona-Maßnahmen analysierten wir im ECKART die Folgen der Maßnahmen und warum diese zu Inflation führen würden. Damals war das noch ein Thema für alternative Medien, daß in den großen Leitmedien an den Rand von Verschwörungstheorien plaziert wurde. Heute ist die Inflation in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Wirtschaftlich bekannte Mechanismen wie, [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Bereits am Beginn der Corona-Maßnahmen analysierten wir im ECKART die Folgen der Maßnahmen und warum diese zu Inflation führen würden. Damals war das noch ein Thema für alternative Medien, daß in den großen Leitmedien an den Rand von Verschwörungstheorien plaziert wurde. Heute ist die Inflation in der Mitte der Gesellschaft angekommen.</strong></p>



<p></p>



<p>Wirtschaftlich bekannte Mechanismen wie, daß eine drastische Erhöhung der Geldmenge bei konstantem oder schrumpfendem Warenangebot zu Preissteigerungen führt, lassen sich durch türkisgrünes Wunschdenken nicht außer Kraft setzten. Regierungsinserate konnten lange das Thematisieren der Inflationsgefahr unterbinden, nicht aber die Inflation selbst. In den letzten 15 Monaten wurden mit etwa 3,5 Billionen (3.500.000.000.000) in etwa genausoviele Euro ins Geldsystem gepumpt wie in den ersten 20 Jahren seit der Einführung des Euros. Diese Geldmengen bergen das Potential, die Inflation weiter zu befeuern. Momentan (Mai-Daten) liegt die Inflationsrate bei 2,8% in Österreich und bei 4,2% in den USA. Die realen Zahlen werden etwas über den offiziellen liegen. Zu gefährlich hohen Inflationsraten wie sie sich aktuell in der Türkei mit 17,1% zeigen, fehlt in Österreich jedoch noch einiges. In der Theorie müßte eine Verdopplung der Geldmenge bei konstanten Waren zu einer Verdoppelung der Preise führen. Historisch läßt sich dieser Zusammenhang gut beobachten, jedoch steigen nicht alle Preise gleichmäßig, und es kann einige Zeit dauern, bis sich der Effekt in steigenden Preisen zeigt.<br><br><strong>Die Hyperinflation von 1923 hat auch eine Vorgeschichte</strong><br>Die Hyperinflation in Deutschland 1923 begann mit dem Anwerfen der Notenpresse im Jahr 1918. Kriegsanleihen und Reparationen konnten nicht mehr über Steuern oder Anleihen finanziert werden, sondern wurden durch neu gedruckte Papiermark beglichen. Zunächst, 1919 und 1920, führte<br>das Gelddrucken nur zu einer moderat anziehenden Inflation, ähnlich den heute gemessenen Werten. Ab 1921 zog die Inflation dann auf Werte an, die heute in etwa auf 25% bis 40% geschätzt werden (eine exakte Erhebung fand damals noch nicht statt).<br><br><strong>Die Parallelen zu heute</strong><br>Mitte 1923 zog die Inflation dann immer schneller an und bis zur Hyperinflation im Herbst dauerte es dann nur noch wenige Wochen. Wir befinden uns heute in einer ähnlichen Phase wie jener von 1919 bis 1920. Die Basis für eine kommende Hyperinflation wird gerade gelegt, noch könnte diese aber verhindert werden. Finanziert der Staat seine Ausgaben über Steuern oder indem er Schulden über den privaten Anleihemarkt aufnimmt, hat das auf die Inflation keine Auswirkungen. Während der Staat mehr Waren kauft, nimmt die Kaufkraft bei den Steuerzahlern oder Anleihegläubigern in gleicher Weise ab. Normale Staatsfinanzierung hat keinen nennenswerten Effekt auf die Inflation. Anders verhält es sich, wenn der Staat mehr Waren nachfragt und diese mit frisch gedrucktem Geld bezahlt. Hier steigt die Gesamtnachfrage bei bestehendem Angebot, und die Preise beginnen zu steigen. Wurden die Staatsausgaben Österreichs bis zur Finanzkrise ausschließlich über Steuern und Anleihen finanziert, begann man damals auch den dritten, inflationswirksamen Weg zur Finanzierung zu beschreiten.<br><br><strong>Die „Euro-Rettung“ schuf bis heute ungelöste Probleme</strong><br>Vor zehn Jahren als absolute Ausnahme zur kurzfristigen Rettung des Euros konzipiert, gewöhnten sich Politiker schnell an diese „einfache“<br>Art der Finanzierung von Defiziten über die Notenpressen. Hieß es Ende 2011, durch diese Sondermaßnahme kaufe man der Politik etwas Zeit, um notwendige Reformen durchführen zu können, führte diese „Ausnahme“ dazu, daß die Politik erst recht keinen Druck mehr hatte, die Staatsausgaben auf ein finanzierbares Maß zurückzuführen. Und hier kann es richtig gefährlich werden. Theoretisch wäre jetzt noch Zeit, die Corona-Pakete auslaufen zu lassen oder über Einnahmen gegenzufinanzieren. Durch das bisher gedruckte Geld würden die Inflationsraten<br>vermutlich trotzdem noch deutlich auf vielleicht 5, 7 oder auch 9% ansteigen. Insgesamt aber in einem Bereich verharren, der die Wirtschaft<br>nicht ernsthaft gefährdet, und nach einiger Zeit wieder sinken.<br><br><strong>Droge des billigen Geldes</strong><br>Leider ist fraglich, ob eine politische Führung, die es in den guten Jahren 2016, 2017 oder 2018 nicht geschafft hat, von der Droge des billigen Geldes wegzukommen, dies jetzt in einer viel schwierigeren Phase schaffen wird. Durch die Corona-Maßnahmen gibt es heute weit mehr  Menschen, die von staatlichen Zahlungen abhängig sind. Steigen die Preise, wird der Druck, auch die staatlichen Zuwendungen zu erhöhen,<br>größer werden.<br><br><strong>Preise explodieren 2021</strong><br>In einigen Bereichen wie bei Holz, Zement oder Halbfertigprodukten sind die Preise seit Jahresbeginn um 40 bis 60% gestiegen. Bei Schweinefleisch, Zucker, Gemüse, Kaffee oder Textilien sehen wir ebenfalls schon Steigerungen im zweistelligen Bereich. In dieser Situation ist es für die immer unbeliebter werdende Politik verlockend, die Preisaufschläge durch höhere Gehälter im öffentlichen Dienst oder Steigerungen bei<br>den Pensionszahlungen zu kompensieren. Um die anziehende Inflation zu bremsen, wäre aber das Gegenteil, strikte Kostenkontrolle und Einsparungen, nötig. Nimmt man eine an sich noch harmlose Inflation zum Anlaß, die Staatsausgaben weiter auszuweiten, führt das zu noch höheren Defiziten. Da die Steuereinnahmen rückläufig sind und kaum noch jemand in nicht inflationsgeschützte Staatsanleihen investiert, bleibt wieder nur die Finanzierung über die Notenpresse.<br><br><strong>Wenn die Inflationsraten dann galoppieren, ist es vorbei</strong><br>Die Inflationsraten steigen dann weiter und weiter. Die Geschichte zeigt uns jedoch auch, daß es durchaus noch Monate oder sogar einige Jahre dauern kann, bis aus moderat steigenden Inflationsraten eine galoppierende Inflation wird. Mit Blick auf andere Länder läßt sich ebenfalls feststellen, daß es immer schwieriger wird, die Inflation zu stoppen, je höher diese bereits geklettert ist. Aussagen von führenden Notenbankmitarbeitern erweckten den Eindruck, daß eher beruhigt werden solle, als daß die Inflation bekämpft werde. Man wird nicht müde zu betonen, daß die Inflation nur vorübergehend gestiegen sei…<br><br><strong>Politik hat die Wirtschaft in eine Sackgasse manövriert</strong><br>Warum der Inflationsanstieg vorübergehend sein soll, während die Ursache für die Inflation, die Schuldenfinanzierung über die Notenpresse, munter weitergeht, wird nicht erklärt. Die Politik hat sich hier durch kurzfristiges Denken in eine schwierige Situation manövriert, es ist fraglich, woher sie plötzlich die Weitsicht nehmen sollte, um da wieder herauszukommen. </p>
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		<title>Finis Germaniae, finis Europae?</title>
		<link>https://dereckart.at/finis-germaniae-finis-europae/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2021 03:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[BRD]]></category>
		<category><![CDATA[Gerhoch Reisegger]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Verschuldung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>
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					<description><![CDATA[Betrachtungen zur aktuellen Wirtschaftslage der BRD und Österreichs Es knistert im Gebälk! Egal ob wir die Weltwirtschaft oder die einzelnen Volkswirtschaften der EU-Staaten betrachten: Eine Wirtschaftskrise ungeahnten Ausmaßes, die durch den fast weltweiten „shutdown“ wegen der angeblich so gefährlichen Corona-„Pandemie“ herbeigeführt wurde, wirft immer deutlichere Schatten. Doch diese Weltwirtschaftskrise hat hierin nicht ihre eigentliche Ursache, [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Betrachtungen zur aktuellen Wirtschaftslage der BRD und Österreichs</h2>



<p><strong>Es knistert im Gebälk! Egal ob wir die Weltwirtschaft oder die einzelnen Volkswirtschaften der EU-Staaten betrachten: Eine Wirtschaftskrise ungeahnten Ausmaßes, die durch den fast weltweiten „shutdown“ wegen der angeblich so gefährlichen Corona-„Pandemie“ herbeigeführt wurde, wirft immer deutlichere Schatten. Doch diese Weltwirtschaftskrise hat hierin nicht ihre eigentliche Ursache, sondern „Corona“ wirkte lediglich als „Brandbeschleuniger“ – wie wir bereits im Schwerpunkt der ECKART-Maiausgabe festgehalten haben.</strong></p>



<p><em>Ein Beitrag von Gerhoch Reisegger</em></p>



<p class="has-drop-cap">Die Schlüsselkennzahlen haben sich ja nicht erst vor ein paar Monaten zu den katastrophalen Werten entwickelt, sondern schon lange vor der Lehman-Pleite 2008. Allerdings hat das „An-die-Wand-fahren“ der Wirtschaft – denn das ist in Wahrheit der monatelange völlige Stillstand – die Lage viel schlimmer gemacht, als sie sich nach dem Großen Börsen-Krach 1929 entwickelte. Betrachten wir die BRD, lange die wirtschaftliche Lokomotive der EU, denn deren Zustand ist ein guter Anhaltspunkt, wie es in Österreich aussieht. Und die Strukturen sind ähnlich: Beide Länder haben eine sehr hohe Exportquote von über 40% des BIP. Wenn die wichtigsten Exportmärkte selbst faktisch bankrott sind, kann sich die eigene Wirtschaft nicht erholen. Die Schuldenuhr der BRD zeigte zum Stichtag € 1.980.652.171.178 also fast zwei Billionen Euro! Zu Beginn der „Corona-Krise“ lief sie eine Zeitlang rückwärts, als ob die Schulden weniger würden. Dies zeigte aber etwas anderes an: Die BRD konnte gar keine Kredite mehr aufnehmen, weil es kein Geld gab – und der absehbare Staatsbankrott jedem Finanzier ja kaum entgangen sein konnte!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sind Milliardenforderungen der Bundesbank uneinbringlich?</h3>



<p>Hinzu kommt der sogenannte TARGET2-Saldo: Dies sind Forderungen der Bundesbank gegenüber jenen (EU-)Ländern, in die deutsche Exporte geliefert, aber nicht bezahlt wurden. Der Betrag beläuft sich auf: € 918.​813.​828.​364,52 Euro also fast eine Billion Euro (Stand: 30. April 2020)!<br>Macht zusammen:<br>~ € 2.000 Milliarden Staatsschulden<br>~ € 1.000 Milliarden praktisch nicht einforderbare offene Beträge für deutsche Exporte in EU-Länder.<br><br>Die Deutsche Bundesbank über TARGET2: „Es ist dies ein Zahlungsverkehrssystem, über das nationale und grenzüberschreitende Zahlungen in Zentralbankgeld schnell und endgültig abgewickelt werden. Über TARGET2 fließen pro Tag im Durchschnitt rund 350.000 Zahlungen im Wert von rund 1,7 Billionen Euro. Während eines ganzen Jahres werden von TARGET2 knapp 90 Millionen Zahlungen in einem Gesamtwert von rund 430 Billionen Euro abgewickelt. Diesen Transaktionen können ganz unterschiedliche Geschäfte zugrunde liegen. Denkbar sind unter anderem die Zahlung einer Warenlieferung, der Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers, die Gewährung oder Rückzahlung eines fälligen Darlehens, die Geldanlage bei einer Bank und vieles mehr.“</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie hoch ist der Anteil der Derivat-Betrugsgeschäfte?</h3>



<p>Eine Anmerkung dazu: Das Welt-BIP beträgt angeblich 60 (manchmal ~ 80) Billionen Euro. Wenn also über TARGET p.a. 430 Billionen Euro an „Zahlungen“ erfolgen, muß sich der weitaus größte Teil auf Derivate beziehen, also „heiße Luft“ (= Betrugsgeschäfte, die mit der Realwirtschaft nicht das Geringste zu tun haben!) Aber die Deutsche Bundesbank erwähnt diese nicht, räumt aber ein, daß die TARGET-Zahlungen auch für Warenlieferungen sein könnten. – Das Wort „Zahlungen“ ist allerdings irreführend, weil es nur Buchungen auf irgendwelchen Bundesbank-konten sind, aber es fließt de facto kein Geld, weil die Schuldnerstaaten der EU zahlungsunfähig sind. Jeder weiß dies!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Werden sich die Steuereinnahmen  halbieren?</h3>



<p>Prognosen für Corona-bedingte Steuerausfälle ca. 50%: Die Steuereinnahmen der BRD waren 2019 ca. 760 Milliarden Euro, d. h. Mindereinnahmen von 3-400 Mrd. Euro. (Aber auch dort „plant“ der Finanzminister höhere Steuereinnahmen als 2019!) Die EZB ist mit 11-12 Billionen verschuldet und in Wahrheit bankrott. Die Euro-Länder „haften“ mit unterschiedlichen Prozentsätzen, die BRD etwa mit 20%. Die eingezahlten Haftungsbeträge belaufen sich nur auf ein paar Milliarden. Da fast alle EU-Staaten bankrott sind, müßten die „liquiden“ dafür einspringen, also D, A, NL, S, aber diese Länder sind – siehe oben – in Wahrheit auch zahlungsunfähig. Die EZB und der Euro sind damit wohl bereits Geschichte! Konsequenz daraus: es wird aller Voraussicht nach keine Hilfs- oder Konjunkturpakete geben. Die Lage in Österreich ist prinzipiell dieselbe – mit ca. einem Zehntel der jeweiligen Dimensionen. Die Billionensummen, mit denen Politiker und EZB – verbal – herumschlagen gibt es in Wahrheit nicht, und wenn sie als bedrucktes Papier erscheinen – fiat money – ist dies der Start für eine Hyperinflation. Die an sich guten Mittelstandsunternehmen werden an den Rand des Ruins gedrängt – und für ein Butterbrot von „Investoren“ aufgekauft. Finis Germaniae, Finis Europae?</p>



<h3 class="wp-block-heading">…und in Österreich?</h3>



<p>Die Medien mokierten sich über die Panne bei der Budget-Debatte, weil in der Vorlage vergessen wurde „in Millionen Euro“ den Zahlen anzufügen. A bisserl schlampert, natürlich. – Aber ist nicht der eigentliche Skandal, den Budgetentwurf des Finanzministers aus der Zeit „vor Corona“ vorzulegen? Jeder weiß, daß „Corona“ ein teurer „Spaß“ der Bundesregierung war bzw. immer noch ist. Der Unsinn mit dem „shut-down“ und dem „Krisenmanagement“ wird ja fortgesetzt.<br>Die Proteste führten dann zu einem neuen Vorschlag, der die „voraussichtlichen“ Kosten des „An-die-Wand-fahrens“ der Wirtschaft einbezog. Das ging – überraschend – über Nacht. Wenn man ahnt, daß die Erstellung eines Budgets doch mühevolle Arbeit ist, dann liegt man mit der Annahme gewiß auf der sicheren Seite, daß hier von „Experten“ mit Hausnummern operiert wurde. Für wie seriös/kompetent darf man ergo den Finanzminister und die türkise Partei des Zauberlehrlings aus der Wunderwelt halten? Diese rhetorische Frage beantwortet sich selbst.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Steuerschätzungen des Finanzministers sind utopisch!</h3>



<p>Abgesehen davon, daß der erste Entwurf die „übliche“ Steigerung enthielt, die bei „normalem“ Geschäftsgang so eintreffen mag, ist jedoch 2020 mit massivem Rückgang der „Erträge“ (= der Steuereinnahmen) zu rechnen, weil Arbeitslose und Kurzarbeiter keine Einkommenssteuern zahlen, sowie nicht produzierende oder nicht aktive Unternehmen (vielen EPU und KMU wurde ja mit drakonischen Strafandrohungen verboten, ihre Geschäfte weiter zu betreiben) keine Gewinne machen, sondern Verlustvorträge auch für die Folgejahre geltend machen werden.  Realistischer wäre die Annahme von mindestens einem Drittel weniger an Steuereinnahmen, d. h. ca. 55 Milliarden an Einnahmen, womit die Verschuldung nicht um 20,6 Milliarden sondern um fast 50 Milliarden steigen würde – sofern Finanzminister Blümel überhaupt dieses Geld auftreiben kann.<br>Nun hat – ein paar Wochen später – die Regierung ihr Hilfspaket „nachgebessert“, auf 50 Milliarden, ein „Mega-Wumms“ laut grünem Vizekanzler Werner Kogler. Das sind nach Adam Riese um 12 Milliarden mehr als die ursprünglichen versprochenen 38 Milliarden. Diese addieren sich natürlich zur Verschuldung, womit sie wohl auf 62 Milliarden ansteigen dürfte und damit das Budget zu mehr als der Hälfte auf noch gar nicht aufgetriebenen Krediten beruht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Formeln für den Staatsbankrott</h3>



<p>Es empfiehlt sich, das 1984(!) im Wirtschaftsverlag Langen-Müller/Herbig erschienene Büchlein von Paul C. Martin zu studieren: „Die Formeln für den Staatsbankrott. Am Beispiel des finanziellen Endes der Republik Österreich“. Bis jetzt hat der Finanzminister es ja offenbar noch nicht, denn außer wortreicher Versprechen zur Hilfe haben die wenigsten noch Bares gesehen. – Wenn, was realistischer ist, nichts kommt, dann wird die Pleitewelle noch heftiger ausfallen, als schon jetzt zu befürchten ist.</p>



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		<title>Der große Corona-Crash kommt!</title>
		<link>https://dereckart.at/der-grosse-corona-crash-kommt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2020 11:43:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Seizer]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>
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					<description><![CDATA[Polit- und Medienkartell verschweigt das Ausmaß der Probleme In der ECKART-Maiausgabe wagten wir uns in einer sehr turbulenten Phase an eine Einschätzung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Maßnahmen und deren Folgen. Anfang April gingen das WIFO, das IHS und die Nationalbank von einem Schrumpfen des Bruttoinlandsprodukts von 1,5 bis 2,5 Prozent aus. Wir erklärten, warum das [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Polit- und Medienkartell verschweigt das Ausmaß der Probleme</h2>



<p></p>



<p><strong>In der ECKART-Maiausgabe wagten wir uns in einer sehr turbulenten Phase an eine Einschätzung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Maßnahmen und deren Folgen. Anfang April gingen das WIFO, das IHS und die Nationalbank von einem Schrumpfen des Bruttoinlandsprodukts von 1,5 bis 2,5 Prozent aus. Wir erklärten, warum das viel zu wenig wäre und eher mit 15% zu rechnen sei. Aus heutiger Perspektive trafen wir also mit unserer Einschätzung ziemlich ins Schwarze…</strong><br></p>



<p><em>Ein Beitrag von Christoph Seizer</em></p>



<p class="has-drop-cap">Damals waren die Einschätzungen noch primär wirtschaftlicher Natur, wer sich nach unserem Rat mit Gold, Silber und Wertpapieren eindeckte, hat heute viel Freude damit. Die Herbst Einschätzung fällt politischer aus, da die wirtschaftlichen Auswirkungen mehr und mehr politische werden.<br>Aktuell wird es, wie jeden Herbst rasch kälter. Viele Menschen erkälten sich. Die Symptome sind in vielen Fällen von Corona nicht unterscheidbar. Das trifft jetzt auf eine Bevölkerung, die von Medien und Politikern in Panik versetzt wurde. Positiv ist, daß viele Menschen nach wie vor kühl und rational nachdenken und sich von einer weitgehend emotionsgetriebenen Berichterstattung nicht einschüchtern lassen. Es werden aber viele beim ersten Niesen glauben, an einem tödlichen Virus erkrankt zu sein. Nun stürmen viele dieser Menschen auch mit milden Symptomen zum Arzt oder ins Krankenhaus, mit denen sie sich früher einfach mit einem Kräutertee ins Bett gelegt hätten.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Regierung schürt weiter Panik</h3>



<p>Jetzt werden diese Menschen bereitwillig getestet und auf Wunsch gerne in den Krankenhäusern versorgt. Und zwar deshalb, weil dadurch die bisher ungenutzten Corona-Kapazitäten genutzt werden können, statt weiterhin über einen Fehlalarm mit sinnlosen Kollateralschäden sprechen zu müssen. Die Regierung braucht die Pandemie: Der Herbst mit Menschen, die wegen eines Niesens in Panik verfallen, wird sie liefern. Selbst wenn das Virus bereits verschwunden wäre, was aber nicht der Fall zu sein scheint. Es wird mit den offiziellen Zahlen so viel Schindluder getrieben, daß es schwer ist die Wahrheit zu erkennen. Verkehrstote werden, bei positiven Tests, zu Coronatoten. Jedoch auch unter Berücksichtigung von falsch-positiven Tests und Ausweitung der Zahl der Tests, spricht jedoch einiges dafür, daß das Virus wieder im Vormarsch ist.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Corona-Virus hat nirgendwo zu Massensterben geführt!</h3>



<p>Zur von der Politik verstärkten Schnupfenpanik im Herbst könnten sich durchaus real steigende Corona-Zahlen gesellen. Zwar scheint das Virus lange nicht so gefährlich zu sein, wie von Kurz und Merkel propagiert („Bald wird jeder von uns einen kennen, der an Corona gestorben ist“). Südafrika oder Indien, die den Lock-Down nie real durchsetzen konnten oder Schweden zeigen, daß nirgend ganz Landstriche entvölkert wurden. Auch wenn es für eine endgültige gesundheitliche Entwarnung nicht reicht, so konnte bislang weder in Österreich noch sonstwo eine Übersterblichkeit festgestellt werden. Für alte, schwerkranke Menschen kann das Virus tödlich sein, gleichwohl kann für diese Risikogruppe letztendlich auch eine leichte Grippe lebensbedrohend sein.</p>



<figure class="wp-block-pullquote" style="border-color:#cf2e2e"><blockquote><p>Den vollständigen Artikel lesen Sie in der aktuellen ECKART-Ausgabe, die sie <span class="has-inline-color has-vivid-red-color"><strong><a href="https://dereckart.at/eckart-abonnieren/">HIER</a></strong> </span>bestellen können.</p></blockquote></figure>
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