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	<title>Viktor Orbán &#8211; Der Eckart</title>
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	<description>Monatszeitung für Politik, Volkstum und Kultur.</description>
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	<title>Viktor Orbán &#8211; Der Eckart</title>
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		<title>Österreich-Ungarn: Es gibt neue Perspektiven!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2021 05:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Ungarn]]></category>
		<category><![CDATA[Ungarndeutsche]]></category>
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					<description><![CDATA[Was man heutzutage über das Ungarn Viktor Orbáns in österreichischen und westlichen Massenmedien lesen kann, ist zumeist nichts Schmeichelhaftes. Grund genug für den ECKART, um auch einmal eine alternative Sicht der Dinge zuzulassen. Nicht nur wegen unserer gemeinsamen Geschichte, sondern auch aus Verbundenheit mit dem gegenwärtigen Ungarn, in dem Deutsche eine Brückenbauerfunktion ausüben. Es geht [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Was man heutzutage über das Ungarn Viktor Orbáns in österreichischen und westlichen Massenmedien lesen kann, ist zumeist nichts Schmeichelhaftes. Grund genug für den ECKART, um auch einmal eine alternative Sicht der Dinge zuzulassen. Nicht nur wegen unserer gemeinsamen Geschichte, sondern auch aus Verbundenheit mit dem gegenwärtigen Ungarn, in dem Deutsche eine Brückenbauerfunktion ausüben. Es geht um den Erhalt und die Zukunft der Völker Europas, und hier ist und bleibt Ungarn ein Fels in der Brandung.</strong></p>



<p><em>Ein Kommentar von Christoph Bathelt</em></p>



<p class="has-drop-cap">Ungarn ist mehr als nur ein Nachbarland! Geschichtlich verbunden sind wir seit über 1.000 Jahren, mit allen Höhen und Tiefen. Es ist auch die Heimat von mehr als 150.000 Ungarndeutschen, darunter vieler Donauschwaben, die in den letzten Jahren erfreulicherweise ein neues Selbstbewußtsein gewonnen haben. Viele Initiativen und Projekte zeigen auch bei jungen Menschen deren wachsendes Interesse an den eigenen Wurzeln. Dazu gehören auch verschiedene Veranstaltungen, welche die Mundart zum Inhalt machen – eine davon, den Mundarttag in Tscholnok, haben wir besucht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Dialekte werden immer weniger</h2>



<p>Das „Schwowische“ ist durchaus eine Herausforderung. Bei allem Optimismus können wir nicht verhehlen, daß die Sprachkompetenz in allen unseren Betreuungsgebieten schlechter ist als noch vor zehn Jahren. Von den einst 120 Dialekten wird es in der Zukunft nur noch eine Handvoll geben. Umso mehr richten wir unsere Hoffnungen auf die Ausbildung von Pädagoginnen und Pädagogen, und die Begeisterung vieler Kinder und Jugendlicher, die sich in Theaterstücken, Mundartcafés und Projekten mit der Sprache ihrer Ahnen auseinandersetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">ÖLM in Ungarn seit gut 30 Jahren sehr aktiv</h2>



<p>In Ungarn ist es vor allem die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen (LdU), es sind aber auch private Initiativen wie die Mitgliedsvereine des Bundes Ungarndeutscher Schulvereine (BUSCH), welche sich mit viel Kreativität und Energie dieser Aufgabe stellen. Seit mehr als 30 Jahren unterstützt die Österreichische Landsmannschaft Weiterbildungsprogramme und Initiativen, und es gibt immer noch viel zu tun. Natürlich kann man nicht von heute auf morgen Wunder erwarten, aber mit dem wachsenden Selbstbewußtsein werden auch wieder eine Rückbesinnung auf die eigene Muttersprache und ihre Wertschätzung folgen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ungarndeutsche als wichtige Brückenbauer</h2>



<p>Es geht hier nicht um ein „Entweder-oder“, sondern um die Erkenntnis, daß die Ungarndeutschen sich als Brückenbauer aus beiden Völkern sehen sollten, die sowohl das eine, wie auch das andere Erbe anerkennen und pflegen. Im Gegensatz zu anderen Ländern ist das politische Klima in unserem Nachbarland für die deutsche Minderheit durchaus günstig.</p>



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		<title>Puszta-Wirtschaftswunder</title>
		<link>https://dereckart.at/puszta-wirtschaftswunder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2021 04:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Seizer]]></category>
		<category><![CDATA[Fidesz]]></category>
		<category><![CDATA[Nationale Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Ungarn]]></category>
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					<description><![CDATA[Ungarn ist für internationale Konzerne äußerst attraktiv Was auch immer man von Viktor Orbán halten mag, die Wirtschaftskompetenz kann man ihm nicht absprechen. Wirtschaftlich blüht Ungarn auf, wichtige Kennzahlen zeigen Orbáns Erfolgskurs. Die Arbeitslosigkeit ist niedrig, die Löhne steigen deutlich.&#160;Zwischen 2011 und 2019 stiegen die Löhne in Ungarn um satte 42%. Während das Gender-„Studium“ 2018 [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Ungarn ist für internationale Konzerne äußerst attraktiv</h2>



<p></p>



<p><strong>Was auch immer man von Viktor Orbán halten mag, die Wirtschaftskompetenz kann man ihm nicht absprechen. Wirtschaftlich blüht Ungarn auf, wichtige Kennzahlen zeigen Orbáns Erfolgskurs. Die Arbeitslosigkeit ist niedrig, die Löhne steigen deutlich.&nbsp;Zwischen 2011 und 2019 stiegen die Löhne in Ungarn um satte 42%. Während das Gender-„Studium“ 2018 gestrichen wurde, werden Ausbildungen in den Fächern Informatik, Mathematik, Naturwissenschaften und Technik massiv gefördert. </strong></p>



<p><em>Ein Beitrag von Christoph Seizer</em></p>



<p class="has-drop-cap">Eine neue Generation gut ausgebildeter junger Menschen zieht Unternehmen ins Land.&nbsp;&nbsp;Allein 50 südkoreanische Unternehmen bauten in den letzten Jahren Werke in Ungarn. Zusammen beschäftigen sie über 10.000 Mitarbeiter, vielfach gut bezahlte Ingenieure und Techniker. Der Technologiekonzern Samsung SDI, der schon vor Jahren 300 Millionen Euro in den Aufbau einer ersten Produktion in Göd investierte, kündigte erst kürzlich einen 1,2 Milliarden Euro teuren Ausbau mit 1.200 weiteren Arbeitsplätzen an.&nbsp;</p>



<p>Auch deutsche Firmen schätzen den Produktionsstandort Ungarn. BMW wird in Kürze beginnen eine neue Fabrik in Debrecen zu errichten. Runde eine Milliarde Euro soll dafür investiert werden. Der Münchner Autohersteller will dort mit 1.000 neuen Mitarbeitern insgesamt 150.000 Fahrzeuge pro Jahr herstellen. Die Milliarde wird laut BMW wegen der „guten Infrastruktur und des qualifizierten Personals“ investiert.&nbsp;Volkswagen läßt den Audi A3 und TT in Ungarn bauen, in Kürze soll der Q3 hinzukommen. Ende Jänner konnten die 12.000 Audi-Mitarbeiter in Györ eine Lohnerhöhung von 18% durchsetzen.&nbsp;Daimler läßt seine Mercedes A-Klasse und die CLA-Klasse in Ungarn herstellen. Suzuki unterhält ebenfalls ein Werk in Esztergom mit über 3.000 Mitarbeitern.&nbsp;</p>



<p>Diese Werksgründungen schlagen sich auch in den gesamtwirtschaftlichen Zahlen nieder, während die Industrieproduktion in vielen Euro-Staaten bereits vor Corona fiel, verzeichnete Ungarn einen deutlichen Anstieg. Verglichen mit -5,3% im dritten Quartal 2019 in Deutschland, -1% in Österreich und -2,2% in der Eurozone können sich die +6,4% in Ungarn sehen lassen.&nbsp;Während der letzten 30 Jahre verließen viele junge Ungarn ihre Heimat, um im Ausland zu arbeiten.&nbsp; Heute dagegen klagen ostösterreichische Landwirte, daß die Erntehelfer aus Ungarn ausblieben. Früher halfen sie zu Hunderten bei der Spargel- und Erdbeerernte. Bei einer Arbeitslosenrate von 3,4% in Ungarn (gegenüber 7,4% in der Eurozone) kommen jetzt immer weniger.&nbsp;Während die EU vor allem die Finanzindustrie hofiert, hat Ungarn nach der Krise von 2008/09 die Banken kräftig zur Kasse gebeten, sich auf den Aufbau der Realwirtschaft konzentriert und hat keine Angst, sich auch mit milliardenschweren Währungsspekulanten anzulegen. Ein BIP-Wachstum von 5% für 2019 zeigt den wirtschaftlichen Erfolg dieser Strategie.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://dereckart.at/rundbrief/" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="384" src="https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-1024x384.png" alt="" class="wp-image-6155" srcset="https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-1024x384.png 1024w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-300x113.png 300w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-768x288.png 768w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief.png 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
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		<title>Nach einem Jahrzehnt Orbán: Ungarn ist Europas Bollwerk</title>
		<link>https://dereckart.at/nach-einem-jahrzehnt-orban-ungarn-ist-europas-bollwerk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2021 04:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Erich Körner-Lakatos]]></category>
		<category><![CDATA[Fidesz]]></category>
		<category><![CDATA[Nationale Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Ungarn]]></category>
		<category><![CDATA[Viktor Orbán]]></category>
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					<description><![CDATA[Ist der magyarische Weg die Alternative zum Multikulti-Europa? Seit nunmehr zehn Jahren dient Viktor Orbán seinem Heimatland als Regierungschef. Das Vertrauen der ungarischen Bürger zu dem Mann, der in einer Ansprache anläßlich der Umbettung des ehemaligen Premiers Imre Nagy am 16. Juni 1989 die russischen Besatzer zum Verlassen des Landes aufforderte, scheint ungebrochen, denn Orbán [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Ist der magyarische Weg die Alternative zum Multikulti-Europa?</h2>



<p></p>



<p><strong>Seit nunmehr zehn Jahren dient Viktor Orbán seinem Heimatland als Regierungschef. Das Vertrauen der ungarischen Bürger zu dem Mann, der in einer Ansprache anläßlich der Umbettung des ehemaligen Premiers Imre Nagy am 16. Juni 1989 die russischen Besatzer zum Verlassen des Landes aufforderte, scheint ungebrochen, denn Orbán und die Seinen erringen nicht nur bei der Parlamentswahl im April 2010 eine Zweidrittelmehrheit an Mandaten, sondern auch in den landesweiten Wahlen 2014 und 2018. Kritik aus Brüssel bewirkt im Land der Magyaren nur eines: Die Bürger scharen sich umso enger um den beliebten Staatsmann…</strong></p>



<p><em>Ein Beitrag von Erich Körner-Lakatos</em></p>



<p></p>



<p class="has-drop-cap">Bereits das Ergebnis der EU-Wahl am 7. Juni 2009 spiegelte die Stimmung im Land wider: Die von Orbán angeführte oppositionelle Fidesz-KDNP räumte mit 56,37 % das Gros der Stimmen ab. Fidesz (Jungdemokraten) einerseits und KDNP (Christdemokraten) andererseits sind zwei separate Parteien, die jedoch bei Wahlen gemeinsam antreten. Die Überraschung des Wahlabends ist die patriotische Bewegung Jobbik Magyarországért (Für ein besseres Ungarn), bisher nicht im Parlament vertreten. Die als „rechtsextrem“ verunglimpfte Jobbik erhielt drei der 22 EU-Sitze Ungarns.<br>Bei den Parlamentswahlen im April 2010 lautete die Sitzverteilung:<br>Fidesz-KDNP 263 (2006: 164), MSzP 59 (2006: 186), neu im Parlament waren Jobbik mit 47 und die linksgrüne LMP mit 16 Sitzen. Das bedeutete eine knappe Zweidrittelmehrheit für Fidesz-KDNP bei einem Stimmenanteil von 52,73 %.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eintreten für Auslandsungarn</h3>



<p>Was bewegte Orbán ab 2010 mit seiner Zweidrittelmehrheit im Hohen Haus?<br>Das neue Parlament beschloß am 26. Mai 2010 das Gesetz über die doppelte Staatsangehörigkeit. Demnach können im Ausland lebende Personen ungarischer Herkunft, die des magyarischen Idioms mächtig sind, zusätzlich die rot-weiß-grüne Staatsbürgerschaft erlangen.<br>Wie stellen sich Ungarns Nachbarn dazu? Obwohl in Siebenbürgen nunmehr Hunderttausende ein zweites Reisedokument beantragen könnten, bleibt Bukarest still. Der Grund: Von den vier Millionen Bürgern Moldawiens (Bessarabien) hat jeder vierte zusätzlich einen rumänischen Paß, den man ganz leicht erhält, weil Moldawier als Landsleute jenseits der Grenze gelten. Von den übrigen Nachbarn protestierte nur Preßburg.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Keine Privilegien für Sozialfälle</h3>



<p>Ab Dezember 2011 trat das Anti-Obdachlosengesetz in Kraft. Es wurde vom Verfassungsgericht aufgehoben, aber dann modifiziert wiederum in Kraft gesetzt. Danach ist es verboten, auf störende Weise öffentliche Flächen zu benutzen, etwa durch Herumlungern auf der Straße oder Nächtigen im Freien, wenn im Obdachlosenasyl ein Plätzchen frei ist. Insassen von Gefängnissen sind ab sofort zur Arbeit verpflichtet. Häftlingen und Straftätern, die ihre Strafen abgesessen haben, ist es verboten, Interviews für Geld zu geben oder ihre Taten sonst irgendwie zu vermarkten. Zum Programm der Regierung gehört eine demokratische Verfassung, deren Entwurf seit 9. März 2011 vorliegt. Die Präambel beginnt mit der ersten Textzeile der Nationalhymne, nämlich „Gott, segne den Magyaren“, dann ist zu lesen: „Wir sind stolz darauf, daß unser König Stefan der Heilige vor tausend Jahren die festen Grundlagen für den ungarischen Staat gelegt und unsere Heimat zu einem Bestandteil des christlichen Europas gemacht hat … Wir anerkennen die Rolle des Christentums für die Bewahrung der Nation …“</p>



<figure class="wp-block-pullquote" style="border-color:#cf2e2e"><blockquote><p>Den vollständigen Artikel lesen Sie in der  ECKART-Ausgabe April 2020, die sie <span class="has-inline-color has-vivid-red-color"><strong><a href="https://dereckart.at/lieferbare-ausgaben">HIER</a></strong> </span>bestellen können.</p></blockquote></figure>
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		<title>Europas Zukunft sichern!</title>
		<link>https://dereckart.at/europas-zukunft-sichern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Dec 2020 05:00:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Bevölkerungspolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[Viktor Orbán]]></category>
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					<description><![CDATA[Familien statt Einwanderung fördern Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán ließ vor einiger Zeit mit der Wortmeldung aufhorchen, daß die Antwort Ungarns auf den Geburtenrückgang in Europa nicht die Einwanderung sei, sondern „mehr ungarische Kinder“. Dazu wurden in den letzten Jahren in Ungarn eine ganze Reihe von geburtenfördernden Maßnahmen gesetzt. Auch beauftragte die ungarische Familienministerin eine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Familien statt Einwanderung fördern</h2>



<p></p>



<p><strong>Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán ließ vor einiger Zeit mit der Wortmeldung aufhorchen, daß die Antwort Ungarns auf den Geburtenrückgang in Europa nicht die Einwanderung sei, sondern „mehr ungarische Kinder“. Dazu wurden in den letzten Jahren in Ungarn eine ganze Reihe von geburtenfördernden Maßnahmen gesetzt. Auch beauftragte die ungarische Familienministerin eine nationale Strategie für eine geburtenfördernde Politik.</strong></p>



<p><em>Ein Gastbeitrag von Holger Schmied</em></p>



<p class="has-drop-cap">Ähnliche Maßnahmen werden von der nationalkonservativen Regierung in Polen und in Rußland gesetzt. Hintergrund sind fallende Einwohnerzahlen und Überalterung in den osteuropäischen Ländern, die durch Abwanderung von jungen Menschen nach Westeuropa und sehr niedrige Geburtenraten, vor allem seit den 1990er Jahren, verursacht werden.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Erfolgreiche Familienpolitik Viktor Orbáns</h2>



<p>Bei unverändertem Trend droht nämlich manchen osteuropäischen Ländern bis zu einer Halbierung der Einwohnerzahl bis zum Ende dieses Jahrhunderts. Anders als teilweise behauptet, ist die geburtenfördernde Politik Orbáns durchaus erfolgreich: Lag die durchschnittliche Kinderzahl im Jahr 2010, dem Jahr des Amtsantritts Orbáns, in Ungarn noch bei 1,25 Kinder, stieg sie bis zum Jahr 2018 auf immerhin 1,55 Kinder.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Westeuropa: Negativtrend</h2>



<p>Bestärkt dürften sich die osteuropäischen Regierungen fühlen, wenn sie auf die demographische Situation Westeuropas blicken. Hier gilt seit Jahrzehnten das (manchmal unausgesprochene) Credo, daß „wir Einwanderer brauchen, da die Europäer zu wenige Kinder bekommen“. Tatsächlich bekommen die Frauen z.B. in Österreich im Schnitt nur ca. 1,46 Kinder (Zahlen des Jahres 2019).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Entwicklung in Österreich katastrophal</h2>



<p>Wobei die Frauen mit österreichischer Staatsbürgerschaft noch weniger bekamen, nämlich 1,35 Kinder, während z.B. Türkinnen in Österreich statistisch gesehen 2,06 Kinder bekommen. Frauen aus Afghanistan, Irak und Syrien bekamen im Schnitt sogar 3,14 Kinder. Für die langfristige Regeneration einer Generation bräuchte es 2,1 Kinder pro Frau. Was hat nun die bisherige, in Westeuropa vorherrschende „Kompensationspolitik“ (Einwanderer als Kompensation für zu wenige eigene Kinder) gebracht? Einerseits führte sie zu einem starken Anstieg der Gesamtbevölkerung, da neben der Einwanderung auch die steigende Lebenserwartung die Bevölkerung in Österreich anwachsen ließ. </p>



<p>Während vor 30 Jahren, zu Beginn des Jahres 1990 noch ca. 7,64 Millionen Menschen in Österreich lebten, sind es zu Beginn des Jahres 2020 schon 8,90 Millionen, ein Bevölkerungswachstum von ca. 1,3 Millionen Menschen oder 16% in 30 Jahren! Da in diesen 30 Jahren auch der Anspruch der Menschen an die durchschnittliche Wohngröße gestiegen ist, führte dieses Bevölkerungswachstum zusammen mit anderen Faktoren zu einer geradezu explosionsartigen Steigerung der Miet- und Immobilienpreise in den Ballungszentren. Ebenso hat sich das Verkehrsaufkommen aufgrund der steigenden Bevölkerung massiv gesteigert wie auch die Umweltbelastung erhöht.</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-pullquote" style="border-color:#cf2e2e"><blockquote><p>Den vollständigen Artikel lesen Sie in der ECKART-Ausgabe vom Dezember 2020, die sie <span class="has-inline-color has-vivid-red-color"><a href="https://dereckart.at/lieferbare-ausgaben/"><strong>HIER</strong> </a></span>bestellen können.</p></blockquote></figure>
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