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	<title>Überfremdung &#8211; Der Eckart</title>
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	<description>Monatszeitung für Politik, Volkstum und Kultur.</description>
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	<title>Überfremdung &#8211; Der Eckart</title>
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		<title>Aleppo am Praterstern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Feb 2021 05:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Multi-Kulti-Ghettoisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die namensgebende Form des Wiener Pratersterns, des Übergangs vom Stuwerviertel zum Wurstelprater, ist kaum noch zu erkennen. Wo heute ein Kreisverkehr von grauen Plattenbauten umgeben ist, mündeten einst sieben Alleen. Auch der 1838 eröffnete Nordbahnhof im klassizistischen Stil ist mittlerweile einem häßlichen Beton- und Glasmonstrum gewichen. Die letzte Erinnerung an den einstigen imperialen Glanz der [&#8230;]]]></description>
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<p class="has-drop-cap">Die namensgebende Form des Wiener Pratersterns, des Übergangs vom Stuwerviertel zum Wurstelprater, ist kaum noch zu erkennen. Wo heute ein Kreisverkehr von grauen Plattenbauten umgeben ist, mündeten einst sieben Alleen. Auch der 1838 eröffnete Nordbahnhof im klassizistischen Stil ist mittlerweile einem häßlichen Beton- und Glasmonstrum gewichen.<br><br>Die letzte Erinnerung an den einstigen imperialen Glanz der Reichshaupt- und Residenzstadt, den man hier noch bewundern kann, ist das klassizistische Denkmal für Vizeadmiral Wilhelm von Tegetthoff, das „dem heldenmüthigen Sieger seine dankbaren Mitbürger 1886“, anläßlich des Sieges bei Lissa, errichtet haben, wie eine Inschrift verrät. Von insgesamt acht Siegesgöttinnen und zwei Hippokampen verziert ragt eine elf Meter hohe, mit sechs Schiffsschnäbeln versehene Marmorsäule in die Luft, von der eine überlebensgroße Statue des Militärs stadteinwärts blickt. Was der ehemalige Kommandant der österreichisch-ungarischen Kriegsmarine wohl sagen würde, wenn er sehen könnte, was aus Wien geworden ist?<br><br>Neben diversen Kebab-Lokalen, einem Wettbüro und einem Hasch-Zubehör-Geschäft gehören jetzt auch der „Al-Basha Market“ und die Bäckerei „Aleppo Sweets“ zum lokalen Ensemble. Ein Bemühen um „Integration“ heuchelt man hier gar nicht mehr, denn die Beschriftung der vermutlich von „syrischen Flüchtlingen“ betriebenen Geschäfte ist auf Arabisch. Über die ebenso heruntergekommene Praterstraße kann man sich zur Nepomukkirche flüchten. Im Vorraum wird fleißig Werbung für die Klientel gemacht, die jetzt auch die Umgebung bevölkert. „Hoffnung 3. Welt“ steht auf einem Schaukasten voller Fotos von Afrikanern. Ein Flugblatt möchte zur „Weltmission“ begeistern. Da könnte man gleich vor dem Eingangstor anfangen. Wundern braucht sich die Kirche jedenfalls nicht, wenn sie zunehmend gemieden wird.<br><br>In einer Ecke des Gotteshauses gedenkt man der Gefallenen des großen Völkerringens. „Karl Terszyansky, Leutnant d. Reserve, fand den Heldentod im Weltkriege am 16.9.16 in Wolhynien“, steht auf einer Steintafel. „Michael Hofmann, bayr. I.R. No3, gefallen für Gott, Kaiser und Vaterland bei Menin Belgien am 29. Okt. 1914“, besagt eine andere Inschrift. Die Vorväter gaben ihr Leben für eine Heimat, die jetzt von den Enkeln freiwillig aufgegeben wird. Was für eine Schande! <strong>(Georg Immanuel Nagel)</strong></p>



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		<title>Heimatlieder aus Deutschland?</title>
		<link>https://dereckart.at/heimatlieder-aus-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2021 04:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeszentrale für politische Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Heimatlieder]]></category>
		<category><![CDATA[Überfremdung]]></category>
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					<description><![CDATA[Was eine „Bundeszentrale für politische Bildung“ mit Musik zu tun haben soll, bleibt unklar. Dennoch hat diese Institution eine Sammlung von „Heimatliedern“ herausgebracht, die vor allem eines zeigt: wie der Heimatbegriff pervertiert wird. „Heimatlieder aus Deutschland – the Best Originals and Remixes of New German Folk“. Der zweite Teil zu deutsch etwa: die besten Originale [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Was eine „Bundeszentrale für politische Bildung“ mit Musik zu tun haben soll, bleibt unklar. Dennoch hat diese Institution eine Sammlung von „Heimatliedern“ herausgebracht, die vor allem eines zeigt: wie der Heimatbegriff pervertiert wird.</strong></p>



<p>„Heimatlieder aus Deutschland – the Best Originals and Remixes of New German Folk“. Der zweite Teil zu deutsch etwa: die besten Originale und und Neuabmischungen von neuer deutscher Volksmusik.<br>Unlängst hat die Bundeszentrale für politische Bildung, gefördert mit 50 Millionen (!) Euro pro Jahr nun diese CD herausgebracht. Wer sich da etwas Bodenständiges und unserer Heimat Entsprungenes erwartet hat, wird gleich in mehrfacher Hinsicht enttäuscht.</p>



<p>Weit und breit kein auch noch so unbekanntes, geschweige denn bekanntes deutsches Volkslied oder Heimatlied, das hier zu Gehör gebracht wird. Ein besserer Titel wäre „Lieder der Ausländer in Deutschland“. Nein, man hört hier durchwegs Ausländisches, Nichtdeutsches verschiedener Musikgattungen und von unterschiedlicher Qualität. Es handelt sich also um Umbenennung von ausländischer Unterhaltungsmusik in „deutsche Heimatlieder“ – aber was will man mit dieser begrifflichen Vergewaltigung erreichen? </p>



<p>Will die Bundeszentrale für politische (Ver-)Bildung die Deutschen dahingehend umprogrammieren, daß sie keine Heimat mehr haben, weder im territiorialen noch im kulturellen Sinne? Wer Fremdes nicht mehr von Eigenem unterscheiden kann, wird nirgendwo mehr Heimat finden.</p>



<p></p>



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		<title>Der neue EU-Migrationspakt</title>
		<link>https://dereckart.at/der-neue-eu-migrationspakt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2020 10:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Einwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Migrationspakt]]></category>
		<category><![CDATA[Julian Bauer]]></category>
		<category><![CDATA[Überfremdung]]></category>
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					<description><![CDATA[Sollen Europäer längerfristig ihren Kontinent an Einwanderer abtreten? Ein Beitrag von Julian Bauer 2015 erlebt Europa einen regelrechten Asyl-Tsunami: An den EU-Außengrenzen werden 1,83 Millionen illegale Grenzübertritte verzeichnet, die Grenzen existieren als solche nicht mehr, die Nationalstaaten winken ohnmächtig Migranten weiter. Ratlos blickt man in Richtung der Juristen, die lediglich darauf hinweisen, daß die Genfer [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Sollen Europäer längerfristig ihren Kontinent an Einwanderer abtreten?</h2>



<p></p>



<p><em>Ein Beitrag von Julian Bauer</em></p>



<p><strong>2015 erlebt Europa einen regelrechten Asyl-Tsunami: An den EU-Außengrenzen werden 1,83 Millionen illegale Grenzübertritte verzeichnet, die Grenzen existieren als solche nicht mehr, die Nationalstaaten winken ohnmächtig Migranten weiter. Ratlos blickt man in Richtung der Juristen, die lediglich darauf hinweisen, daß die Genfer Flüchtlingskonvention nie für ein solches Szenario ausgelegt gewesen sei. Nun wurde von der EU-Kommission ein neuer Migrationspakt vorgestellt.</strong></p>



<p class="has-drop-cap">Der Unmut der autochthonen Europäer über diese ungebetene Masseneinwanderung mit all ihren Konsequenzen richtete sich auch gegen EU-Institutionen, da sich die EU-Außengrenzen eher als Transit- und Willkommenszonen entpuppten und sich das Schengenabkommen als unbrauchbar erwies. Nun zeigte sich, daß der europäische Grenzschutz praktisch nie existiert haben dürfte. Das vorgeschossene Vertrauen war dahin und wandelte sich in tiefes Mißtrauen gegenüber Brüssel. Nachdem die Mitgliedsländer mit dem Schengener Abkommen die Kompetenzhoheit über die eigenen Grenzen an Brüssel abgegeben hatten, fühlten sich einige – gerade unter den Osteuropäern – verraten, da die EU auf der anderen Seite ihre versprochenen Hausaufgaben nicht zu machen gewillt oder fähig war.<br>Die Mitgliedsstaaten waren zudem aufgrund des EU-Regelwerks geblendet und unvorbereitet. Denn im Falle von Flüchtlingsbewegungen sollte eigentlich die Dublin-Verordnung greifen, diese wurde aber außer Kraft gesetzt, da sie für die überforderten Grenzländer praktisch nicht mehr anwendbar war.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Seit 2015 ungebremste Masseneinwanderung</h2>



<p>Dieses rechtliche Vakuum etablierte sich binnen kürzester Zeit zu einer unhinterfragten Normalität, zumal die EU auch nicht gewillt zu sein schien, Dublin-III wieder zur Anwendung zu bringen. Dabei zeigte sich im Laufe der Jahre 2015, 2016 und den Folgejahren, wohin es die Massen an Migranten eigentlich zog: In Länder mit großzügigen Sozialsystemen wie Österreich, BR-Deutschland oder Schweden. Diese mußten den Großteil der illegalen und legalen Migranten nun schultern. Rückblickend urteilte die Europäische Kommission 2017 untertreibend wie trocken: „Die Migrationsherausforderung hat Defizite im europäischen Asylsystem aufgezeigt“ und die EU sei „zum Handeln gezwungen“. Doch wie dieses Handeln aussehen sollte, darüber gab es grundverschiedene Ansichten; der Vorschlag zur Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS), den die Kommission als erste Reaktion auf die Krise 2016 vorlegte, fand innerhalb der Mitgliedsländer keine Einstimmigkeit. Der Vorschlag beinhaltete nämlich eine Änderung der Dublin-Verordnung und damit einhergehend einen Verteilungsschlüssel.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dublin-III und das Durchwinken</h2>



<p>Der Hintergrund davon war der Umstand, daß die geltende Dublin-III-Verordnung, nach der jener Mitgliedstaat für die Prüfung eines Asylantrags zuständig ist, in welchem der Flüchtling zuerst europäischen Boden betreten hat, praktisch ausgesetzt war, indem die Länder an den EU-Außengrenzen die Migranten einfach ‚durchwinkten‘. Das Irrwitzige daran ist nun, daß dies rechtlich möglich war. Das wurde 2017 in einem Gutachten der Generalanwältin am Europäischen Gerichtshof (EuGH), Eleanor Sharpston, nochmals bekräftigt. Demnach müßten jene Länder, in denen die Migranten ihre Asylanträge stellen, diese auch bearbeiten, selbst wenn sie nicht das erstbetretene EU-Land gewesen seien. Das heizte nun die Diskussion rund um eine Reform der gemeinsamen Asylpolitik zusätzlich an; die Länder, allen voran jene an den Außengrenzen, drängten auf EU-Ebene nach einer einheitlichen Lösung, zumal sich die Dublin-Verordnung als Scheingebilde ohne rechtliche Wirksamkeit und der Grenzschutz als nicht vorhanden erwiesen hatten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Ein effektiver Grenzschutz fehlt nach wie vor</h2>



<p>Während sich die Mitgliedsländer gegen die vorgeschlagene Reform der GEAS aussprachen, einigten sie sich 2016 für eine Verbesserung und Aufstockung der Europäischen Grenz- und Küstenwache. Demnach solle die neue Grenzschutzagentur (Frontex) bis 2027 mit einer ständigen Reserve von 10.000 Grenzbeamten ausgestattet werden. Weshalb dieses simple Unterfangen jedoch diese überraschend lange Vorlaufzeit benötigt, ist nicht bekannt.<br>2019 sprachen sich die Abgeordneten des Europäischen Parlaments schließlich für eine deutliche Erhöhung der Finanzmittel für Migration und Grenzschutz aus. Diese Erhöhung ist jedoch aktuell nicht sicher, da im neuen mehrjährigen Finanzrahmen nun enorme Mittel zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie eingerechnet wurden und man daher hier und dort Abstriche machen mußte.</p>



<p>Das Sars-Cov-2-Virus dürfte auch Schuld gewesen sein, daß das bereits lange angekündigte neue Migrationspaket, ein Kind des deutschen Vorsitzes, erst mit satter Verspätung der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Am 23. September präsentierte die Kommission schließlich das lang erwartete sogenannte „neue Migrations- und Asylpaket“ und wartete sogleich mit der Ansage auf, damit vor allem für verbesserte und raschere Asylverfahren sorgen zu wollen.<br>Tatsächlich muß bei dem Dokument die Betonung auf „Paket“ liegen, da es sich eigentlich um eine Ankündigung von verschiedensten Richtlinien und Verordnungen handelt und in einem nahezu utopischen Ansatz die gesamte Asylpolitik auf gänzlich neue Beine zu stellen versucht.<br>Demnach sollen ausnahmslos alle Ankommenden an der EU-Außengrenze einer Art Vorprüfung unterzogen werden, bei welcher sie registriert und ihre Identitäten festgestellt werden. Zudem sollen eine Sicherheitsüberprüfung und ein Gesundheitscheck stattfinden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Verkürzte Grenzverfahren = Schlupflöcher</h2>



<p>Dieses Prozedere soll binnen fünf Tage erledigt sein. Neu ist ferner die Einführung eines verkürzten Grenzverfahrens. Dies regelt, daß ein „irregulär“, also illegal die Grenze Übertretender nicht sofort abgeschoben werden soll, sondern bei Vorliegen von bestimmten Kriterien – wie Gefahr für die öffentliche Sicherheit, Täuschung der Behörden mit falschen Informationen oder Herkunft aus einem Drittland mit allgemein niedriger Anerkennungsrate – zunächst ein Kurzverfahren von zwölf Wochen klären soll, ob ein Bleiberecht überhaupt vorliegt. Bis dahin solle der Migrant als „nicht eingereist“ gelten. Ausnahmen davon sollen jedoch Minderjährige und Familien mit Kindern bilden, sowie wenn ein Mitgliedsland der Meinung ist, daß im Falle eines negativen Bescheids eine Rückführung nicht möglich sei, da der Drittstaat nicht kooperiere.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Solidaritätsmechanismus soll EU-weite Verteilung erzwingen</h2>



<p>Den zweiten großen Punkt bildet der „Solidaritätsmechanismus“: Demnach sollen, sobald in einem Land der Migrationsdruck stark ansteigt (Krisenmechanismus), die Migranten verpflichtend auf andere Länder aufgeteilt werden, welche folglich für die weitere Aufnahme oder Abschiebung zuständig sind. Das Dublin-Abkommen wird im Zuge dessen abgeschafft und durch ein neues Abkommen ersetzt. Ein drittes Unterfangen bildet eine stärkere Zusammenarbeit mit Drittstaaten. Das soll die Rückführung erleichtern, aber auch die Erteilung von Arbeitsgenehmigungen oder Visa von Staatsangehörigen dieser Drittländer.</p>



<p>Darunter fällt auch die Schaffung von „legalen Reiserouten“, angeblich um Schlepperwesen und Seeunglücke zu verhindern, was tatsächlich wohl eher neue Anreize für die Einwanderung schaffen wird. Selbiges darf auch von einem „verstärkten Einsatz von europäischer Seenothilfe“ erwartet werden, wie es an anderer Stelle heißt.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Das Heerlager der Heiligen &#8211; Prophetie und Albtraum</title>
		<link>https://dereckart.at/das-heerlager-der-heiligen-prophetie-und-albtraum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2020 19:12:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Dystopie]]></category>
		<category><![CDATA[Einwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Jean Raspail]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Magdalena S. Gmehling]]></category>
		<category><![CDATA[Überfremdung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Visionen des Jean Raspail (1925-2020) Er ahnte es längst. Die Mischung aus europäischem Selbsthaß, einem Konglomerat aus Christentum und linken Ideen, aus rassistischen Selbstbezichtigungen und einem nie erlebten Werteverfall wird endgültig zur Abschaffung der vaterländischen Kultur führen. Jean Raspail, einer der ganz großen Schriftsteller, vielleicht der letzte wirklich grandiose Romancier, der noch wußte, was [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Die Visionen des Jean Raspail (1925-2020)</h2>



<p></p>



<p><strong>Er ahnte es längst. Die Mischung aus europäischem Selbsthaß, einem Konglomerat aus Christentum und linken Ideen, aus rassistischen Selbstbezichtigungen und einem nie erlebten Werteverfall wird endgültig zur Abschaffung der vaterländischen Kultur führen. Jean Raspail, einer der ganz großen Schriftsteller, vielleicht der letzte wirklich grandiose Romancier, der noch wußte, was Ahnenstolz und Ehre ist, verstarb am 13. Juni 2020 in Paris.</strong></p>



<p><em>Ein Beitrag von Magdalena S. Gmehling</em></p>



<p></p>



<p class="has-drop-cap">Der Autor, Abenteurer und Forschungsreisende war glühender Monarchist und traditionsverbundener Katholik. Wie kein anderer ist er berufen, den ungeheuren Kampf irregeleiteter Humanität und verweichlichten Gutmenschentums mit dem sogenannten „Big Other“ darzustellen. Seine Distanz zum Geist der Zeit befähigt ihn zu einer hellsichtigen Vorhersage künftiger Probleme. Die satirische Dystopie „Das Heerlager der Heiligen“ (Le Camp des Saints) – eine fiktionale Form der Endzeitkonflikte – entstand bereits 1971-73. Der Autor schrieb das Buch, welches ein Welterfolg wurde, in Boulouris an der Mittelmeerküste in der monumentalen Villa „Le Castelet“. Sie war ihm samt großer Bibliothek zur Nutzung überlassen:<em> „ …ich… sah im Umkreis von 180 Grad nichts als die weite See…es schien mir unausweichlich, daß eines Tages die zahllosen Enterbten des Südens gleich einer Flutwelle auf diesem üppigen Ufer landen würden, dieser offenen Grenze unseres glücklichen Landes.“</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">(Horror-)Szenarium einer gewaltfreien Invasion</h3>



<p>In einem visionären Schreibrausch gestaltet Raspail nun das Szenarium einer gewaltfreien Invasion von 100 Schiffen der „Flotte der letzten Chance“. Es handelt sich um eine Million verelendeter Inder. Kurz zuvor hat der belgische Botschafter in diesem Land das Ende des Adoptionsprogrammes für bedürftige Kinder verkündet. Ausgelöst durch eine Hungersnot, sticht unter der Führung eines mißgebildeten Kindes der untersten Kaste die Armada des Elends in See, um das erhoffte Paradies im Westen zu besetzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mitleid als Vernichtungswaffe</h3>



<p><em> „Sie sind extrem mitleiderregend. Sie sind schwach. Sie sind unbewaffnet. Ihre Stärke liegt in ihrer Zahl. Sie sind der Grund unserer Gewissensbisse, sie appellieren an unser weichliches Gutmenschentum.“</em><br>Die große Kunst des Autors besteht darin, das Geschehen aus der Perspektive verschiedener Personen, Journalisten, Militärs, Politiker, Kirchenfunktionäre und einfacher Bürger zu schildern. Der Leser soll die dramatische Aktualität einer kollabierenden Gesellschaft gewissermaßen hautnah erleben. Die Handlung gliedert sich in drei Teile: die Irrfahrt der Flotte, die Ankunft in Europa und schließlich die Landung an der Côte d`Azur in Frankreich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kirchen und NGOs bereiten der Invasion den Boden</h3>



<p>Während die Schiffe noch durch die Meere irren, entfalten nationale wie internationale Gremien fieberhafte Aktivitäten. Der menschlichen Fracht wird eine Landung versagt. Kirchen und alternative Gruppen stoßen eine Rettungsorgie an. Insgeheim hofft man, die Elendsgestalten mögen stranden oder an einem fernen Gestade anlegen. Australien, Ägypten und Südafrika verweigern die Einreise. Sämtliche Interventionen, humanitäre Hilfsangebote und die heuchlerische Einmischung der Kirchenfunktionäre scheitern. Die Barmherzigkeitsdebatte entartet zur Groteske. Schonungslos wird die globale Unfähigkeit offenbar. Angebotene Hilfsgüter versenken die Unterprivilegierten medienwirksam und demonstrativ im Meer. Unbeirrt steuert die menschliche Flutwelle auf Europa zu.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Politiker sind nicht fähig, Armeninvasion zu stoppen</h3>



<p>Nicht nur Politiker, sondern auch internationale Gremien werden nun aktiv. Eine vor Afrika gelegene Insel fungiert eiligst als Hilfsstützpunkt. Vatikan, Weltkirchenrat, Malteser und Rotes Kreuz sind präsent. Eine britische Popband steht bereit. Man fliegt Flugzeuge voll Kinderspielzeug ein. Die Helfer der Welt konkurrieren untereinander. Bald müssen sie verdutzt feststellen, daß ihre Hektik auf eiserne Ablehnung stößt. Es kommt zu einer Art Machtprobe, da die unheimliche Flotte die kleinen Helferboote brüskiert. Inzwischen versammeln sich in den Metropolen Europas die „Underdogs“ und verfolgen gespannt die weitere Entwicklung. Das sowjetische Militär beobachtet eine Zusammenrottung von Chinesen jenseits des Amur-Grenzflusses. Die Politik gerät in Panik.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Europas Gesellschaften haben vorzeitig kapituliert </h3>



<p>Noch bevor während der Ostertage die Elendsflotte an der südfranzösischen Côte d´Azur strandet, hat sich die marode Gesellschaft dort selbst zersetzt. Die Bevölkerung flieht. Das restliche Europa und somit das christliche Abendland kapituliert. Raspail zeigt, daß sich die aus der französischen Revolution hervorgegangene Gesellschaft samt ihrer kapitalistischen Prinzipien selbst richtet. Der emeritierte Literaturprofessor Calguès erwartet in seinem vornehmen alten Haus an der Küste die Zombie-Horden bei Kaviar und Sekt. Mit einem Teleskop und schußbereitem Gewehr verfolgt er die Landung. Clement Dio, Journalist und Herausgeber einer Wochenzeitung, propagiert mit seiner eurasischen Freundin Iris Na-Chan Solidarität.<br>Die Frau wird von farbigen Gesinnungsgenossen vergewaltigt und bestialisch ermordet. Flugzeuge des Vatikans und des Ökumenischen Rates stürzen ab. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Linke Agitatoren haben den Staat von innen her zersetzt</h3>



<p>Der Präsident im Elysee-Palast, die Stabschefs, Polizeiführer und regionalen Präfekten müssen erleben, daß die Truppen, verführt von linken Agitatoren, desertieren. Eine chaotische Massenflucht setzt ein. Schließlich übernehmen die Einwanderer vom Ganges den Süden Frankreichs. Alle verbliebenen weißen Frauen werden in Bordelle gesteckt, welche die männlichen Einwanderer kostenlos besuchen können. Das Buch endet mit dem Gerücht, daß auch in Indonesien und Südamerika wilde Horden aufgebrochen seien, um nach Europa zu reisen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„kontinuierliche Überflutung“ wird 2050 am Ziel sein</h3>



<p>In seinem Vorwort zur französischen Neuauflage des „Heerlagers“ schreibt Raspail: <em>„Die Erzählung hält sich an den klassischen Rahmen der Einheit von Zeit, Ort und Handlung. Sie ist ein allegorischer Text. Was sich im Roman innerhalb von 24 Stunden abspielt, entspricht in der Wirklichkeit einer kontinuierlichen Überflutung, die sich über Jahrzehnte hinweg erstreckt und deren Ausmaß uns erst in den Jahren 2045-2050 in voller Blüte vor Augen stehen wird, wenn sich die finale demographische Wende abzeichnen wird …“</em>. <br>Wen wundert es, daß dieses Werk, als Kultbuch der neuen Rechten, gewaltiges Aufsehen erregte?<br>Der Triumph des Bösen eskaliert weil die Guten versagen. Die „Lust, die eigene Kultur auszulöschen“ (Matussek) zeichnet sich als Menetekel ab.</p>
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