<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Südtiroler Schützenbund &#8211; Der Eckart</title>
	<atom:link href="https://dereckart.at/tag/suedtiroler-schuetzenbund/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://dereckart.at</link>
	<description>Monatszeitung für Politik, Volkstum und Kultur.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 25 Mar 2021 19:18:04 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://dereckart.at/wp-content/uploads/2021/11/cropped-favicon-32x32.png</url>
	<title>Südtiroler Schützenbund &#8211; Der Eckart</title>
	<link>https://dereckart.at</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Vom Abgang eines Südtiroler Schützenkommandanten</title>
		<link>https://dereckart.at/vom-abgang-eines-suedtiroler-schuetzenkommandanten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2021 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Heimattreue Verbände]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Wirth Anderlan]]></category>
		<category><![CDATA[Raphael Mayrhofer]]></category>
		<category><![CDATA[Südtirol]]></category>
		<category><![CDATA[Südtiroler Schützenbund]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dereckart.49-12-166-91.plesk.page/?p=7886</guid>

					<description><![CDATA[Zum Rücktritt von Jürgen Wirth Anderlan Darf der Landeskommandant der Schützen rappen? Und wenn ja, worüber? Rund um diese Fragen ist in Südtirol ein heftiger Streit entbrannt. Der Grund: Jürgen Wirth Anderlan, seines Zeichens (ehemaliger) Landeskommandant des Südtiroler Schützenbundes, hatte in einem Rapvideo zur Jahreswende Heimatverräter und Opportunisten gegeißelt und die „DNA des SSB“ (Südtiroler [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Zum Rücktritt von Jürgen Wirth Anderlan</h2>



<p></p>



<p><strong>Darf der Landeskommandant der Schützen rappen? Und wenn ja, worüber? Rund um diese Fragen ist in Südtirol ein heftiger Streit entbrannt. Der Grund: Jürgen Wirth Anderlan, seines Zeichens (ehemaliger) Landeskommandant des Südtiroler Schützenbundes, hatte in einem Rapvideo zur Jahreswende Heimatverräter und Opportunisten gegeißelt und die „DNA des SSB“ (Südtiroler Schützenbundes) charakterisiert. Nach harten Angriffen, auch aus den eigenen Reihen, trat Wirth Anderlan nun zurück.</strong></p>



<p><em>Ein Gastbeitrag von Raphael Mayrhofer</em></p>



<p></p>



<p class="has-drop-cap">Mit einem rappenden Schützenkommandanten hatte wohl niemand gerechnet. Selbst die Bundesleitung der Schützen nicht. Wirth Anderlan hatte auch sie in Unkenntnis über die geplante PR-Aktion gelassen. Möglicherweise weil er befürchtete, konservative Schützen würden ihr Veto gegen die geplante Aktion einlegen. Nicht nur äußerlich galt der volltätowierte Bartträger und leidenschaftliche Motorradfahrer schon vor dem Skandalvideo als unkonventionell.<br>Viele, gerade junge Schützen, feierten ihn deshalb als Hoffnungsträger der Freiheitsbewegung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Spektakuläre und witzige Aktionen von Wirth Anderlan</h3>



<p>So setzte er mit Aktionen wie dem Überkleben der deutschen Ortsnamen oder dem Überreichen von Eiern an Politiker, denen ebenjene fehlen würden, deutliche Zeichen. Sein Rapvideo „Mamma Tirol“ sollte wohl in dieselbe Kerbe schlagen. Auf den darauf folgenden Gegenwind war Wirth Anderlan vorbereitet. Bereits in der Videobeschreibung hieß es dazu prophetisch: „Unsere Kritiker werden uns in der Luft zerreißen.“<br>Die Reaktionen der Linksliberalen – Grüne, des Landesbeirates für Chancengleichheit sowie der Südtiroler Hochschülerschaft – ließen nicht lange auf sich warten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Politisch-korrektes Geheul: homo- und xenophob</h3>



<p>Das Lied sei homophob „Im Park vor meinem Haus liebt der Dieter den Peter“ und sexistisch: „Sie passen sich an diesem maroden System. Die Brieftasche ist voll, und meine Frau ist schön.“ Und gar xenophob: „Migranten, Studenten und viele Propheten, vergessen ihre Wurzeln und retten den Planeten“.<br>Der Landesbeirat für Chancengleichheit startet zudem eine Petition, die den vermeintlich „antifeministischen“ Grundton des Liedes sogar mit der Ermordung einer prominenten Ausländerin in Verbindung brachte. Eine mediale Hexenjagd, die ihre Wirkung nicht verfehlte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Morddrohungen gegen Familie</h2>



<p>Morddrohungen gegen Wirth Anderlan und seine Familie waren der traurige Höhepunkt dieser Schmutzkampagne.<br>Doch es waren schlußendlich nicht die externen Angriffe, sondern der Eigenbeschuß, der den 49-jährigen Kalterer zum Rücktritt bewegte. Neben zahlreichen positiven Rückmeldungen durch die rund 5.000 Schützen kam es bald nämlich auch zu medialen Attacken und Distanzierungen von Seiten des Nordtiroler Landeskommandanten sowie einzelner Schützenfunktionäre und Kompanien.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rücktritt bei Bundesleitungssitzung</h2>



<p>In der kurzfristig einberaumten Sitzung der Bundesleitung am 8. Januar endete die Ära Wirth Anderlans dann überraschend.<br>Vermutlich – sowohl Wirth Anderlan als auch die Bundesleitung schweigen über den genauen Hergang – soll es dem Landeskommandanten nach dem Verlesen mehrerer Wutbriefe einzelner Kompanien gereicht haben. Noch bevor eine Kampfabstimmung über die Zukunft des Kalterer Bauern entscheiden konnte, stand er auf und nahm mit dem Rücktritt sein Schicksal selbst in die Hand.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mann mit Ecken und Kanten</h2>



<p>Mit Jürgen Wirth Anderlan geht eine nonkonforme und innovative Persönlichkeit. Ein Mann mit Ecken und Kanten. Was bleibt, ist eine Bundesleitung, die ihrem Kommandanten angesichts feindlicher Feuersalven nicht den Rücken stärkte, sondern die Treue verweigerte.<br>Was bleibt, ist die Frage nach der Zukunft der Schützen. Man muß es nicht gut finden, wenn der Landeskommandant rappt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kameradschaft steht über allem</h2>



<p>Aber wer sich „Kameradschaft“ und „Treue“ auf die Fahnen schreibt, doch beim kleinsten politisch korrekten Gegenwind einknickt und den Kameraden im Stich läßt, der ist ein Feigling. Und ist es wirklich das, was der Schützenbund sein will?<br>Ein zaghafter Folkloreverein, der bei Umzügen als wandelnde Museumstruppe herumspaziert, der politisch brav, still und lethargisch ist. Der im Gleichschritt auf der Stelle tritt und es sich im warmen Sessel des Opportunismus‘ gemütlich gemacht hat? Oder wollen sie das sein, was den Schützenbund ausmacht. Ein Wehrverband, der auch mal laut und ruppig vorwärts marschiert. Für ein geeintes Tirol. Ein Schützenbund mit Ecken, Kanten und… Eiern.</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="384" src="https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-1024x384.png" alt="" class="wp-image-6155" srcset="https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-1024x384.png 1024w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-300x113.png 300w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-768x288.png 768w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief.png 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Südtirol bleibt ÖLM-Schwerpunkt</title>
		<link>https://dereckart.at/suedtirol-bleibt-oelm-schwerpunkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jan 2021 04:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Margareth Lun]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Wirth Anderlan]]></category>
		<category><![CDATA[ÖLM]]></category>
		<category><![CDATA[Südtiroler Schützenbund]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dereckart.49-12-166-91.plesk.page/?p=7181</guid>

					<description><![CDATA[Von einer sehr erfolgreichen Reise zu unseren Südtiroler Freunden berichtet ÖLM-Obmann Erich Danneberg: Bestens organisiert von unseren ÖLM-Mitgliedern Christoph und Florian von Ach konnte er in Begleitung seiner Frau ein terminlich sehr dichtes Programm absolvieren. Damit konnte unsere Verbundenheit zu Südtirol wieder bestärkt und bei besten Gesprächen neue Ideen zu einer weiteren engen Zusammenarbeit erörtert [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Von einer sehr erfolgreichen Reise zu unseren Südtiroler Freunden berichtet ÖLM-Obmann Erich Danneberg: Bestens organisiert von unseren ÖLM-Mitgliedern Christoph und Florian von Ach konnte er in Begleitung seiner Frau ein terminlich sehr dichtes Programm absolvieren. Damit konnte unsere Verbundenheit zu Südtirol wieder bestärkt und bei besten Gesprächen neue Ideen zu einer weiteren engen Zusammenarbeit erörtert werden.</strong></p>



<p><em>Ein Bericht von Mag. Erich Danneberg</em></p>



<p>Gleich zu Beginn am Freitag vormittag im BAS-Museum unter den Bozner Lauben gab es eine Führung durch die sehenswerte Daueraustellung zur Geschichte des Befreiungsausschusses Südtirol von Dr. Margareth Lun persönlich.<br>Frau Dr. Lun ist von Beruf Lehrerin, Mitglied der Schützenkompanie Eppan, Ehrenkranzträgerin des Südtiroler Schützenbundes, sie war jahrelang Bildungs- und Kulturreferentin des Südtiroler Schützenbundes und damit prägendes Mitglied der Bundesleitung. Dr. Lun ist eine landesweit sehr renommierte Historikerin, oftmals zu lokalen Diskussionsrunden in Radio und TV eingeladen, um dort die Sache Südtirols kundig zu vertreten.<br>Zu Mittag trafen wir am Sitz der Europaregion in Bozen Dr. Christoph von Ach, Direktor des Amtes der Europaregion der Südtiroler Landesverwaltung und, darauf sind wir sehr stolz, Mitglied der ÖLM.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Altbundeskanzler und Altlandeshauptmann</h2>



<p>Im Anschluß an eine Buchvorstellung gab es ein gemeinsames Abendessen für die Ehrengäste, neben Altbundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer und Altlandeshauptmann Dr. Luis Durnwalder vor allem auch mit herausragenden Persönlichkeiten des patriotischen Lagers: Der ehemalige Landtagsabgeordnete Pius Leitner (Die Freiheitlichen), Dr. Martha Stocker (SVP) und Dr. Eva Klotz (Süd-Tiroler Freiheit), der Obmann des Südtiroler Heimatbundes Roland Lang, der kernige Landeskommandant des Südtiroler Schützenbundes Jürgen Wirth Anderlan, der Ehren-Landeskommandant&nbsp;des Südtiroler Schützenbundes&nbsp;Elmar Thaler, Dr. Margareth Lun&nbsp;und weiterer hochrangiger Vertreter des Schützenbundes.<br>Sehr beeindruckend war auch eine überdimensionale Österreich-Fahne, die der Schützenbund im Überetsch anbrachte, um die Verbundenheit Südtirols zu Österreich zum Ausdruck zu bringen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="384" src="https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-1024x384.png" alt="" class="wp-image-6155" srcset="https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-1024x384.png 1024w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-300x113.png 300w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-768x288.png 768w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief.png 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mahnmal und Auftrag: Tirols Mittelpunkt liegt bei Brixen</title>
		<link>https://dereckart.at/mahnmal-und-auftrag-tirols-mittelpunkt-liegt-bei-brixen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2020 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Wirth Anderlan]]></category>
		<category><![CDATA[Latzfonser Kreuz]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbestimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Südtirol]]></category>
		<category><![CDATA[Südtiroler Schützenbund]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dereckart.49-12-166-91.plesk.page/?p=6366</guid>

					<description><![CDATA[ECKART-Exklusivreportage vom Latzfonser Kreuz Vor genau 100 Jahren wurde der südliche Tiroler Landesteil von Italien annektiert. Mit dem Schanddiktat von St. Germain folgte der widerrechtlichen Besetzung auch die völkerrechtswidrige Teilung des Landes im Gebirge. 100 Jahre danach werden die Stimmen der Selbstbestimmungsbefürworter immer lauter. Am 10. Oktober – am Jahrestag der Annektion – wurde nun [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">ECKART-Exklusivreportage vom Latzfonser Kreuz</h3>



<p><strong>Vor genau 100 Jahren wurde der südliche Tiroler Landesteil von Italien annektiert. Mit dem Schanddiktat von St. Germain folgte der widerrechtlichen Besetzung auch die völkerrechtswidrige Teilung des Landes im Gebirge. 100 Jahre danach werden die Stimmen der Selbstbestimmungsbefürworter immer lauter. Am 10. Oktober – am Jahrestag der Annektion – wurde nun ein Markstein im Zentrum Tirols eingeweiht. Als Erinnerung – und Fanal.</strong></p>



<p><em>Ein Gastbeitrag von Raphael Mayrhofer</em></p>



<p class="has-drop-cap">Mit einem etwa eineinhalbstündigen Aufstieg zum Latzfonser Kreuz begann für viele heimatverbundene Tiroler der Jahrestag der Zerreißung unserer Heimat. Mehrere Hundert aus allen Landesteilen hatten sich bei bestem Wetter eingefunden, um der Präsentation des Marksteins im Herzen Tirols beizuwohnen, darunter auch eine Delegation des Andreas-Hofer-Bundes (AHB). Der Ort nahe der Stadt Klausen im Südtiroler Eisacktal wurde gewählt, da er das geographische Zentrum des alten Tirols bildet.<br>Die Feier, an der große Abordnungen der Schützen teilnahmen, stand ganz unter dem Zeichen des Erinnerns. Nach dem Abfeuern von zwei Ehrensalven wurde die Tiroler Landeshymne gesungen. In mehreren Reden sprachen Politiker und Schützen aus allen Landesteilen über die schmerzvolle Geschichte des Landes.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Umerziehung und Überfremdung</h2>



<p>Der Unterwerfung unter das fremde Joch folgten Jahre der Umerziehung und Italienisierung sowie der gezielten Überfremdung des Landes durch importierte Süditaliener. Ob unter dem Faschismus oder dem demokratischen Italien – die Entwurzelung der Tiroler südlich des Brenners voranzutreiben, galt stets als zentrales Anliegen Roms. Daran änderten auch Jahre des Verhandelns mit dem Fremdstaat wenig. Erst die Aktionen der Freiheitskämpfer der Sechziger Jahre – die bezeichnenderweise keine Erwähnung in den Reden der Landespolitiker fanden – führten zu einer Verbesserung der Situation. Wenn auch leider zu keiner zufriedenstellenden Lösung, wie sie nur die Einigung Tirols sein kann.<br>Auffällig war bei den Reden auch der einheitliche Verweis auf eine angeblich „europäische Lösung“, die infolge des Grenzabbaus innerhalb der EU-Staaten erzielt worden wäre. Nicht wenige Anwesende zeigten sich in persönlichen Gesprächen über diese Haltung verwundert. Auch die Floskeln vom „Miteinander der Volksgruppen“ und der „Überwindung des Nationalismus“ stießen bei den Zuhörern auf wenig positive Ressonanz.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Klare Worte von Wirth Anderlan<br></h2>



<p>Doch neben zahlreichen Worten des Gedenkens ließ insbesondere der Landeskommandant des Südtiroler Schützenbundes, Major Jürgen Wirth Anderlan, auch die Zukunft des Landes nicht aus den Augen und hielt sich dabei auch mit Kritik nicht zurück. Vor schneebedeckter Bergkulisse sprach der Kalterer über die Mutlosigkeit seiner Vorredner. Das Wort „Selbstbestimmung“ sei in keinem Redebeitrag gefallen, selbst die vielgerühmte „Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino“ würde nicht den Mut besitzen, als „Europaregion Tirol“ das Gemeinsame vor das Trennende zu stellen.<br>Es sei nicht damit getan, an die Ereignisse der Vergangenheit zu erinnern, wenn es an Visionen und Taten für die Zukunft fehle, betonte der vollbärtige Schützenkommandant vor dem neu enthüllten Denkmal, welches auch von der ÖLM mitfinanziert wurde. Der aus Stahl angefertigte und auf einer Steinmauer angebrachte Markstein zeigt die Entfernungen zu in Süd, Ost, West und Nord gelegenen Ortschaften Tirols. So etwa Kufstein, Stilfserjoch oder Borghetto an der Berner Klause.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Freiheitsimpuls in Coronazeiten<br></h2>



<p>Im persönlichen Gespräch betonte Wirth Anderlan nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung, da es nun an der Zeit sei immer weitere Schritte zu setzen, bis die Landeseinheit vollständig wieder hergestellt sei. Auf Corona als Chance für die Freiheitsbewegung angesprochen, erklärte er, daß die Maßnahmen vielen Landsleuten finanziell wehtun würden und daher auch die Bereitschaft wachsen würde, über eine Loslösung von Italien nachzudenken. Tatsächlich werden in Südtirol die Stimmen immer lauter, die einen eigenständigen „Südtiroler Weg“ und das „Los von Rom“ einfordern. Die Schützen selbst nahmen den 10. Oktober nicht nur zum Anlaß, den Markstein einzuweihen, sondern nutzten das historische Datum auch, um mit roten Leuchtfeuern an 30 historischen Stätten im Süden Tirols auf die Gefahr der schleichenden Assimilierung hinzuweisen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="384" src="https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-1024x384.png" alt="" class="wp-image-6155" srcset="https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-1024x384.png 1024w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-300x113.png 300w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-768x288.png 768w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief.png 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
