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	<title>Kornelia Kirchweger &#8211; Der Eckart</title>
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	<title>Kornelia Kirchweger &#8211; Der Eckart</title>
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		<title>&#8230;und Bill Gates hatte doch recht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2021 05:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Simulation einer Corona-Pandemie wurde Wirklichkeit Am 18. Oktober 2019 fand in New York unter Federführung der Bill Gates Stiftung mit dem John Hopkins Center für Gesundheitssicherheit und dem Weltwirtschaftsforum die Simulation einer Corona-Virus-Pandemie statt. „Event 201“ diente der Vorbereitung von Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Gesundheit auf den Tag X. Die dort präsentierte Fiktion [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Die Simulation einer Corona-Pandemie wurde Wirklichkeit</h2>



<p></p>



<p><strong>Am 18. Oktober 2019 fand in New York unter Federführung der Bill Gates Stiftung mit dem John Hopkins Center für Gesundheitssicherheit und dem Weltwirtschaftsforum die Simulation einer Corona-Virus-Pandemie statt. „Event 201“ diente der Vorbereitung von Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Gesundheit auf den Tag X. Die dort präsentierte Fiktion wurde jetzt fast 1:1 Wirklichkeit.</strong></p>



<p></p>



<p><em>Ein Beitrag von Kornelia Kirchweger</em></p>



<p></p>



<p class="has-drop-cap">An dieser „Pandemischen Übung“, einem Multimedia-Ereignis von 3,5 Stunden, nahmen 15 hochrangige Entscheidungsträger (Player) aus Wirtschaft, Politik und Gesundheit sowie 130 geladene Gäste teil. In fünf Modulen simulierte man jeweils eine bestimmte, sich zuspitzende pandemische Situation. Jedes Modul startete mit einer fiktiven Lagebeschreibung, gefolgt von einer aufgezeichneten, fiktiven „GNN“-Nachrichtensendung über den Stand der Ausbreitung samt Reaktionen der Bevölkerung, Politik und der Folgen für die Wirtschaft. Dazu gab es Stellungnahmen von fiktiven Experten. Anschließend diskutierten die Event-Player samt Einschätzungen und Lösungsvorschlägen. Die Simulation wurde von der Stiftung Open Philanthropy Project unterstützt, die u.a. Pandemien- Forschung und -Evaluierung anbietet.<br></p>



<p>Es sei nur eine Frage der Zeit, bis eine dieser Epidemien zur Pandemie mit katastrophalen Folgen werde, heißt es auf der „Event 201“-Webseite. Diese Netzseite war und ist unter<strong> <a href="http://www.centerforhealthsecurity.org/event201/">http://www.centerforhealthsecurity.org/event201/</a></strong><a href="http://www.centerforhealthsecurity.org/event201/"> </a>auffindbar.<br>Pandemien können zu einem jährlichen Wirtschaftsverlust von durchschnittlich 0,7 Prozent des globalen BIP führen, in absoluten Zahlen: 570 Mrd. US-Dollar.<br>Es wird darauf hingewiesen, daß es schon ähnliche Pandemie-Übungen gab: Clade X (Mai 2018), Dark Winter (Juni 2001, Pocken-Epidemie in den USA) und Atlantic Storm (Jänner 2005, Terroranschlag mit Bio-Waffen).<br>Diese Simulationen würden Entscheidungsträgern helfen, sich auf die Herausforderungen einer realen Krise vorzubereiten, heißt es auf der Webseite.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fiktion wird Realität</h2>



<p>Der „Event 201“ simulierte explizit den Ausbruch eines neuartigen Corona-Virus‘. Es werde von Fledermäusen über Schweine auf Menschen, zuletzt über die Luft von Mensch zu Mensch übertragen. Die Ähnlichkeit mit SARS sei groß, die Symptome beim Menschen aber milder.<br>Die Krankheit beginnt in Schweinefarmen in Brasilien vorerst unauffällig und greift dann auf Landwirte über. Schließlich breitet sich das Virus in Megastädten Südamerikas rasch von Mensch zu Mensch aus und wird zur Epidemie. Über einen Flug nach Portugal, in die USA und nach China wird das Virus verbreitet, in viele andere Länder weiter exportiert und weitet sich zur Pandemie aus. Im ersten Jahr gibt es keinen Impfstoff. Es gibt ein fiktives antivirales Medikament, das zwar Kranken hilft, nicht aber die Ausbreitung der Krankheit einschränkt.<br>Die Zahl der Corona-Fälle steigt exponentiell und verdoppelt sich jede Woche. Die Folgen sind desaströs. Am Ende – nach 18 Monaten – werden fiktive 65 Millionen Todesfälle angenommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Klarstellung: keine Vorhersage!</h2>



<p>Diese fiktive Zahl dürfte im Netz ohne Angaben von Quellen verbreitet worden sein. Auf der Webseite findet man dazu ein Korrektiv: Man sei gefragt worden, ob der „Event 201“ den Corona-Ausbruch in China vorhergesagt habe. Man habe klargestellt, daß bei der Übung keine Vorhersagen getroffen worden seien. „Event 201“ habe dazu gedient, auf die Herausforderungen eine schweren Pandemie vorzubereiten. Man habe nicht vorhergesagt, daß der jetzige Ausbruch des Corona-Virus‘ 65 Millionen Todesopfer fordern werde. Und obwohl sich die Event 201-Simulation auf ein neuartiges Corona-Virus bezog, sei das nicht mit dem aktuellen COVID-19 vergleichbar.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Annahme: 10% Sterberate</h2>



<p>Das Virus ist in der Simulation „CAPS“. Es sei mit SARS und MERS verwandt, aber weitaus infektiöser. Er führe zur Atemwegserkrankung, die von milden Grippeerscheinungen bis zu schwerer Lungenentzündung reicht. Eine Person stecke mindestens zwei weitere Personen an. Die Sterberate liege bei etwa 10%. Die Fälle können sich – ohne Gegenmittel – innerhalb einer Woche verdoppeln und in einem Monat versechzehnfachen. Innerhalb von drei Monaten könnte das zu zehn Millionen CAPS-Fällen führen, heißt es in der fiktiven GNN-Nachrichtensendung. Betroffene werden isoliert, die Gesundheitssysteme stehen massiv unter Druck. N-95 Masken, Handschuhe, Antibiotika etc. werden gehortet und werden knapp. Länderegoismen erschweren das noch. Eine globale Koordinierungsfunktion habe die Weltgesundheitsorganisation (WHO).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fatale Abschottung</h2>



<p>Große Probleme bekommen die Handels- und die Reisebranche. In der Simulation ging man von einem Einbruch der Buchungen um 45% aus.<br>Der fiktive GNN-Sender berichtete von stornierten Flügen, Reisewarnungen, Einreiseverboten, Grenzschließungen, Quarantänen ganzer Städte, Einbruch des Konsums, Herunterfahren der Produktion, Horten und Knappheit von Lebensmitteln und Medikamenten. Manche Politiker fordern in sozialen Medien Importverbote aus vom Virus betroffenen Ländern und den Boykott von Unternehmen, die das Virus verbreiten. Die gesamtwirtschaftlichen Folgen der CAPS-Pandemie seien so schlimm wie nie zuvor. Fiktiv befragte Wirtschaftsexperten bzw. Mediziner sprechen von „Leben retten“ und „Existenzen retten“, fordern Pragmatismus, angemessene Maßnahmen, keine Strangulierung der Wirtschaft. Sie warnen vor zu viel Intervention. Das könne mehr Schaden anrichten, als die Folgen von CAPS.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mißtrauen und Zensur</h2>



<p>In der Simulation wird von Fake-Accounts berichtet, die von bestimmten Staaten mit dem Ziel von Des- bzw. Falschinformation eingerichtet werden. Weltweit habe nun jedes Land Corona-Fälle – geschätzte 12 Millionen Fälle und fast eine Million Tote. Die Finanzmärkte brechen um 15% oder mehr ein. Es gebe Gewalt gegen Minderheiten und Hilfskräfte. Man mißtraue ihnen, ebenso wie den Pharmakonzernen, denen man eine gezielte Virusverbreitung aus Geldgier vorwerfe.<br>Die Menschen hören nicht mehr auf Regierungen und Behörden, es drohten Aufstände und der Sturz politischer Systeme. Manche Regierungen kappten das Internet, sperrten soziale Medien, drohten hohe Geldstrafen oder Gefängnis auf Fake-News an. In der anschließenden Diskussionsrunde ist der Tenor: eine Sperre sozialer Medien führe erst recht zu Revolten. Empfohlen wird eine Flutung des Netzes mit „richtigen Informationen“. Die sozialen Medienplattformen müssten dabei mitwirken. Technische Maßnahmen, wie Algorithmen und Faktenchecker, sollten zusätzlich helfen. Die Bill Gates Stiftung arbeite bereits in der Realität daran, hieß es.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Globale Akteure</h2>



<p>An der Simulation wirkten 15 internationale Vertreter aus wichtigen Branchen mit: u.a. vom Chinesischen Zentrum für Krankheitskontrolle und -prävention bzw. der Chinesischen Akademie der Wissenschaft, von Lufthansa, dem Pharmakonzern Johnson &amp; Johnson, Logistikkonzernen, diversen Banken, Vertreter der UNO, der Bill Gates Stiftung, des Weltwirtschaftsforums, der US-öffentlichen Gesundheit, Marriott International, etc. Medienberichte dazu gab es u.a. von Bloomberg, Forbes, The Guardian (Nigeria), The Telegraph, BBC, Avian Flu Diary, Global Biodefense, Axios, etc.</p>



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		<title>EU darf Schulden machen und Steuern einheben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2020 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Kritik]]></category>
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		<category><![CDATA[George Soros]]></category>
		<category><![CDATA[Kornelia Kirchweger]]></category>
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					<description><![CDATA[Was beim Budgetgipfel in Brüssel tatsächlich beschlossen wurde 1,8 Billionen schwer ist das EU-Budget für 2021-2027. Teil davon ist der 750 Milliarden Corona-Aufbaufonds. Gleich einstimmig mitbeschlossen wurde, daß die EU künftig Schulden aufnehmen und eigene Steuern einheben darf – auch wenn das gegen geltendes EU-Recht verstößt. Das clevere Konstrukt hat George Soros der EU wärmstens [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Was beim Budgetgipfel in Brüssel tatsächlich beschlossen wurde</h2>



<p></p>



<p><strong>1,8 Billionen schwer ist das EU-Budget für 2021-2027. Teil davon ist der 750 Milliarden Corona-Aufbaufonds. Gleich einstimmig mitbeschlossen wurde, daß die EU künftig Schulden aufnehmen und eigene Steuern einheben darf – auch wenn das gegen geltendes EU-Recht verstößt. Das clevere Konstrukt hat George Soros der EU wärmstens ans Herz gelegt. Die EU-Bürger dürfen nicht mitreden – aber bezahlen!</strong></p>



<p><em>Ein Beitrag von Kornelia Kirchweger</em></p>



<p></p>



<p class="has-drop-cap">EU-Ratspräsident Charles Michel twitterte den „Deal“ fröhlich in die Welt hinaus. So viel Geld der hart arbeitenden EU-Bürger wurde bisher noch nie nach Brüssel umgeleitet. Groß ist die Freude auch, weil die EU, mit Haftung ihrer Mitglieder, Schulden machen und eigene Steuern einheben darf. Dieser Verstoß gegen geltendes EU-Recht wird von den Parlamenten der EU-Staaten im Dezember wahrscheinlich lässig „wegratifiziert“. Vorher ist noch das EU-Parlament an der Reihe. Für die Abstimmung im September kündigte es bereits „hitzige Debatten“ an. Denn wegen des „Super-Deals“ wurden andere Posten ausgedünnt: etwa der Klimaschutz, die Gesundheit und – die Migrationspolitik.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Brüsseler „Bauchladen“</h3>



<p>Um den Corona-Fonds und dabei vor allem das Verhältnis nicht rückzahlbarer Zuschüsse und Kredite, in die Gänge zu bringen, zauberte Brüssel für jeden ein paar Zuckerln aus dem EU-Bauchladen. Etwas höhere Nettozahler-Rabatte, die sich EU-Staaten aber sowieso gegenseitig finanzieren müssen. Für die Visegrad-Länder gab es wegen sonst sicherer Vetos aus Polen und Ungarn eine Entschärfung des geplanten „Rechtsstaatlichkeitsmechanismus“. Dieser verknüpft die Auszahlung der EU-Gelder mit der Einhaltung von EU-Recht. Es kam zur Kompromißformel: Bei Verstößen soll die Kommission Maßnahmen vorschlagen, die die EU-Staaten mit qualifizierter Mehrheit (55 Prozent der EU-Länder mit 65 Prozent der Gesamtbevölkerung) beschließen müßten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Schauspiel sollte von EU-Umwandlung ablenken </h3>



<p>Die 750 Milliarden Euro Corona-Geld holt sich die EU also erstmals in ihrer Geschichte auf den Märkten, indem sie Anleihen ausgibt. Die EU agiert also künftig wie ein Staat, was eine massive Kompetenzerweiterung ist und eigentlich eine Erneuerung der EU-Verträge erfordert. Weil das Jahre dauern würde und in manchen Ländern Referenden nötig wären, lieferte man der Öffentlichkeit ein grandioses Schauspiel, hinter dem die Neugestaltung der EU ablief.</p>



<h3 class="wp-block-heading">390-Milliarden-Geschenk</h3>



<p>390 Milliarden Euro aus dem Corona-Fonds werden als Transfers, also „Geschenk“, 360 Milliarden Euro als Kredite vergeben. Das Geld geht insbesondere an Länder, die zwischen 2020 und 2021 die größten Wirtschaftsverluste durch Corona hatten. Das sind Italien, Spanien und Frankreich. Die betroffenen Staaten sollen dafür eigene Pläne vorlegen, die von der Kommission innerhalb von zwei Monaten geprüft werden. Die Kriterien richten sich nach den länderspezifischen Empfehlungen, die die EU-Kommission aufstellt. Eine Voraussetzung für die Mittelvergabe ist die Verwendung des Geldes für Klimaschutz- und Digitalisierungsprojekte. Der Corona-Aufbaufonds dient damit auch zur Umsetzung des „Green Deal“ von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kurz hat nichts erreicht: Österreich zahlt und haftet</h3>



<p>Die gemeinsamen Schulden mit gemeinsamer Haftung sollen zwischen 2028 (Beginn der nächsten Finanzperiode) und 2058 getilgt werden. Österreich muß in diesem Zeitraum Haftungen in Höhe von geschätzten 10,53 Milliarden Euro übernehmen. Der Fonds, der sich „Next Generation EU“ nennt, soll u.a. über eine Plastiksteuer, eine grenzüberschreitende CO2-Abgabe und eine bisher noch umstrittene Digitalsteuer finanziert werden. Aus dem Fonds fließen nach Österreich geschätzte 3,7 Milliarden Euro zurück. Österreichs EU-Beitrag wird ab 2021 jährlich brutto 3,8 Milliarden (2020: 3,3 Milliarden Euro ausmachen). Dämpfend wirken sich die ausgehandelten Rabatte für Nettozahler aus: Bereinigt werden das 350 Millionen Euro pro Jahr sein. Wie hoch die erwarteten Rückflüsse aus dem EU-Budget sein werden, ist aktuell unbekannt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mastermind George Soros</h3>



<p>Die Grundfesten der EU-Schuldenkonstruktion legte kein Geringerer als George Soros der EU wärmstens ans Herz. In einem Interview vom 22. Mai 2020 mit „De Telegraaf“ empfahl er die Ausgabe „unbegrenzt laufender Anleihen“, sogenannter „consols“. Das aufgenommene Geld wird dabei nie zurückgezahlt. Nur die vereinbarten Zinsen auf das Kapital. Dazu brauche die EU aber ein AAA-Rating. Das bekomme sie nur mit gesicherten Eigenmitteln – also eigenen Steuern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Medien spielten brav mit</h3>



<p>Das umzusetzen, würde zu lange dauern (wegen einer Änderung der EU-Verträge und anstehender Referenden). Für die Ausgabe von Bonds genüge aber die Autorisierung der  EU, eigene Steuern einzuheben, auch wenn das Geld noch nicht fließt. Genau das ist jetzt geschehen. Die Budget-Gipfel-Diskussionen waren nur das vordergründige Schauspiel dafür. Die Medien spielten brav mit – aus Unwissenheit oder weil sie am Gängelband ihrer politischen Geldgeber hängen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Abzocke: EU-Plastiksteuer kommt 2021</h3>



<p>Ab kommendem Jahr tritt die Plastiksteuer in Kraft. Sie kostet Österreich, sprich die Steuerzahler, 150 Millionen Euro pro Jahr. Für jedes Kilo an nicht recyceltem Plastikmüll muß jedes Mitgliedsland 80 Cent an die EU abführen. Brüssel nimmt damit allein im ersten Jahr 5,7 Milliarden Euro ein. Die Höhe der Steuer hängt davon ab, wie viel Plastik nicht recycelt wurde. Diese Daten müssen beigestellt werden. In Österreich sind es rund 200.000 Tonnen, nur etwa halb so viel wird wieder verwertet. Österreich kündigte an, diese Steuer aus dem Bundesbudget zu finanzieren, um die Bürger nicht doppelt zu belasten. Denn diese füllen ohnehin brav die gelbe Tonne und zahlen Entsorgungskosten an ihre Gemeinde. In welchem Ausmaß der Staat Plastik wieder verwertet, entzieht sich zudem ihrem Einfluß. Erst ab 2026 werden diese Steuereinnahmen der EU – und andere, die noch beschlossen werden – zur Rückzahlung des Corona-Aufbaufonds in Höhe von 750 Milliarden Euro verwendet. Bis dahin werden sie teilweise auf den EU-Mitgliedsbeitrag angerechnet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was noch kommen wird…</h3>



<p>Als weitere Einkommensquellen der EU sind ab 2023 auch eine CO2-Grenzsteuer und eine Digitalsteuer geplant. Mit der CO2-Steuer werden Importe aus Staaten belastet, die keine strengen Klimaschutzvorgaben wie die EU haben. Dies soll gleiche Wettbewerbsbedingungen für EU-Unternehmen garantieren, zumal die EU zugleich eine Steigerung der CO2-Verschmutzungspreise plant. Zudem soll der Flug- und Schiffsverkehr in den Emissionshandel einbezogen werden. Bezüglich der Digitalsteuer scheiterte der Versuch der EU, eine globale Besteuerung internationaler Online-Konzerne durchzusetzen. Demnach sollten Unternehmen, die im „Cyberspace“ Umsätze erwirtschaften, dort steuerpflichtig sein, wo Umsätze tatsächlich anfallen – und nicht in den Steueroasen.<br>Die USA stiegen aus den Verhandlungen aus, denn das hätte insbesondere eigene Konzerne wie Google, Facebook und Amazon betroffen. Washington wollte grundsätzlich nicht über eine geographische Koppelung von Umsätzen und Gewinnsteuern verhandeln – sondern lediglich über eine Harmonisierung der Mindeststeuersätze. Das ging Europa nicht weit genug. Die EU will das nun im Alleingang umsetzen. Die USA drohte für diesen Fall Strafzölle auf Einfuhren aus Europa an.</p>
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