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	<title>Kärnten &#8211; Der Eckart</title>
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	<description>Monatszeitung für Politik, Volkstum und Kultur.</description>
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	<title>Kärnten &#8211; Der Eckart</title>
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		<title>Das Ende einer Ära</title>
		<link>https://dereckart.at/ende-einer-ara/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2020 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Schulverein]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Turnverein]]></category>
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		<category><![CDATA[St. Jakob im Rosental]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine der letzten Schulvereinsschulen geschlossen Die 1923 in Rosenbach vom Deutschen Turnverein erbaute, vom Deutschen Schulverein Südmark finanzierte Volksschule ist von der Marktgemeinde St. Jakob im Rosental geschlossen worden: Eine parteipolitische, eigentlich gegen die Bevölkerungsmeinung getroffene Fehlentscheidung. Ein Beitrag von Dr. Bruno Burchhart Die Volksschule Rosenbach war eine von vielen Grenzlandschulen, die der notleidenen Bevölkerung [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Eine der letzten Schulvereinsschulen geschlossen</h2>



<p></p>



<p><strong>Die 1923 in Rosenbach vom Deutschen Turnverein erbaute, vom Deutschen Schulverein Südmark finanzierte Volksschule ist von der Marktgemeinde St. Jakob im Rosental geschlossen worden: Eine parteipolitische, eigentlich gegen die Bevölkerungsmeinung getroffene Fehlentscheidung.</strong></p>



<p><em>Ein Beitrag von Dr. Bruno Burchhart</em></p>



<p class="has-drop-cap">Die Volksschule Rosenbach war eine von vielen Grenzlandschulen, die der notleidenen Bevölkerung in den 1920er Jahren helfen sollten, in Wohnortnähe einen geeigneten Bildungsweg einschlagen zu können. Im Südkärntner Raum existiert jetzt nur mehr eine solcher Schu­len: Die Peter-Rosegger-Schule in Gödersdorf, Marktgemeinde Finkenstein. Die Volksschule Rosenbach, in schwerer Zeit nach dem Ersten Weltkrieg erbaut, hat im Laufe der letzten hundert Jahre etliches mitgemacht und alle Zeiten mit ihrer Lehrerschaft gut überstanden. </p>



<p>Stets wurde diese Selbstbehauptung von der Elternschaft und den Schülern geschätzt. Vor die Entscheidung gestellt, das alte – laut Architekten-Gutachten durchaus brauchbare – Schulhaus zu renovieren, beschloß die Marktgemeinde jedoch vor ca. 20 Jahren, ei­nen Neubau auf dem Schulvereins-Grund aufzustellen. Eine Gedenktafel vor der Schule weist darauf hin, daß der Schulverein die seinerzeitige Schule erbaut hat. Der Nachfolger des seinerzeitigen Deutschen Schulvereins Südmark, der heutige Kärntner Schulverein Südmark, hat in einem notariellen Vertrag der Marktgemeinde St. Jakob im Rosental auf dem Schulvereins-Grundstück in Rosenbach das sog. Fruchtgenußrecht eingeräumt: Das heißt, die Marktgemeinde ist verpflichtet, in dem auf Schulvereinsgrund stehenden Gebäude, einen Schulun­terricht zu gewährleisten. </p>



<p>Dies ist jetzt gebrochen worden. Der Schulverein hat in den letzten Jahrzehnten immer zu Weihnachten der Volksschule Rosenbach eine namhafte Spende zukommen lassen. Mit deren Hilfe konnten dann Schulmaterialien ange­schafft werden, die sonst nicht erworben werden konnten. Außerdem wurden zeit­weise Bücherspenden an die Schüler gegeben, diverse größere und kleinere Feiern dort abgehalten, wie z.B. eine große Jubiläumsveranstaltung, Nikolo- und oder Weihnachtsfeiern etc. Auch bestand immer ein gutes Einverständnis zwischen Lehrer­schaft, Elternschaft und Schulverein. In den letzten Jahren ist – so wie in etlichen Kärntner Schulen – die Schülerzahl im­mer an der Grenze des Erhaltbaren gewesen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Volksschule wird &#8222;Schulcampus&#8220; geopfert</h2>



<p>Das Land Kärnten hat dafür die Schüler­zahl von 25-30 Kindern angesetzt. Der Gemeinderat von St. Jakob im Rosental hat jedoch trotz ausreichender Schülerzahl beschlossen, eine Zentrierung der Volksschulen in einem sog. &#8222;Schulcampus&#8220; in St. Jakob durchzuführen. Die dazu nötigen Geldmittel vom Land waren jedoch nur zu erhalten, wenn die hiesigen anderen Volksschulen geschlossen werden. Obwohl in mehreren Ortsversammlungen in Rosenbach die Bevölkerung mehrheitlich ihren Wunsch äußerte, die Volksschule Rosenbach zu erhalten, faßte der Gemeinderat trotzdem den fatalen Beschluß: Mit Ende des Schuljahres 2019/20 wird die Volksschule Rosenbach geschlossen: Damit ist eine knapp hundertjährige erfolgreiche Tradition im Schulwesen in Österreich beendet.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="384" src="https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-1024x384.png" alt="" class="wp-image-6155" srcset="https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-1024x384.png 1024w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-300x113.png 300w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-768x288.png 768w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief.png 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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		<title>Kärntner Feiern ohne Volk</title>
		<link>https://dereckart.at/kaerntner-feiern-ohne-volk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2020 18:46:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kärnten]]></category>
		<category><![CDATA[Kärntner Volksabstimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Volkstum]]></category>
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					<description><![CDATA[Obwohl die Volksabstimmung vom 10. Oktober 1920 Kärnten Freiheit und Einheit brachte, wurde dieses Jahrhundertereignis vom Land nur schmalbrüstig gefeiert – und nicht nur wegen der vorgeschobenen Corona-Panik. Ein Kommentar von Dr. Bruno Burchart Schon von vornherein waren die Landesplanungen auf ein niedriges Niveau angelegt: Keine Landesausstellung, sondern eine mickrige Wanderausstellung. Vor allem kein Landesfestzug, [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Obwohl die Volksabstimmung vom 10. Oktober 1920 Kärnten Freiheit und Einheit brachte, wurde dieses Jahrhundertereignis vom Land nur schmalbrüstig gefeiert – und nicht nur wegen der vorgeschobenen Corona-Panik.</strong><br><br><em>Ein Kommentar von Dr. Bruno Burchart</em></p>



<p class="has-drop-cap">Schon von vornherein waren die Landesplanungen auf ein niedriges Niveau angelegt: Keine Landesausstellung, sondern eine mickrige Wanderausstellung. Vor allem kein Landesfestzug, wie er in den Jahrzehnten zuvor die Vielfalt, Fröhlichkeit und Begeisterung der Kärntner aller Bevölkerungsschichten zum Ausdruck gebracht hatte, sondern ein sog. Fest der Täler, das dann auch nicht stattfand. Keine traditionelle Volksfeier an der Stätte der Kärntner Einheit im Landhaushof. Es gab nur eine für einige &#8222;Prominente&#8220; durchgeführte Veranstaltung im traditionsreichen Wappensaal.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Republik geniert sich</h3>



<p>Traurigerweise vermittelte diese mithilfe des Staatsrundfunks den Eindruck, als ob Kärnten ein halbslowenisches Land sei, da alle Kommentare zweisprachig gesendet wurden. Dabei wohnen die Angehörigen der slowenischen Minderheit in Streusiedlung gerade einmal im südlichsten Landesteil, der maximal ein Sechstel Kärntens ausmacht. Während die roten Vertreter Kärntens immerhin ein wenig auf den Anlaß der für Kärnten und Österreich so bedeutsamen Volksabstimmung eingingen, erwähnten die grünen, türkisen und schwarzen Redner – blaue waren nicht vorgesehen – ihn überhaupt nicht. Eine überaus peinliche Vorstellung lieferte Bundespräsident Van der Bellen, als er nach einer radebrechenden Einleitung auf Slowenisch sich ohne Anlaß bei der Minderheit entschuldigte. Kein Glückwunsch für Kärntens Abstimmung seitens der Alpenrepublik, ganz im Gegensatz zur früheren Parlamentsadresse: „Diesen Sieg werden wir den Kärntner nie vergessen“. Hatte man vom eingeladenen Präsidenten Sloweniens erwartet, daß er sozusagen als Gastgeschenk etwas Positives zu seinen volksdeutschen Landsleuten sagen würde -was sogar der Europarat fordert- so wurde man enttäuscht: Stattdessen forderte er widersinnig die Erfüllung des längst erfüllten Staatsvertrages ein – eine europäische Nachbarschaftsgeste sieht anders aus.</p>



<p>Ein ganz anderes Zeichen setzte der Akademikerverband Kärnten, mit der einzigen am Abstimmungstag in der Landeshauptstadt durchgeführten öffentlichen Veranstaltung: der Heldenehrung am Hülgerth-Denkmal. Aus dem ganzen deutschen Sprachraum waren zahlreiche Farbenstudenten angereist, um in Solidarität mit den Kärntnern diesen Festtag zu begehen. Mit einer feierlichen Kranzniederlegung und der Kärntner Landeshymne schloß dieses gelungene Gedenken.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Bevölkerung feierte selbst</h3>



<p>Der Geschichtsverein organisierte mit einem mit Universitätsprofessoren hochkarätig besetztes Symposium über Plebiszite, die Universität Klagenfurt eines über das Selbstbestimmungsrecht, die Kärntner Landmannschaft mit monatlichen Vorträgen über Aspekte der Kärntner Volksabstimmung, der Kärntner Akademikerverband mit mehreren Vorträgen über dieses Ereignis, der Abwehrkämpferbund mit schönen Festveranstaltungen, die Sängerrunde Emmersdorf mit einem würdigen Fest der Freiheit am geschichtsträchtigen Herzogstuhl, u.a.m. Einige wenige neue Gedenkstätten wurden errichtet: Das Land beteiligte sich mit einer Gedächtnistafel in der Landesregierung für Landesverweser Arthur Lemisch sowie eine für die amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson, Prof. Archibald Coolidge und Kommissionsleiter Sherman Miles, die sog. Konsensgruppe mit einer Gedächtnisstele für Hans Steinacher, der Kärntner Abwehrkämpferbund eine Gedächtnistafel in Sankt Jakob im Rosental zur Erinnerung an die Rückeroberung des strategisch wichtigen Karawanken-Eisenbahntunnels und eine Tafel beim Mahnmal in Klagenfurt-Annabichl, wo die Namen aller gefallenen Abwehrkämpfer eingemeißelt sind. Auch die <a href="https://www.oelm.at/eckartschrift-240-kaernten/" data-type="URL" data-id="https://www.oelm.at/eckartschrift-240-kaernten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Eckartschrift zur Jahrhundertfeier</a> widmete sich zahlreichen, bis her nicht bekannten  Schwerpunkten wie die Rolle der Frauen.</p>



<p>Auch wenn die Landesfeiern mit allen Projekten, Veranstaltungen, usw. eher auf bescheidener Sparflamme stattfanden, so hat die Bevölkerung in den verschiedenen Gemeinden doch ihre eigenen traditionellen Volkabstimmungsfeiern durchgeführt mit Chören, Kapellen, Schülern, Tänzern, Liedern und Festreden. Damit wurde zum Ausdruck gebracht, daß das Volk sehr wohl um die Bedeutung dieses geschichtlichen Ereignisses weiß und das auch weiterhin so halten will!</p>
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		<title>Bleibt Kärnten auch in Zukunft ein Hort der Heimatliebe?</title>
		<link>https://dereckart.at/bleibt-kaernten-auch-in-zukunft-ein-hort-der-heimatliebe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2020 09:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kärnten]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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					<description><![CDATA[Zur 100. Wiederkehr des Tages der Kärntner Volksabstimmung am 10. Oktober 1920 ist die neue ECKARTSCHRIFT aus der Feder von Walter Tributsch erschienen: „Kärnten. 100 Jahre nachdem ‚Mannesmut und Frauentreu` die Heimat sich erstritt aufs neu`‘“. 30 Jahre nach der ECKARTSCHRIFT „Kärnten – Tausend Jahre und siebzig“ von Otto Scrinzi, nimmt Tributsch eine tiefschürfende Untersuchung [&#8230;]]]></description>
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<p></p>



<p class="has-drop-cap"><strong>Zur 100. Wiederkehr des Tages der Kärntner Volksabstimmung am 10. Oktober 1920 ist die neue ECKARTSCHRIFT aus der Feder von Walter Tributsch erschienen: „Kärnten. 100 Jahre nachdem ‚Mannesmut und Frauentreu` die Heimat sich erstritt aufs neu`‘“. 30 Jahre nach der ECKARTSCHRIFT „Kärnten – Tausend Jahre und siebzig“ von Otto Scrinzi, nimmt Tributsch eine tiefschürfende Untersuchung der Kärntner Geschichte der letzten hundert Jahre vor. Er zeigt die grundlegenden identitätstiftenden Linien auf, die nördlich der Karawanken ein besonderes Heimatbewußtsein entstehen ließen, aber auch die Probleme des Sprachen-&nbsp;und Volksgruppenkonflikts der letzten Jahrzehnte. Lesen Sie nachstehend einen Textauszug&#8230;</strong></p>



<p><strong>Ein Beitrag von Walter Tributsch</strong></p>



<p>Während heutzutage alles darauf ausgerichtet&nbsp;ist, in den europäischen Staaten die nationalen Identitäten und Bindungen zu untergraben und abzubauen, mußten die Bestrebungen vor 100 Jahren freilich in die gegenteilige Richtung gehen. Der Weltkrieg war verloren,&nbsp;die Donaumonarchie zerfiel. Der Kaiser als Identitätsfigur für das Habsburgerreich war zurückgetreten und im Exil. Zurückgelassen blieben die Bürger des einstigen&nbsp;Vielvölkerstaates in einem Vakuum mit vagen Vorstellungen zu ihrer staatlichen Neuorganisation. Dabei hatten es Tschechen, Kroaten&nbsp;oder auch Ungarn einfacher als die&nbsp;deutsche Volksgruppe der ehemaligen k.u.k.Monarchie.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Lügen der alliierten Sieger</h3>



<p>Alle anderen konnten sich, dem Schlagwort der Wilsonschen Weltordnung vom Selbstbestimmungsrecht der Völker entsprechend, auf&nbsp;den Aufbau ihres Nationalstaates&nbsp;konzentrieren. Was übrig blieb war „Restösterreich“, dem nicht nur Kriegsschuld und Verliererstatus verblieben, sondern auch eine wenig verheißungsvolle Zukunft.&nbsp;Der weitaus größten Volksgruppe&nbsp;im Land entsprechend nannte sich&nbsp;die neugegründete Republik auch „Deutsch-Österreich“. Ganz selbstverständlich gingen Politiker wie auch der Großteil der Bevölkerung von der Überzeugung aus, daß es sich bei diesem Rumpfstaat nur um&nbsp;eine vorübergehende Zwischenlösung handeln würde.</p>



<p>Eine Vereinigung mit dem anderen, ebenfalls aus einer Monarchie hervorgegangenen deutschen Nachfolgestaat galt eigentlich als&nbsp;logische Konsequenz dessen, wofür der amerikanische Präsident den&nbsp;Friedensnobelpreis bekommen hatte: des Selbstbestimmungsrechtes&nbsp;der Völker. Wenn sich schon unter diesem Titel die einstigen Nationen des habsburgischen Vielvölkerstaates die Legitimation ableiteten,&nbsp;eigene neue Staaten zu gründen,&nbsp;mußte es wohl auch der deutschen&nbsp;Bevölkerung zustehen, ihre künftige nationale Körperschaft selbständig gestalten zu können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Diktate von Versailles und St.&nbsp;Germain schaffen Unfrieden&nbsp;</h3>



<p>Mitnichten: Die Diktate von Versailles und Saint Germain waren&nbsp;darauf abgestimmt, eine neue starke Macht in Zentraleuropa ein für&nbsp;alle Mal zu verhindern. Das hätte&nbsp;man wohl von einem deutschen Staat, gebildet aus den Nachfolgern der Monarchien, die den Krieg&nbsp;verloren hatten, trotz aller Repressalien, die in den Friedensdiktaten schließlich eingebaut wurden, erwarten müssen.</p>



<p>Daher waren die österreichischen&nbsp;und auch deutschen Vertreter in St. Germain und Versailles gezwungen, Verträge ohne Verhandlungs- oder Einspruchsrecht zu unterzeichnen, die diese Möglichkeit einer Vereinigung in einem&nbsp;gemeinsamen Staat ausdrücklich untersagten.</p>



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