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	<title>Hermann T. Attinghaus &#8211; Der Eckart</title>
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	<description>Monatszeitung für Politik, Volkstum und Kultur.</description>
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	<title>Hermann T. Attinghaus &#8211; Der Eckart</title>
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		<title>In memoriam Stefan Mickisch</title>
		<link>https://dereckart.at/in-memoriam-stefan-mickisch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2021 05:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Hermann T. Attinghaus]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Mickisch]]></category>
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					<description><![CDATA[Grandioser Pianist starb völlig unerwartet Er war authentisch und daher unangepaßt und politisch unkorrekt. Er war ein einzigartiger Musikvermittler, der in seinen Gesprächskonzerten verborgene Zusammenhänge wie z. B. zwischen Tonarten und Sternzeichen aufzeigte. Ein Nachruf von Hermann T. Attinghaus Der aus Schwandorf gebürtige Oberpfälzer entstammte einer Musikerfamilie und lernte schon in frühester Jugend Klavier zu [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Grandioser Pianist starb völlig unerwartet</h2>



<p></p>



<p><strong>Er war authentisch und daher unangepaßt und politisch unkorrekt. Er war ein einzigartiger Musikvermittler, der in seinen Gesprächskonzerten verborgene Zusammenhänge wie z. B. zwischen Tonarten und Sternzeichen aufzeigte.</strong> </p>



<p><em>Ein Nachruf von Hermann T. Attinghaus</em></p>



<p class="has-drop-cap">Der aus Schwandorf gebürtige Oberpfälzer entstammte einer Musikerfamilie und lernte schon in frühester Jugend Klavier zu spielen, später gesellten sich die Bratsche und die Orgel hinzu. Mit sieben Jahren gab er seine erstes öffentliches Konzert. In den 1980er und 1990er Jahren gewann er zahlreiche Wettbewerbe auf nationaler und internationaler Ebene. Zu seinen Lehrern zählten Oleg Maisenberg und Leonid Brumberg in Wien, Bruno Leonardo Gelber in München und Sergiu Celibidache in Mainz.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fischer-Dieskau nannte ihn einen „Teufelskerl&#8220;</h2>



<p>Zur Vermittlung von bester klassischer Musik einem möglichst großen Publikum erfand Mickisch seine Gesprächskonzerte, die er als Moderator und Pianist mit umfassenden Kenntnissen, mit Witz und Verstand gestaltete. Dietrich Fischer-Dieskau nannte Mickisch einen „Teufelskerl&#8220;, durch den „man genießt, man lernt, man frischt auf. Und das alles mit Humor.‟ Von 1998 bis 2013 gestalteten bei den Richard-Wagner-Festspielen in Bayreuth seine legendären Einführungsvorträge, die bald den Spitznamen „Festspiele für die Kartenlosen‟ bekamen. In Wien hatte er vierzehn Jahre lang seinen eigenen Zyklus im Konzerthaus.</p>



<p>Zu seinen Lieblingskomponisten zählten (in alphabetischer Reihenfolge) Beethoven, Erich Wolfgang Korngold, Richard Strauss und Wagner. Mit der ihm eigenen Leidenschaft interpretierte er auch Werke anderer Komponisten (Mozart, Rossini, Offenbach oder Puccini). Ab Ende April dieses Jahres hätte Mickisch an der Sibelius-Akademie in Helsinki den Finnen Wagner näher bringen sollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auftritte waren ein ganz besonderes Ereignis</h2>



<p>Seit 1984 machte er Aufnahmen für Rundfunk und Fernsehen, seit 1991 brachte er rund 65 CDs und DVDs heraus. Jeder seiner Auftritte war ein ganz besonderes Ereignis, war doch seine einzigartige Sicht auf die größten Meisterwerke beispiellos. Mickisch verstand es meisterhaft im Geiste Rudolf Steiners ganzheitliche Zusammenhänge herzustellen. Am Beispiel Wagners und Beethovens zeigte er die kosmischen Zusammenhänge zwischen Tonarten und Sternzeichen. Auch in der europäischen Philosophie von Platon bis Kant und Rudolf Steiner kannte sich Mickisch bestens aus und zog immer wieder Parallelen zwischen den Ideen der größten Denker und der besten Komponisten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kritiker der Corona-Zwangsmaßnahmen</h2>



<p>Zuletzt fiel Mickisch bei den politisch Korrekten in Ungnade, weil er sich mutig gegen den (linken) Zeitgeist wandte und den „Coronafaschismus‟ angriff. Bei seinem letzten Konzert im September 2020 in Wien fand er erfrischend deutliche Worte zu der Notlage vieler Musiker durch die überzogenen Coronamaßnahmen und kritisierte die ebenso verantwortungslosen wie inkompetenten Politiker scharf.<br>Stefan Mickisch starb völlig überraschend am 17. Februar in seiner Heimat.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="384" src="https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-1024x384.png" alt="" class="wp-image-6155" srcset="https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-1024x384.png 1024w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-300x113.png 300w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-768x288.png 768w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief.png 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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		<title>Konrad Dudens Erbe in Gefahr!</title>
		<link>https://dereckart.at/konrad-dudens-erbe-in-gefahr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2021 11:41:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Duden]]></category>
		<category><![CDATA[Genderwahn]]></category>
		<category><![CDATA[Hermann T. Attinghaus]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachzerstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Verein Deutsche Sprache]]></category>
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					<description><![CDATA[Das wichtigste deutsche Wörterbuch soll „gegendert&#8220; werden Bis vor kurzem galt „Der Duden&#8220; im gesamten deutschen Sprach- und Kulturraum als unangefochtener Maßstab für gutes und richtiges Deutsch. 140 Jahre lang war das „Vollständige Orthographische Wörterbuch der deutschen Sprache&#8220;, das Konrad Alexander Friedrich Duden am 7. Juli 1880 im Verlag des Bibliographischen Instituts in Leipzig herausbrachte, [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Das wichtigste deutsche Wörterbuch soll „gegendert&#8220; werden</h2>



<p></p>



<p><strong>Bis vor kurzem galt „Der Duden&#8220; im gesamten deutschen Sprach- und Kulturraum als unangefochtener Maßstab für gutes und richtiges Deutsch. 140 Jahre lang war das „Vollständige Orthographische Wörterbuch der deutschen Sprache&#8220;, das Konrad Alexander Friedrich Duden am 7. Juli 1880 im Verlag des Bibliographischen Instituts in Leipzig herausbrachte, „das umfassende Standardwerk auf der Grundlage der neuen amtlichen Regeln.&#8220; Die erste Auflage enthielt 27.000 Stichwörter auf 187 Seiten.</strong></p>



<p><em>Ein Beitrag von Hermann T. Attinghaus</em></p>



<p class="has-drop-cap">Jetzt soll damit endgültig Schluß sein. Auflösungserscheinungen gibt es ja schon seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. In Österreich versuchte man die liebenswerten regionalen Varianten zu einer ganz eigenen Sprache zu stilisieren, was zu grotesken Auswirkungen führte. So wurde beispielsweise in den ersten fünfzehn Jahren nach dem Krieg in den österreichischen Schulen lediglich eine nicht näher definierte „Unterrichtssprache&#8220; gelehrt, aber kein Deutsch!</p>



<h2 class="wp-block-heading">„Geschlechtergerechten Sprachgebrauch&#8220;</h2>



<p>In der 28. Auflage, die im August 2020 erschien und mit 148.000 Stichwörtern die bisher umfangreichste Ausgabe ist, sind zum ersten Mal auch mehrere Seiten mit Hinweisen für „geschlechtergerechten Sprachgebrauch&#8220; wie dem zunehmenden Gebrauch des „Gendersternchens und anderer Genderzeichen&#8220; enthalten. Diese sind aber nicht – jedenfalls noch nicht – von der amtlichen Rechtschreibung akzeptiert. Aber es ist ein gefährliches Indiz dafür, daß der politisch-korrekte linke Ungeist bereits in der Redaktion der wichtigsten Institution der deutschen Sprache angekommen ist. Man schickt sich heimlich an, etwa 12.000 (!) Bezeichnungen in rein männliche und rein weibliche Formen und Erklärungen aufzuteilen, um das generische Maskulinum bzw. Femininum zum Verschwinden zu bringen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Jetzt VDS-Aufruf unterzeichnen!</h2>



<p>Der <strong><a href="https://vds-ev.de">„Verein Deutsche Sprache e.V. (VDS)&#8220;</a></strong> hat nun einen Aufruf „Rettet die deutsche Sprache vor dem Duden&#8220; gestartet, der <strong><a href="https://vds-ev.de/allgemein/aufrufe/rettet-die-deutsche-sprache-vor-dem-duden/">HIER </a></strong>unterzeichnet werden kann. Verantwortungsbewußte Wissenschaftler und prominente Persönlichkeiten wie die Publizistin Birgit Kelle, der Kabarettist Dieter Nuhr, der Autor und Publizist Dr. Robert Sedlacek, der in der „Wiener Zeitung&#8220; jeden Mittwoch eine sprachkritische Kolumne schreibt oder Bestsellerautor und Kolumnist Bastian Sick rufen als Erstunterzeichner dazu auf, diesen heimtückischen Putschversuch in letzter Minute zu verhindern. </p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="384" src="https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-1024x384.png" alt="" class="wp-image-6155" srcset="https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-1024x384.png 1024w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-300x113.png 300w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-768x288.png 768w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief.png 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Weihnachten in der Waldheimat</title>
		<link>https://dereckart.at/weihnachten-in-der-waldheimat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2020 05:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Hermann T. Attinghaus]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Rosegger]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten in der Waldheimat]]></category>
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					<description><![CDATA[***ECKART-Adventkalender*** Die Wohlstands- und Wegwerfgesellschaft hat die ursprünglich stillste Zeit im Jahr zu einem ebenso billigen wie kostspieligen Weihnachtsrummel mit grellem, überlautem Talmiglanz verkommen lassen. Wichtig waren nur die Umsatzzahlen, von einer Besinnung auf die wirkliche Bedeutung des Advents als freudige Erwartung der Geburt des Erlösers, der Wiederkehr des Lichts, ist längst keine Rede mehr. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">***ECKART-Adventkalender***</h2>



<p></p>



<p><strong>Die Wohlstands- und Wegwerfgesellschaft hat die ursprünglich stillste Zeit im Jahr zu einem ebenso billigen wie kostspieligen Weihnachtsrummel mit grellem, überlautem Talmiglanz verkommen lassen. Wichtig waren nur die Umsatzzahlen, von einer Besinnung auf die wirkliche Bedeutung des Advents als freudige Erwartung der Geburt des Erlösers, der Wiederkehr des Lichts, ist längst keine Rede mehr.</strong></p>



<p><em>Ein Beitrag von Hermann T. Attinghaus</em></p>



<p class="has-drop-cap">Wie war das Weihnachtsfest, das nordische Julfest, doch einst so schön! In aller bescheidenen Einfachheit, mit einem Tannenbaum und der Krippe darunter, einigen Kerzen und ein paar Bratäpfeln auf dem Baum und vielleicht noch ein paar eingewickelten Süßigkeiten.<br>Ernst Moritz Arndt (1769-1860), der Freiheitsdichter, mit seinem Gedicht „Blüh und leuchte, goldner Baum“, Joseph von Eichendorff (1788-1857) mit „Weihnachten“ („Markt und Straßen stehn verlassen“) und August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874), der Dichter des Deutschlandlieds, mit „Der Traum“ und „Weihnachten“ („Zwar ist das Jahr an Festen reich“), haben wunderbare Gedichte zum schönsten Fest des Jahreskreises gedichtet.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Löns&#8216; Weihnachtsmärchen</h2>



<p>Hermann Löns (1866-1914), der bekannte Heidedichter, schrieb auch bezaubernde Weihnachtsmärchen. In der Geschichte vom „allerersten Weihnachtsbaum“ schildert er wie das Christkind den Weihnachtsbaum erfand. In „Lüttjemann und Lüttjerinchen“ erzählt der Dichter, wie der Mooswicht Lüttjemann just in der Christnacht sein Lüttjerinchen findet. Der steirische Waldbauernsohn Peter Rosegger (1843-1918), der sich auch für die Förderung und Verbreitung der deutschen Sprache einsetzte und deswegen den Literaturnobelpreis nicht bekam – tschechische Agitatoren verhinderten dies –, verfaßte die wohl berührendsten Geschichten zur Heiligen Nacht. Die zauberhafte tiefverschneite Winterlandschaft seiner Kindheit regte den Dichter zu seinen schönsten Weihnachtsgeschichten an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erzählungen aus der Waldheimat</h2>



<p>In den Erzählungen aus der „Waldheimat“ finden sich die schönsten Erinnerungen des Waldbauernbuben, in dessen Leben das Weihnachtsfest wie für alle Kinder eine besonders bedeutsame Rolle spielte. Wie beispielsweise in der Geschichte „Einer Weihnacht Lust und Gefahr“, worin er sein vorweihnachtliches Abenteuer mit einer Kuckucksuhr schildert und erzählt, wie er sich in der Heiligen Nacht im Walde verirrte und von der Mooswaberl gerettet wurde.<br>Rosegger erzählt auch wie er als Bub „Christtagsfreude holen ging“. Diese Christtagsfreude bestand aus Lebensmitteln, die von der Mutter für das Weihnachtsmal dringend benötigt wurden. Vorher muß er aber noch in Langenwang beim Holzhändler Spreitzegger Geld eintreiben.<br>Der Dichter erwähnt auch, wie „Der erste Christbaum in der Waldheimat“ auftauchte und von der „Weihnacht in Winkelsteg“.<br>Auch in Gedichten in obersteirischer Mundart wie „In Franzl sei Christbam“ oder „Mei Christbam. Zu den glückseligen Weihnachten 1864“ – da war der Dichter 22 Jahre alt – und nicht zuletzt die „Krippellieder“ d. h. Krippenlieder, –„Mitgeteilt von meiner Mutter“– findet sich immer wieder Weihnachtliches.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Waldlilie im Schnee: Eines der schönsten Weihnachtsmärchen</h2>



<p>Besonders berührend ist das Märchen von der „Waldlilie im Schnee“. Das ist jene Geschichte, in der die zwölfjährige Lili, die älteste Tochter des Wilderers Berthold, an einem trüben Winterabend zum „nachbarlichen Klausner im Hinterkar“ um eine Kanne Milch geschickt wird, da das Kind aber nicht zurückkehrt, glauben alle, daß Lili erfroren sei. Aber da es sich um eine Weihnachtsgeschichte handelt, geht sie auch gut aus.<br>Die „Waldlilie“, wie Berthold seine Tochter liebevoll nennt, hat „in einer Waldschlucht, im finsteren, wildverflochtenen Dickichte junger Fichten und Gezirme, durch das keine Schneeflocke zu dringen vermag und über dem die Schneelasten sich wölben und stauen… auf den dürren Fichtennadeln des Bodens, inmitten einer Rehfamilie von sechs Köpfen“ die kalte Nacht im Wald überlebt.<br>Berthold ist so glücklich, seine geliebte Tochter wieder bei sich zu haben, daß er „seinen Kugelstutzen, mit dem er seit manchem Jahr Tiere des Waldes getötet“ hat, „an einem Stein zerschmettert“, denn er hat sich vorgenommen, nie wieder wildern zu gehen.<br>Was uns an Roseggers Weihnachtserzählungen und -gedichten in unserer hektischen, oberflächlichen Zeit neben den wunderbaren Naturschilderungen am meisten erfreut, ist die schlichte Menschlichkeit des Verfassers, die aus diesen Dichtungen spricht.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>„So blühe denn, Wälsungenblut!“</title>
		<link>https://dereckart.at/so-bluehe-denn-waelsungenblut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2020 08:40:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Die Walküre]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Hermann T. Attinghaus]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Wagner]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor 150 Jahren wurde Richard Wagners „Walküre“ uraufgeführt Wagners Bühnenfestspiel für einen Vorabend und drei Tage „Der Ring des Nibelungen“ ist in jeder Hinsicht das gewaltigste Werk der musikdramatischen Literatur. Mit vier Abenden und einer Gesamtspielzeit von mindestens sechzehn Stunden ist es das größte, längste und für viele Opernliebhaber schönste Werk seiner Art. Die Geschichte [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Vor 150 Jahren wurde Richard Wagners „Walküre“ uraufgeführt</h2>



<p></p>



<p><strong>Wagners Bühnenfestspiel für einen Vorabend und drei Tage „Der Ring des Nibelungen“ ist in jeder Hinsicht das gewaltigste Werk der musikdramatischen Literatur. Mit vier Abenden und einer Gesamtspielzeit von mindestens sechzehn Stunden ist es das größte, längste und für viele Opernliebhaber schönste Werk seiner Art. Die Geschichte seiner Entstehung ist gleichfalls einzigartig in der Geschichte der Oper.</strong></p>



<p><em>Ein Beitrag von Hermann T. Attinghaus</em></p>



<p class="has-drop-cap">Von „Siegfrieds Tod“ der späteren „Götterdämmerung“, von Wagner 1848 in Dresden beendet, bis zur ersten zyklischen Aufführung in Bayreuth vergingen 28 Jahre, in denen er auch noch „Tristan und Isolde“ und „Die Meistersinger von Nürnberg“ schrieb. Als Wagner sich mit dem Nibelungenmythos befaßte, war er königlich sächsischer Hofkapellmeister in Dresden und hatte schon drei Opern in der sächsischen Hauptstadt uraufgeführt: „Rienzi, der letzte der Tribunen“ (1842), hatte Wagner seinen ersten großen Triumph beschert. Im Jänner 1843 folgte „Der fliegende Holländer“ – mit wesentlich geringerem Erfolg, weil das Werk zu neuartig war. „Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg“ wurde im Oktober 1845 aufgeführt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mythologische Studien</h3>



<p>Im Zuge seiner mythologischen Studien im Zusammenhang mit dem „Lohengrin“ war er auf Kaiser Friedrich Barbarossa und Siegfried gestoßen. Die Gestalt des Drachentöters, wie sie im Nibelungenlied erscheint, inspirierte ihn zunächst noch nicht sehr. Erst als er den siegreichen Helden „von aller späteren Umkleidung befreit, in ihrer reinsten menschlichen Erscheinung“ vor sich sah, erkannte er auch „die Möglichkeit, ihn zum Helden eines Dramas zu machen“. Nachdem er zuerst den Nibelungenmythos in Prosa skizziert hatte, verfaßte er im November 1848 den Text zu einer großen Heldenoper, die er „Siegfrieds Tod“ (später „Götterdämmerung“) nannte. Bald erkannte er, daß das Werk ohne die Vorgeschichte nicht verstanden werden würde.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„Ring“-Dichtung entstand von hinten nach vorn</h3>



<p>Daher schrieb er den „jungen Siegfried“ später „Siegfried“ genannt, dann erst „Die Walküre“ und zum Schluß „Das Rheingold“. Mit anderen Worten die „Ring“-Dichtung entstand von hinten nach vorn. Die Komposition erfolgte dann sozusagen in der richtigen Richtung. Allerdings entstanden zwischen dem zweiten und dritten Aufzug von „Siegfried“ der „Tristan“ und „Die Meistersinger von Nürnberg“.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mathilde Wesendonck: Wagners unerfüllte Leidenschaft</h3>



<p>Dazu kam Wagners unglückliche Leidenschaft für die verheiratete Mathilde Wesendonck, ohne die es mit größter Wahrscheinlichkeit auch keinen „Tristan“ gegeben hätte. „Die Walküre“ ist gleichfalls zu einem wesentlichen Teil Mathilde Wesendonck zu danken. Am Ende des dritten Aufzugs finden sich drei Buchstaben in der Partitur: GsM, was „Gesegnet sei Mathilde“ bedeutet. Am Ende des dritten Aufzugs muß sich Göttervater Wotan von seiner Lieblingstochter Brünnhilde trennen, weil ihm diese ungehorsam war und gegen seinen Willen Siegmund zum Sieg verhelfen wollte, was Wotan unter keinen Umständen dulden kann. In diesem hochemotionalen Schlußgesang klingt sicherlich auch Wagners Abschiedsschmerz von der unerreichbaren Geliebten mit. Unmittelbar nach der Vollendung der „Rheingold“-Partitur am 28. Mai 1853 begann Wagner mit der Vertonung der „Walküre“. Ende 1854 war auch die „Walküre“ fertiggestellt.<br>Allerdings nahm die Fertigstellung der Partitur wegen einiger Konzerte in London beinahe ein ganzes Jahr in Anspruch, aber am 23. März 1856 war es endlich so weit: Die Partitur der „Walküre“ war vollendet. Bis zur ersten Aufführung dauerte es freilich weitere vierzehn Jahre.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Uraufführung wider Willen</h3>



<p>Wagner wollte eigentlich das Riesenwerk erst ganz vollenden, ehe eine Aufführung stattfinden sollte, aber er mußte sich wohl oder übel dem Wunsch seines königlichen Gönners und Freundes Ludwig II. von Bayern beugen, der nicht bis zur Vollendung des ganzen Werkes warten wollte und darauf bestand, zuerst „Das Rheingold“ am 22. September 1869 und am 26. Juni 1870 „Die Walküre“ in der Münchener Hofoper aufzuführen. Beiden Aufführungen war Wagner ferngeblieben. Die Uraufführung der „Walküre“ war außergewöhnlich erfolgreich gewesen, sodaß im Juli 1870 beide Werke je dreimal aufgeführt wurden. Im Publikum saßen Wagners französische Freunde, sein Schwiegervater Franz Liszt und Johannes Brahms.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erst 1876 konnte der ganze Ring aufgeführt werden</h3>



<p>Den „Siegfried“ beendete Wagner im Februar 1871, die „Götterdämmerung“ erst im November 1874. Im August 1876 war es dann endlich soweit, im Rahmen der ersten Festspiele in Bayreuth wurde der „Ring des Nibelungen“ zum ersten Mal vollständig aufgeführt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kuschej oder die Kannibalisierung des Burgtheaters</title>
		<link>https://dereckart.at/kuschej-oder-die-kannibalisierung-des-burgtheaters/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2020 21:07:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Burgtheater]]></category>
		<category><![CDATA[Hermann T. Attinghaus]]></category>
		<category><![CDATA[Linke Kulturpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Kuschej]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist nur wenige Jahre her, daß Martin Kuschej in den Nachwehen des Skandals um den früheren Burgtheaterleiter Matthias Hartmann vollmundig verlauten ließ, daß ihn das Burgtheater eigentlich gar nicht interessiere.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Ist die einstmals erste deutsche Theaterbühne endgültig am Ende?</h2>


<p><strong>Thomas Drozda, der Verantwortliche für die Berufung des linken Theaterberserkers Martin Kuschej zum Direktor des Wiener Burgtheaters, ist zwar nicht mehr im Amt, aber sein langer Schatten verdüstert die österreichische Kulturlandschaft wohl noch lange Zeit. Noch vor wenigen Jahren interessierte sich der Kärntner Slowene angeblich nicht für das Burgtheater, das er jetzt zu seiner Spielwiese herabwürdigt.</strong></p>
<p><em>Ein Kommentar von Hermann T. Attinghaus</em></p>
<p>Es ist nur wenige Jahre her, daß Martin Kuschej in den Nachwehen des Skandals um den früheren Burgtheaterleiter Matthias Hartmann vollmundig verlauten ließ, daß ihn das Burgtheater eigentlich gar nicht interessiere. Es war ihm wohl zu mühsam, den Augiasstall, den Hartmann hinterließ, zu reinigen. Das ließ er doch lieber andere machen.vBekanntlich ändert die Zeit gar viel, und nun ist Herr Kuschej doch Direktor des Burgtheaters geworden. Seine Ernennung durch den damaligen roten Kultusminister Thomas Drozda, der sich mittlerweile wegen anhaltender Erfolglosigkeit aus der Politik zurückziehen mußte, war ein ähnlicher Streich wie seinerzeit die Berufung Claus Peymanns zum Burgchef durch Helmut Zilk.</p>
<h3>Peymanns Burg-Bolschewisierung</h3>
<p>Peymann war mit dem Ziel angetreten, dezidiert antibürgerliches, „antifaschistisches“ und ausgesprochen antiösterreichisches Theater zu machen. Die gezielte Demontierung des Burgtheaters als deutsch-österreichisches Nationaltheater setzte ein und hat jetzt mit der Einsetzung von Martin Kuschej einen jammervollen Höhepunkt oder besser gesagt einen beklagenswerten Tiefpunkt erreicht. Kuschej hält mit seinen bedenklichen Vorhaben keineswegs hinter dem Berg. Man muß nur aufmerksam zuhören, was er so alles von sich gibt, dieser Mann, der es wagt, Goethes „Faust“ in einer unzulässig gekürzten und daher verfälschten Form auf die Bühne zu bringen. Hatte Michael Schottenberg unseligen Angedenkens auf dem Dach des (ehemals Deutschen) Volkstheaters den roten Sowjetstern anbringen lassen, so lautet die Devise jetzt „Das rote Tuch wird gehißt!“ Dieser Satz allein ist schon entlarvend genug.</p>
<p>Gleich nach seiner Ernennung vor zwei Jahren gab Kuschej bekannt, daß er einschneidende Veränderungen im Ensemble plane. Zwar sei ihm bewußt, „daß das Burgtheater eine große Tradition“ habe, aber – fügte er hinzu – vieles an dieser Tradition wäre auch Schein, der durch nichts gerechtfertigt sei. Er werde „da sicher mal die Hälfte oder zwei Drittel von diesem Suppentopf“ ausschütten und „eine neue Suppe“ aufkochen, sagte Kuschej in einem Rundfunk-Interview im Sommer 2017.</p>
<p>Auch werde er vieles verändern. Angefangen von scheinbar unwesentlichen Äußerlichkeiten: Er werde verbieten, daß das Burgtheater als „die Burg“ bezeichnet wird, und jeder, der das in Zukunft in seiner Gegenwart tue, solle zehn Euro Strafe zahlen.</p>
<h3>Erbärmlich: Kuschej kennt Burgtheaterdeutsch nicht</h3>
<p>Auch wisse er gar nicht, was Burg- theaterdeutsch eigentlich sei, und mit dem Begriff „Nation“ fange er sowieso wenig an. Er wolle nicht mehr und nicht weniger als ein offenes europäisches Theater, ein mehrsprachiges Haus. Die Denunziation und das Gerücht bezeichnet Kuschej als „Wiener Form der Kommunikation“. Er hingegen bevorzuge „Offenheit, Transparenz, Sachlichkeit und Respekt“. Ob er das auch wirklich tut, darf bezweifelt werden. Auch wolle er keinesfalls, daß Ensemblemitglieder „noch an anderen Theatern spielen&#8230;“, „der Begriff „Burgtheater-Ensemble“ solle wieder einen echten, unverwechselbaren Wert“ haben, so „daß alle, die dazugehören, auch tatsächlich stolz darauf sein können.“ Oberflächlich betrachtet klingt das zwar ganz einleuchtend, in der Realität bedeutet das aber auch, daß Kuschej die Ensemblemitglieder in eine Art Geiselhaft nehmen will.</p>
<h3>Kuschejs linker „Hausverstand“</h3>
<p>Er gehöre keiner Partei an, sei aber „als Personalie schon per se eine Art politisches Ausrufezeichen.“ Diesbezüglich wird ihm wohl niemand widersprechen. Er werde sich „natürlich kein Blatt vor den Mund“ nehmen, denn Theater müsse unbedingt politisch sein, was aber „nichts mit linksliberal zu tun“ habe. Eher wohl mit linksextrem (Anm. d. Verf.). Angeblich interessierten ihn „diese stereotypen Unterscheidungen in ‚rechts‘ und ‚links‘“ gar nicht, es ginge ihm „um ganz normalen Humanismus, um Hausverstand und Menschlichkeit.“</p>
<p>Daß ihm kein kritisches Wort über den islamistischen und linksextremen Terror über die Lippen kommt, wird wohl niemanden verwundern, gehört dies doch zum ideologischen Gesamtbild dieser „Theatermacher“, die aus der blutigen Geschichte des 20. Jahrhunderts nichts gelernt haben und die Menschen um jeden Preis zwangsbeglücken und im Sinne der altlinken Ideologie von Marx und Lenin umerziehen wollen.</p>


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