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	<title>Heimattreue Verbände &#8211; Der Eckart</title>
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	<description>Monatszeitung für Politik, Volkstum und Kultur.</description>
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	<title>Heimattreue Verbände &#8211; Der Eckart</title>
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		<title>Vom Abgang eines Südtiroler Schützenkommandanten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2021 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Heimattreue Verbände]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Wirth Anderlan]]></category>
		<category><![CDATA[Raphael Mayrhofer]]></category>
		<category><![CDATA[Südtirol]]></category>
		<category><![CDATA[Südtiroler Schützenbund]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum Rücktritt von Jürgen Wirth Anderlan Darf der Landeskommandant der Schützen rappen? Und wenn ja, worüber? Rund um diese Fragen ist in Südtirol ein heftiger Streit entbrannt. Der Grund: Jürgen Wirth Anderlan, seines Zeichens (ehemaliger) Landeskommandant des Südtiroler Schützenbundes, hatte in einem Rapvideo zur Jahreswende Heimatverräter und Opportunisten gegeißelt und die „DNA des SSB“ (Südtiroler [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Zum Rücktritt von Jürgen Wirth Anderlan</h2>



<p></p>



<p><strong>Darf der Landeskommandant der Schützen rappen? Und wenn ja, worüber? Rund um diese Fragen ist in Südtirol ein heftiger Streit entbrannt. Der Grund: Jürgen Wirth Anderlan, seines Zeichens (ehemaliger) Landeskommandant des Südtiroler Schützenbundes, hatte in einem Rapvideo zur Jahreswende Heimatverräter und Opportunisten gegeißelt und die „DNA des SSB“ (Südtiroler Schützenbundes) charakterisiert. Nach harten Angriffen, auch aus den eigenen Reihen, trat Wirth Anderlan nun zurück.</strong></p>



<p><em>Ein Gastbeitrag von Raphael Mayrhofer</em></p>



<p></p>



<p class="has-drop-cap">Mit einem rappenden Schützenkommandanten hatte wohl niemand gerechnet. Selbst die Bundesleitung der Schützen nicht. Wirth Anderlan hatte auch sie in Unkenntnis über die geplante PR-Aktion gelassen. Möglicherweise weil er befürchtete, konservative Schützen würden ihr Veto gegen die geplante Aktion einlegen. Nicht nur äußerlich galt der volltätowierte Bartträger und leidenschaftliche Motorradfahrer schon vor dem Skandalvideo als unkonventionell.<br>Viele, gerade junge Schützen, feierten ihn deshalb als Hoffnungsträger der Freiheitsbewegung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Spektakuläre und witzige Aktionen von Wirth Anderlan</h3>



<p>So setzte er mit Aktionen wie dem Überkleben der deutschen Ortsnamen oder dem Überreichen von Eiern an Politiker, denen ebenjene fehlen würden, deutliche Zeichen. Sein Rapvideo „Mamma Tirol“ sollte wohl in dieselbe Kerbe schlagen. Auf den darauf folgenden Gegenwind war Wirth Anderlan vorbereitet. Bereits in der Videobeschreibung hieß es dazu prophetisch: „Unsere Kritiker werden uns in der Luft zerreißen.“<br>Die Reaktionen der Linksliberalen – Grüne, des Landesbeirates für Chancengleichheit sowie der Südtiroler Hochschülerschaft – ließen nicht lange auf sich warten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Politisch-korrektes Geheul: homo- und xenophob</h3>



<p>Das Lied sei homophob „Im Park vor meinem Haus liebt der Dieter den Peter“ und sexistisch: „Sie passen sich an diesem maroden System. Die Brieftasche ist voll, und meine Frau ist schön.“ Und gar xenophob: „Migranten, Studenten und viele Propheten, vergessen ihre Wurzeln und retten den Planeten“.<br>Der Landesbeirat für Chancengleichheit startet zudem eine Petition, die den vermeintlich „antifeministischen“ Grundton des Liedes sogar mit der Ermordung einer prominenten Ausländerin in Verbindung brachte. Eine mediale Hexenjagd, die ihre Wirkung nicht verfehlte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Morddrohungen gegen Familie</h2>



<p>Morddrohungen gegen Wirth Anderlan und seine Familie waren der traurige Höhepunkt dieser Schmutzkampagne.<br>Doch es waren schlußendlich nicht die externen Angriffe, sondern der Eigenbeschuß, der den 49-jährigen Kalterer zum Rücktritt bewegte. Neben zahlreichen positiven Rückmeldungen durch die rund 5.000 Schützen kam es bald nämlich auch zu medialen Attacken und Distanzierungen von Seiten des Nordtiroler Landeskommandanten sowie einzelner Schützenfunktionäre und Kompanien.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rücktritt bei Bundesleitungssitzung</h2>



<p>In der kurzfristig einberaumten Sitzung der Bundesleitung am 8. Januar endete die Ära Wirth Anderlans dann überraschend.<br>Vermutlich – sowohl Wirth Anderlan als auch die Bundesleitung schweigen über den genauen Hergang – soll es dem Landeskommandanten nach dem Verlesen mehrerer Wutbriefe einzelner Kompanien gereicht haben. Noch bevor eine Kampfabstimmung über die Zukunft des Kalterer Bauern entscheiden konnte, stand er auf und nahm mit dem Rücktritt sein Schicksal selbst in die Hand.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mann mit Ecken und Kanten</h2>



<p>Mit Jürgen Wirth Anderlan geht eine nonkonforme und innovative Persönlichkeit. Ein Mann mit Ecken und Kanten. Was bleibt, ist eine Bundesleitung, die ihrem Kommandanten angesichts feindlicher Feuersalven nicht den Rücken stärkte, sondern die Treue verweigerte.<br>Was bleibt, ist die Frage nach der Zukunft der Schützen. Man muß es nicht gut finden, wenn der Landeskommandant rappt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kameradschaft steht über allem</h2>



<p>Aber wer sich „Kameradschaft“ und „Treue“ auf die Fahnen schreibt, doch beim kleinsten politisch korrekten Gegenwind einknickt und den Kameraden im Stich läßt, der ist ein Feigling. Und ist es wirklich das, was der Schützenbund sein will?<br>Ein zaghafter Folkloreverein, der bei Umzügen als wandelnde Museumstruppe herumspaziert, der politisch brav, still und lethargisch ist. Der im Gleichschritt auf der Stelle tritt und es sich im warmen Sessel des Opportunismus‘ gemütlich gemacht hat? Oder wollen sie das sein, was den Schützenbund ausmacht. Ein Wehrverband, der auch mal laut und ruppig vorwärts marschiert. Für ein geeintes Tirol. Ein Schützenbund mit Ecken, Kanten und… Eiern.</p>



<p></p>



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		<title>Die Kärntner Heimattreue lebt!</title>
		<link>https://dereckart.at/die-kaerntner-heimattreue-lebt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2020 12:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meistgelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Harald Regenfelder]]></category>
		<category><![CDATA[Heimattreue Verbände]]></category>
		<category><![CDATA[Karlheinz Klement]]></category>
		<category><![CDATA[Kärntner Abwehrkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Volksabstimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Volkstum]]></category>
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					<description><![CDATA[Die 100. Wiederkehr der Kärntner Volksabstimmung von 1920 bildete den Schwerpunkt der ECKART-Oktoberausgabe. Am 10. Oktober wurde in Kärnten allerorten dieses Ereignisses feierlich und würdig gedacht, worüber die Medien praktisch nicht berichteten, außer über die bescheidene offizielle Feier in Klagenfurt, die wiederum bei heimattreuen Kärntnern auf viel Kritik stieß. So spricht der Kärntner Abwehrkämpferbund angesichts [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Die 100. Wiederkehr der Kärntner Volksabstimmung von 1920 bildete den Schwerpunkt der ECKART-Oktoberausgabe. Am 10. Oktober wurde in Kärnten allerorten dieses Ereignisses feierlich und würdig gedacht, worüber die Medien praktisch nicht berichteten, außer über die bescheidene offizielle Feier in Klagenfurt, die wiederum bei heimattreuen Kärntnern auf viel Kritik stieß.</strong></p>



<p class="has-drop-cap">So spricht der <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.kab-or.at/presse-2020.html" target="_blank">Kärntner Abwehrkämpferbund</a> angesichts des Auftrittes des Bundespräsidenten von einer „Provokation“ und die im Rahmen der Jubiläumsfeier erfolgte Entschuldigung Van der Bellens bei der slowenischen Minderheit „vollkommen deplatziert“ . Ganz anders ging es bei einer Vielzahl von kleineren und würdigeren Gedenkveranstaltungen zu, die zumeist vom Kärntner Abwehrkämpferbund und den jeweiligen Gemeinden organisiert wurden: Überall im Land wurden Kerzen, Blumengebinde und Kränze an den Denkmälern des Abwehrkampfes niedergelegt, und das Kärntner Heimatlied erklang. Wie unter anderem in St. Veit/Glan wo über 150 Teilnehmer am Fackelzug und der Festveranstaltung „100 Jahre Kärnten frei und ungeteilt“ teilnahmen, darunter ÖLM-Landesgruppenobmann Harald Regenfelder. Dieser berichtete von weiteren Veranstaltungen, an denen er persönlich teilgenommen habe: „Alleine am 8. Oktober fanden im Bezirk St. Veit drei Veranstaltungen statt: Das Gedenken an Oberstleutnant Ludwig Hülgerth in St.Georgen/ Längsee, an Landesverweser Dr. Arthur Lemisch in Dreifaltigkeit sowie an den Historiker des Abwehrkampfes Dr. Martin Wutte in Obermühlbach.“ Auch wenn der große Freiheitskommers nicht stattfinden konnte, so versammelten sich dennoch an die 120 Teilnehmer beim Gedenken für Ludwig Hülgerth bei dessen Denkmal in Klagenfurt, das vom Verband Freiheitlicher Akademiker organisiert wurde. </p>



<h2 class="wp-block-heading">„Fest der Kärntner Freiheit“ am Herzogstuhl</h2>



<p>Die bei weitem größte Veranstaltung fand jedoch am Herzogstuhl bei Maria Saal statt, wo einst vor jener schicksalshaften Volksabstimmung von 1920 40.000 Kärntner ihrer Heimat den Treueid ablegten: Dorthin hatte die <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.liedertafel.info/" target="_blank">Sängerrunde Emmersdorf</a> zu einem „Fest der Kärntner Freiheit“ geladen, das in Zeiten von Corona-Zwangsmaßnahmen durchaus eine gewisse Doppeldeutigkeit hat. Über 400 Gäste erlebten ein würdiges Fest an diesem historischen 10. Oktober. Chorleiter und Organisator Karlheinz Klement äußerte sich im Gespräch mit dem ECKART angetan von dem großen Zuspruch und der Begeisterung, die die Veranstaltung bei den Teilnehmern auslöste: „Eine kleine Sängerrunde hat eine einzigartige Veranstaltung hervorgezaubert.“ Man habe eine „Besinnung auf die einzigartige Kärntner Geschichte mit Stolz auf die Ahnen und ihre großen Taten“ erlebt. Klement betonte die besondere Verbindung seiner Sängerrunde Emmersdorf mit dem Kärntner Abwehrkampf; diese habe sich 1919 in der Vorbereitung der Volksabstimmung engagiert.</p>



<p class="has-text-align-center">***</p>



<p>Von der Feier ist auf YouTube auch ein Video abrufbar:</p>



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