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	<title>Fidesz &#8211; Der Eckart</title>
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	<title>Fidesz &#8211; Der Eckart</title>
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		<title>Puszta-Wirtschaftswunder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2021 04:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Seizer]]></category>
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					<description><![CDATA[Ungarn ist für internationale Konzerne äußerst attraktiv Was auch immer man von Viktor Orbán halten mag, die Wirtschaftskompetenz kann man ihm nicht absprechen. Wirtschaftlich blüht Ungarn auf, wichtige Kennzahlen zeigen Orbáns Erfolgskurs. Die Arbeitslosigkeit ist niedrig, die Löhne steigen deutlich.&#160;Zwischen 2011 und 2019 stiegen die Löhne in Ungarn um satte 42%. Während das Gender-„Studium“ 2018 [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Ungarn ist für internationale Konzerne äußerst attraktiv</h2>



<p></p>



<p><strong>Was auch immer man von Viktor Orbán halten mag, die Wirtschaftskompetenz kann man ihm nicht absprechen. Wirtschaftlich blüht Ungarn auf, wichtige Kennzahlen zeigen Orbáns Erfolgskurs. Die Arbeitslosigkeit ist niedrig, die Löhne steigen deutlich.&nbsp;Zwischen 2011 und 2019 stiegen die Löhne in Ungarn um satte 42%. Während das Gender-„Studium“ 2018 gestrichen wurde, werden Ausbildungen in den Fächern Informatik, Mathematik, Naturwissenschaften und Technik massiv gefördert. </strong></p>



<p><em>Ein Beitrag von Christoph Seizer</em></p>



<p class="has-drop-cap">Eine neue Generation gut ausgebildeter junger Menschen zieht Unternehmen ins Land.&nbsp;&nbsp;Allein 50 südkoreanische Unternehmen bauten in den letzten Jahren Werke in Ungarn. Zusammen beschäftigen sie über 10.000 Mitarbeiter, vielfach gut bezahlte Ingenieure und Techniker. Der Technologiekonzern Samsung SDI, der schon vor Jahren 300 Millionen Euro in den Aufbau einer ersten Produktion in Göd investierte, kündigte erst kürzlich einen 1,2 Milliarden Euro teuren Ausbau mit 1.200 weiteren Arbeitsplätzen an.&nbsp;</p>



<p>Auch deutsche Firmen schätzen den Produktionsstandort Ungarn. BMW wird in Kürze beginnen eine neue Fabrik in Debrecen zu errichten. Runde eine Milliarde Euro soll dafür investiert werden. Der Münchner Autohersteller will dort mit 1.000 neuen Mitarbeitern insgesamt 150.000 Fahrzeuge pro Jahr herstellen. Die Milliarde wird laut BMW wegen der „guten Infrastruktur und des qualifizierten Personals“ investiert.&nbsp;Volkswagen läßt den Audi A3 und TT in Ungarn bauen, in Kürze soll der Q3 hinzukommen. Ende Jänner konnten die 12.000 Audi-Mitarbeiter in Györ eine Lohnerhöhung von 18% durchsetzen.&nbsp;Daimler läßt seine Mercedes A-Klasse und die CLA-Klasse in Ungarn herstellen. Suzuki unterhält ebenfalls ein Werk in Esztergom mit über 3.000 Mitarbeitern.&nbsp;</p>



<p>Diese Werksgründungen schlagen sich auch in den gesamtwirtschaftlichen Zahlen nieder, während die Industrieproduktion in vielen Euro-Staaten bereits vor Corona fiel, verzeichnete Ungarn einen deutlichen Anstieg. Verglichen mit -5,3% im dritten Quartal 2019 in Deutschland, -1% in Österreich und -2,2% in der Eurozone können sich die +6,4% in Ungarn sehen lassen.&nbsp;Während der letzten 30 Jahre verließen viele junge Ungarn ihre Heimat, um im Ausland zu arbeiten.&nbsp; Heute dagegen klagen ostösterreichische Landwirte, daß die Erntehelfer aus Ungarn ausblieben. Früher halfen sie zu Hunderten bei der Spargel- und Erdbeerernte. Bei einer Arbeitslosenrate von 3,4% in Ungarn (gegenüber 7,4% in der Eurozone) kommen jetzt immer weniger.&nbsp;Während die EU vor allem die Finanzindustrie hofiert, hat Ungarn nach der Krise von 2008/09 die Banken kräftig zur Kasse gebeten, sich auf den Aufbau der Realwirtschaft konzentriert und hat keine Angst, sich auch mit milliardenschweren Währungsspekulanten anzulegen. Ein BIP-Wachstum von 5% für 2019 zeigt den wirtschaftlichen Erfolg dieser Strategie.&nbsp;</p>



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		<title>Nach einem Jahrzehnt Orbán: Ungarn ist Europas Bollwerk</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2021 04:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Erich Körner-Lakatos]]></category>
		<category><![CDATA[Fidesz]]></category>
		<category><![CDATA[Nationale Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Ist der magyarische Weg die Alternative zum Multikulti-Europa? Seit nunmehr zehn Jahren dient Viktor Orbán seinem Heimatland als Regierungschef. Das Vertrauen der ungarischen Bürger zu dem Mann, der in einer Ansprache anläßlich der Umbettung des ehemaligen Premiers Imre Nagy am 16. Juni 1989 die russischen Besatzer zum Verlassen des Landes aufforderte, scheint ungebrochen, denn Orbán [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Ist der magyarische Weg die Alternative zum Multikulti-Europa?</h2>



<p></p>



<p><strong>Seit nunmehr zehn Jahren dient Viktor Orbán seinem Heimatland als Regierungschef. Das Vertrauen der ungarischen Bürger zu dem Mann, der in einer Ansprache anläßlich der Umbettung des ehemaligen Premiers Imre Nagy am 16. Juni 1989 die russischen Besatzer zum Verlassen des Landes aufforderte, scheint ungebrochen, denn Orbán und die Seinen erringen nicht nur bei der Parlamentswahl im April 2010 eine Zweidrittelmehrheit an Mandaten, sondern auch in den landesweiten Wahlen 2014 und 2018. Kritik aus Brüssel bewirkt im Land der Magyaren nur eines: Die Bürger scharen sich umso enger um den beliebten Staatsmann…</strong></p>



<p><em>Ein Beitrag von Erich Körner-Lakatos</em></p>



<p></p>



<p class="has-drop-cap">Bereits das Ergebnis der EU-Wahl am 7. Juni 2009 spiegelte die Stimmung im Land wider: Die von Orbán angeführte oppositionelle Fidesz-KDNP räumte mit 56,37 % das Gros der Stimmen ab. Fidesz (Jungdemokraten) einerseits und KDNP (Christdemokraten) andererseits sind zwei separate Parteien, die jedoch bei Wahlen gemeinsam antreten. Die Überraschung des Wahlabends ist die patriotische Bewegung Jobbik Magyarországért (Für ein besseres Ungarn), bisher nicht im Parlament vertreten. Die als „rechtsextrem“ verunglimpfte Jobbik erhielt drei der 22 EU-Sitze Ungarns.<br>Bei den Parlamentswahlen im April 2010 lautete die Sitzverteilung:<br>Fidesz-KDNP 263 (2006: 164), MSzP 59 (2006: 186), neu im Parlament waren Jobbik mit 47 und die linksgrüne LMP mit 16 Sitzen. Das bedeutete eine knappe Zweidrittelmehrheit für Fidesz-KDNP bei einem Stimmenanteil von 52,73 %.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eintreten für Auslandsungarn</h3>



<p>Was bewegte Orbán ab 2010 mit seiner Zweidrittelmehrheit im Hohen Haus?<br>Das neue Parlament beschloß am 26. Mai 2010 das Gesetz über die doppelte Staatsangehörigkeit. Demnach können im Ausland lebende Personen ungarischer Herkunft, die des magyarischen Idioms mächtig sind, zusätzlich die rot-weiß-grüne Staatsbürgerschaft erlangen.<br>Wie stellen sich Ungarns Nachbarn dazu? Obwohl in Siebenbürgen nunmehr Hunderttausende ein zweites Reisedokument beantragen könnten, bleibt Bukarest still. Der Grund: Von den vier Millionen Bürgern Moldawiens (Bessarabien) hat jeder vierte zusätzlich einen rumänischen Paß, den man ganz leicht erhält, weil Moldawier als Landsleute jenseits der Grenze gelten. Von den übrigen Nachbarn protestierte nur Preßburg.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Keine Privilegien für Sozialfälle</h3>



<p>Ab Dezember 2011 trat das Anti-Obdachlosengesetz in Kraft. Es wurde vom Verfassungsgericht aufgehoben, aber dann modifiziert wiederum in Kraft gesetzt. Danach ist es verboten, auf störende Weise öffentliche Flächen zu benutzen, etwa durch Herumlungern auf der Straße oder Nächtigen im Freien, wenn im Obdachlosenasyl ein Plätzchen frei ist. Insassen von Gefängnissen sind ab sofort zur Arbeit verpflichtet. Häftlingen und Straftätern, die ihre Strafen abgesessen haben, ist es verboten, Interviews für Geld zu geben oder ihre Taten sonst irgendwie zu vermarkten. Zum Programm der Regierung gehört eine demokratische Verfassung, deren Entwurf seit 9. März 2011 vorliegt. Die Präambel beginnt mit der ersten Textzeile der Nationalhymne, nämlich „Gott, segne den Magyaren“, dann ist zu lesen: „Wir sind stolz darauf, daß unser König Stefan der Heilige vor tausend Jahren die festen Grundlagen für den ungarischen Staat gelegt und unsere Heimat zu einem Bestandteil des christlichen Europas gemacht hat … Wir anerkennen die Rolle des Christentums für die Bewahrung der Nation …“</p>



<figure class="wp-block-pullquote" style="border-color:#cf2e2e"><blockquote><p>Den vollständigen Artikel lesen Sie in der  ECKART-Ausgabe April 2020, die sie <span class="has-inline-color has-vivid-red-color"><strong><a href="https://dereckart.at/lieferbare-ausgaben">HIER</a></strong> </span>bestellen können.</p></blockquote></figure>
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