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	<title>Eckartschrift &#8211; Der Eckart</title>
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	<description>Monatszeitung für Politik, Volkstum und Kultur.</description>
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	<title>Eckartschrift &#8211; Der Eckart</title>
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		<title>Ladiner und Windische: Österreichs vergessene Völkchen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jan 2021 04:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Eckartschrift]]></category>
		<category><![CDATA[Ladiner]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Hobek]]></category>
		<category><![CDATA[Windische]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 10. Oktober 1920 wurde Südtirol infolge des Staatsvertrags von Saint-Germain-en-Laye offiziell Teil des italienischen Staatsgebietes, mit ihm gegen ihren Willen die in den Dolomiten lebenden Ladiner. Am 10. Oktober 1920 verblieb durch die Kärntner Volksabstimmung das Gebiet zwischen Drau und Karawanken bei Österreich, mit ihm die Windischen, die das erwartete Resultat zur Überraschung aller [&#8230;]]]></description>
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<p></p>



<p><strong>Am 10. Oktober 1920 wurde Südtirol infolge des Staatsvertrags von Saint-Germain-en-Laye offiziell Teil des italienischen Staatsgebietes, mit ihm gegen ihren Willen die in den Dolomiten lebenden Ladiner. Am 10. Oktober 1920 verblieb durch die Kärntner Volksabstimmung das Gebiet zwischen Drau und Karawanken bei Österreich, mit ihm die Windischen, die das erwartete Resultat zur Überraschung aller ins Gegenteil verkehrten.</strong></p>



<p class="has-drop-cap">Die rätoromanische Minderheit der Ladiner in Südtirol und die slawische Minderheit der Windischen in Südkärnten wollten beide nach dem Ersten Weltkrieg bei Österreich verbleiben. Beide Ethnien waren sich ihrer kulturellen Eigenständigkeit bewusst und trotzdem prononciert deutschfreundlich.</p>



<p>Die Windischen schafften es, indem sie bei der Kärntner Volksabstimmung einen entscheidenden Beitrag leisteten. Den Ladinern wurde das Selbstbestimmungsrecht verweigert, Österreich fungiert heute als völkerrechtlich anerkannte Schutzmacht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Existenz der beiden Volksgruppen geleugnet</h2>



<p>Beiden Volksgruppen ist gemein, dass ihre Existenz geleugnet wurde: jene der Ladiner von den italienischen Faschisten, jene der Windischen bis heute von den Slowenen.</p>



<p>Über die Ladiner erscheint immer wieder Literatur, von Prachtbildbänden über Belletristik bis hin zu wissenschaftlichen Abhandlungen. Über die Windischen gibt es bis heute (!) in deutscher Sprache lediglich ein paar Aufsätze und kurze Kapitel in Büchern, aber kein eigenes Werk. Diese Lücke schließt die aktuelle Eckartschrift!</p>



<p>Die Eckartschrift „Ladiner und Windische“ setzt beiden vergessenen Völkchen ein liebevolles Denkmal und zeigt spannende Momente der letzten 100 Jahre. Der Autor Martin Hobek liefert dabei einen Bericht über den Status Quo und bietet einen Ausblick. </p>



<p><strong><em>Martin Hobek</em>: <em>„Ladiner und Windische. Österreichs vergessene Völkchen“</em> (<em>Eckartschrift</em> 242), 112 S.,<em>  9,20 Euro; ISBN: 978-3-902350-79-4</em></strong></p>



<p><strong><em>Zu bestellen unter: info@oelm.at.</em></strong></p>



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		<title>Der Drache und der Adler</title>
		<link>https://dereckart.at/der-drache-und-der-adler/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Dec 2020 11:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Eckartschrift]]></category>
		<category><![CDATA[Geopolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine neue ECKARTSCHRIFT beschäftigt sich mit der aufstrebenden Weltmacht China Eine Rezension von Peter Götz Neulich habe ich von einer aufmerksamen Freundin ein schmuckes Geschenk erhalten: Eine originelle, noppenversehene Seifenschale, vermeidet das Aufweichen der Seife, handlich-praktisch, schmuck. Wo entworfen? Von fantasiereichen Japanern. Jedoch: Made in China. Nun ist längst bekannt, dass man in der Volksrepublik [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Eine neue ECKARTSCHRIFT beschäftigt sich mit der aufstrebenden Weltmacht China</h2>



<p></p>



<p><em>Eine Rezension von Peter Götz</em></p>



<p></p>



<p><strong>Neulich habe ich von einer aufmerksamen Freundin ein schmuckes Geschenk erhalten: Eine originelle, noppenversehene Seifenschale, vermeidet das Aufweichen der Seife, handlich-praktisch, schmuck. Wo entworfen? Von fantasiereichen Japanern. Jedoch: Made in China. Nun ist längst bekannt, dass man in der Volksrepublik China im Erfinden, mehr noch im Kopieren und Produzieren Weltmeister ist, bis hin zu Gütern der Hochrüstung einschließlich Flugzeugträgern und Atomwaffen. Nichts fehlt im Arsenal der un-heimlichen Weltmacht im fernen Osten, doch produktmäßig so unheimlich nah, schier allgegenwärtig.</strong></p>



<p class="has-drop-cap">Wie kam es dazu, wie weit reicht der gegenwärtige chinesische Imperialismus, was ist zu erwarten – und vor allem: Was muss getan werden? Der 1986 geborene Wiener Sachbuchautor Georg Immanuel Nagel vermittelt in diesem gut gegliederten, kompetenten Büchlein stimmige Antworten. Schon das Vorwort des Autors lässt aufhorchen: <em>„Die von China angedachte neue Großraumordnung besticht dadurch, dass bei ihr die ‚Einheit von Ordnung und Ortung‘ (Carl Schmitt) gegeben wäre, wohingegen der Westen sich in den Weiten des Globus‘ verloren hat. In Begriffen der Geopolitik spricht man hier von multipolarer Weltordnung, die vor allem von antiamerikanischen Geopolitikern wie Alexander Dugin propagiert wird, welche im Gegensatz zu der unipolaren Weltordnung der USA steht.“ </em>Der im Titel genannte Adler steht bei Nagel allerdings weniger für die Noch-Weltmacht USA, sondern für Europa und für seinen Kernbereich der deutschsprachigen Länder.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Laotse oder Konfuzius?</h2>



<p>So weit zurück reicht zwar nicht des Autors Darstellung der historischen Entwicklung Chinas. Doch angemerkt sei doch die polare Stellung dieser beiden in gebildeten Kreisen des Westens geschätzten Lebenslehrer. Der Mystiker Laotse aus dem 6. Jh. v. Chr. steht für den Innenweg, für eine weltüberlegende Haltung, gewissermaßen für eine chinesische Gnostik und Mystik. Konfuzius hingegen aus dem 6./5. Jh. v. Chr. mit seiner pragmatisch-wandlungsfähigen Gesellschaftslehre können wir als bestimmende Gestalt über die Jahrhunderte bis heute betrachten (Wirkungsmächtigkeit des Konfuzianismus). Wir empfinden heute längst die chinesische weltanschaulich-wirtschaftliche Expansion als geistfern, getragen von einem unheimlich wirkenden Milliardenvolk – von einer Menschenmasse, die Europas, Russlands und Nordamerikas Bevölkerungszahl übersteigt. Dazu materialistisch-kommunistisch geprägt. Und der afrikanische Kontinent? Doch dorthin griffen bereits die Krallen des Drachen. Im Buch behandelt das Unterkapitel 6.6 Afrika- Chinas neues Kolonialreich auch diese Frage schlüssig (S. 89 ff.).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Folgen der demographischen Entwicklung</h2>



<p>In europäischen Köpfen geistert vielerorts noch Chinas frühere Ein-Kind-Politik. Die in wenigen Jahrzehnten zu einer drastischen Bevölkerungsverminderung geführt hätte. Doch das war eine ‚Täuschung. Wenn man heute von etwa 1,3 Milliarden Chinesen ausgeht, so ging da im fernen „Reich der Mitte“ insgeheim anderes vor sich. Der Autor gibt dazu die nötigen Erklärungen, beschreibt eingetretene Folgen: So <em>„verfügt China über mehr potentielle Soldaten und Arbeiter als jede andere Nation der Erde. Im Gegensatz zum geburtenschwachen Westen kommt in China niemand auf die Idee, Billigarbeiter aus fremden Ländern zu importieren. Vielmehr hat man einen derartig demographischen Überschuss, dass man leicht Millionen Staatsbürger in alle Welt exportieren kann, ohne selbst einen Mangel zu haben. Und die Geburtenraten sollen noch gesteigert werden…“</em> (S. 56). Der Autor beschreibt plastisch die chinesischen Wanderarbeiter und Kleinunternehmer, die sich längst im Westen über Lokale, „Massagesalons“, europaverbreitete Läden und Handelsgeschäfte mit Billigwaren „made in China“ ausbreiteten. Hinzu kommt: <em>„Durch das Asylsystem ist ein endloser Zug von Chinesen – so wie auch von allen anderen Menschen auf diesem Planeten – de facto nicht zu verhindern, schließlich kann jeder Chinese behaupten, in einer ‚Diktatur zu leben und deshalb ein ‚Flüchtling‘ zu sein. Zahlreiche Einwanderungskritiker haben nichts gegen Zuzug von Fremden, deren Arbeitsamkeit und Gesetzestreue nicht schlechter ist als die der Einheimischen, weshalb die Masseneinwanderung von Chinesen und anderen Asiaten nur selten kritisiert wird. Doch selbstverständlich ist die Verdrängung von Einheimischen kein ökonomischer Gewinn für diese, sondern vielmehr eine Belastung für weiße Arbeiter und Kleinunternehmer“</em> (S. 57).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und die wirtschaftliche Expansion?</h2>



<p>Der Autor behandelt diese im Kapitel 4 mit den Unterabschnitten Versagen der Freihandelsideologie – Die neue Seidenstraße – Industriespionage und Produktpiraterie. „Seidenstraße“ – es wird ausgeführt, dass dieser geläufige Begriff vom deutschen Geographen und Forschungsreisenden Ferdinand Freiherr von Richthofen (Carlsruhe O.S. 1833 bis Berlin 1905) geprägt wurde, einem Kenner auch von China. Es wird aus seiner Analyse in den Preußischen Jahrbüchern des Jahres 1897 zitiert: <em>„Aus eigener Gewinnsucht ruhen die Fremden nicht, bis sie die schlummernden Riesenschätze an natürlichen Hilfsquellen und menschlicher Arbeitskraft entwickelt haben werden. Gewaltsam zwingen sie China, die letzteren auf die massenhafte Herstellung der Güter zu wenden, durch welche Europa den Handel der Welt beherrscht, unbekümmert darum, ob sie nicht dadurch Europas hohe materielle Macht herabsetzen…“</em> (S. 6). Europa beherrscht den Handel der Welt? Das war einmal. Realität ist längst, wie es ein aktueller Beitrag von Fabian Kretschmer beschreibt: „Chinas Wirtschaft kommt stark zurück. Im dritten Quartal wächst die Ökonomie der Volksrepublik weiter. Man profitiert davon, dass das Infektionsrisiko seit Monaten eingedämmt ist. Das weckt auch Hoffnungen in Deutschland… Der ökonomische Erfolg im Reich der Mitte inmitten der Corona-Krise lässt sich nur durch die zuvor getroffenen epidemiologischen Maßnahmen verstehen: Als eines der wenigen Länder hat China das Infektionsgeschehen seit Monaten auf nahezu null gedrosselt…“ („Stuttgarter Nachrichten“ Nr. 243 vom 20. Oktober 2020, Seite 9). Und wie steht es derweil mit der europäischen, der deutschen Wirtschaftsleistung, mit der Sicherung von heimischen Arbeitsplätzen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gibt es Lösungsmöglichkeiten?</h2>



<p>Die Antwort gibt Georg Immanuel Nagel in seinem vorletzten Kapitel 7 Was getan werden muss. Auch sein Schlusskapitel Der Drache und der Adler vermittelt hoffnungsvolle Ansätze. Ein letztlich positiver Schluss dieser höchst lesenswerten Eckartschrift: Doch unsere Buchbesprechung verweist dazu gern auf die besprochene Schrift selbst – denn die Möglichkeiten sind noch immer vorhanden in unserer europäischen Intelligenz und Kompetenz. Schließlich gingen die bahnbrechenden Erfindungen und Entdeckungen etwa der letzten 100 Jahre von Europa und Nordamerika aus. Dann: Die geheimen, gleichsam unterirdischen Quellen sind vorrangig – die lebensreformerischen Impulse, geistigen Strömungen, eine gelebte Religiosität – all das nicht einem Konfuzius, sondern dem Laotse verwandt…</p>



<p><a href="http://Georg Immanuel Nagel: Der Drache und der Adler. Wie die chinesische Weltexpansion die weiße Welt bedroht.  Eckartschrift 241. 112 Seiten. Zahlreiche Bilder und Karten in Farbe. ISBN: 978-3-902350-78-7, Preis € 9,20 zuzüglich Porto"><strong>Georg Immanuel Nagel: Der Drache und der Adler. Wie die chinesische Weltexpansion die weiße Welt bedroht</strong> (<strong>Eckartschrift 241) </strong><br><strong>112 Seiten, zahlreiche Bilder und Karten in </strong></a><strong><a href="http://Georg Immanuel Nagel: Der Drache und der Adler. Wie die chinesische Weltexpansion die weiße Welt bedroht.  Eckartschrift 241. 112 Seiten. Zahlreiche Bilder und Karten in Farbe. ISBN: 978-3-902350-78-7, Preis € 9,20 zuzüglich Porto">Farbe</a>;</strong> <a href="http://Georg Immanuel Nagel: Der Drache und der Adler. Wie die chinesische Weltexpansion die weiße Welt bedroht.  Eckartschrift 241. 112 Seiten. Zahlreiche Bilder und Karten in Farbe. ISBN: 978-3-902350-78-7, Preis € 9,20 zuzüglich Porto"><strong>ISBN: 978-3-902350-78-7, Preis € 9,20 zuzüglich Porto</strong></a></p>



<p></p>
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		<title>Deutsche Weihnacht in Ost &#038; West</title>
		<link>https://dereckart.at/deutsche-weihnacht-in-ost-west/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2020 04:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Weihnacht in Ost und West]]></category>
		<category><![CDATA[Eckartschrift]]></category>
		<category><![CDATA[Ernst von Dombrowski]]></category>
		<category><![CDATA[Heinrich Zillich]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine besondere „Eckartschrift“ für die Vorweihnachtszeit Im Jahr 1976 gab die Österreichische Landsmannschaft im Rahmen der Eckartschriftenreihe ein Bändchen unter dem Titel „Deutsche Weihnachten zwischen Ost und Süd“ heraus. Autor war der siebenbürgische Heimatdichter Heinrich Zillich, der über das Weihnachtsbrauchtum seiner Heimat, über Weihnachtstage als Frontsoldat des Ersten Weltkrieges und aus seiner Wahlheimat im bayrischen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading">Eine besondere „Eckartschrift“ für die Vorweihnachtszeit</h1>



<p></p>



<p class="has-drop-cap">Im Jahr 1976 gab die Österreichische Landsmannschaft im Rahmen der Eckartschriftenreihe ein Bändchen unter dem Titel „Deutsche Weihnachten zwischen Ost und Süd“ heraus. Autor war der siebenbürgische Heimatdichter Heinrich Zillich, der über das Weihnachtsbrauchtum seiner Heimat, über Weihnachtstage als Frontsoldat des Ersten Weltkrieges und aus seiner Wahlheimat im bayrischen Starnberg erzählte. </p>



<p>Diese Geschichten und Gedichte waren so ansprechend, dass sie sowohl im engsten Familien und Freundeskreis, als auch bei Weihnachtsveranstaltungen und Feiern im größeren Rahmen immer wieder gerne gehört wurden. Auch war das Bändchen ein beliebtes Geschenk unter dem Weihnachtsbaum und kam als „Mitbringsel“ in der Adventzeit gut an. Seither ist an die Redaktion der Eckartschriften immer wieder der Wunsch herangetragen worden, das inzwischen längst vergriffene Büchlein neu aufzulegen. Diesem Wunsch ist der Verlag nachgekommen. Anlass dazu war die hundertste Wiederkehr des Geburtstages von Heinrich Zillich, aber auch der bedeutende Holzschneider und Zeichner Ernst von Dombrowski wäre 1996 hundert Jahre geworden.</p>



<p>Heinrich Zillich und Ernst von Dombrowski haben viele Jahre zusammen gearbeitet, indem Dombrowski Zillichs Erzählungen mit seinen ansprechenden Bildern ergänzte, was in der vorliegenden Schrift in Erinnerung gebracht werden soll.</p>



<p>Textlich nähert sich diese Ausgabe an die erste an, sie wurde jedoch durch weitere Erzählungen von Zillich und Dombrowski erweitert. Neu hinzugekommen sind das reichhaltige Bildmaterial sowie die ausführlichen Lebensbeschreibungen und Werkverzeichnisse der beiden Künstler, sodass dieses Heft etwa den doppelten Umfang der Ausgabe von 1976 erreicht.</p>



<p><strong>Heinrich Zillich – Ernst von Dombrowski: Deutsche Weihnacht in Ost und West. Buchschmuck von Ernst von Dombrowski. Eckartschrift 139, 96 Seiten, reich illustriert. € 6,40</strong></p>



<p><strong>Zu bestellen unter: <a rel="noreferrer noopener" href="mailto:guggenberger@oelm.at" target="_blank"><em>info@oelm.at</em></a></strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="322" height="527" src="https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/ES139.bmp" alt="" class="wp-image-6702"/></figure>
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		<title>&#8222;Die Frauen haben den Ausschlag in der Abstimmung gegeben&#8230;&#8220;</title>
		<link>https://dereckart.at/die-frauen-haben-den-ausschlag-in-der-abstimmung-gegeben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2020 21:22:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Eckartschrift]]></category>
		<category><![CDATA[Kärntner Abwehrkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Kärntner Volksabstimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Volkstum]]></category>
		<category><![CDATA[Walter Tributsch]]></category>
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					<description><![CDATA[Walter Tributsch im Gespräch über die neue Eckartschrift Die Kärntner gelten in Österreich als besonders heimattreu: Die Erinnerung und das Gedenken an Abwehrkampf und Volksabstimmung waren gewissermaßen sacrosankt – doch ist das auch heute noch so? Wir haben darüber mit dem aus Kärnten stammenden Publizisten Walter Tributsch gesprochen, der in der ECKARTSCHRIFT 240 wichtige Aspekte [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Walter Tributsch im Gespräch über die neue Eckartschrift</h2>



<p></p>



<p><strong>Die Kärntner gelten in Österreich als besonders heimattreu: Die Erinnerung und das Gedenken an Abwehrkampf und Volksabstimmung waren gewissermaßen sacrosankt – doch ist das auch heute noch so? Wir haben darüber mit dem aus Kärnten stammenden Publizisten Walter Tributsch gesprochen, der in der <a href="https://www.oelm.at/category/eckartschriften/">ECKARTSCHRIFT 240</a> wichtige Aspekte der Kärntner Geschichte und Gegenwart behandelt.</strong></p>



<p><strong>Der ECKART:</strong> <strong><em>Herr Mag. Tributsch, Kärnten feiert dieses Jahr 100 Jahre Volksabstimmung. Welchen Stellenwert hat dieses historische Ereignis heute eigentlich noch?</em></strong></p>



<p><strong>Walter Tributsch:</strong> Es ist mit Sicherheit auch heute noch der wichtigste Tag in Kärnten, und es sollte auch der wichtigste für die Kärntner sein. Immerhin wurde vor einhundert Jahren darüber abgestimmt, ob Kärnten ungeteilt bei Österreich bleiben würde. Und damals haben unter schwierigsten Umständen die Einwohner des Südkärntner Raumes eindeutig für den Verbleib bei Österreich gestimmt.</p>



<p><strong><em>Wenn Sie einen persönlichen Vergleich ziehen zwischen den 10. Oktoberfeiern, die Sie als Kind und Jugendlicher in Kärnten erlebt haben und jenen der letzten zehn oder zwanzig Jahre: Ist das Heimatbewußtsein der Kärntner die tragende Säule geblieben, oder hat der Zeitgeist auch hier Spuren hinterlassen?</em></strong></p>



<p>Auch hier muß ich leider Gottes Ihre Frage mit dem zweiten Teil Ihrer Andeutung beantworten. Leider ist nicht nur der klassische Fall für ein stärker gelebtes Heimatbewußtsein dem unseligen vorherrschenden Zeitgeist anheimgefallen. Ja, viel mehr noch, die regierenden Sozialisten, mit ihrem Landeshauptmann Peter Kaiser an der Spitze tun nahezu alles, um aus dem Kärntner Landesfeiertag ein beliebiges Etwas zu schaffen, für das sich kaum jemand in Kärnten zuständig fühlt und das auch heuer weitgehend ausfällt. Aus dem Tag mit gelebtem Nationalbewußtsein, wie ich ihn noch in jungen Jahren in der Schule und auch außerhalb erleben durfte, ist das geworden, was der Fritz Schretter mit seinem Abwehrkämpferbund als nicht viel mehr als ein „Multikulti-Ereignis“ bezeichnet.</p>



<p><strong><em>Sowohl der Kärntner Abwehrkampf als auch die Volksabstimmung waren entscheidend von heimattreuen Freiwilligen getragen. Heimattreue Verbände – allen voran der Kärntner Abwehrkämpferbund – hatten auch nach dem Zweiten Weltkrieg über lange Zeit großen politischen Einfluß. Welche Rolle spielen diese Traditionsverbände im gegenwärtigen Kärnten?</em></strong></p>



<p>Die Traditionsverbände in Kärnten sind vielfältig und vielzählig. Neben dem von Ihnen angesprochenen Abwehrkämpferbund gibt es da natürlich auch noch den Kärntner Heimatdienst mit Dr. Josef Feldner an der Spitze, die Kärntner Landsmannschaft, die immerhin für den braunen Kärntneranzug und für die legendäre vierte Strophe des Kärntner Heimatliedes der Agnes Millonig gesorgt hat. Nicht vergessen werden dürfen aber auch die zahlreichen Trachtenvereine, von denen es aus jedem Tal zumindest einen auch heute noch gibt. Den Kärntner Heimatdienst möchte ich insofern hervorheben, als auch dieser heuer seinen 100. Geburtstag gefeiert hat und immerhin auf einen äußerst verdienstvollen Mann wie Hans Steinacher zurückblickt. Ohne ihn und ohne den seinerzeitigen Landesverweser Arthur Lemisch hätte es weder den bewaffneten Widerstand gegen die freche Annexion Südkärntens durch die SHS-Slowenen gegeben noch die schließlich alles entscheidende Volksabstimmung. </p>



<p><strong><em>Sie betonen in Ihrer kürzlich erschienenen <a href="https://www.oelm.at/category/eckartschriften/">ECKARTSCHRIFT </a>über Kärnten die Rolle der Frauen in den Jahren des Abwehrkampfes und der Volksabstimmung; weshalb diese ungewöhnliche Gewichtung?</em></strong></p>



<p>Es mag von meiner Seite her tatsächlich absonderlich erscheinen, daß in dieser <a href="https://www.oelm.at/category/eckartschriften/">ECKARTSCHRIFT </a>tatsächlich ein ganzes Kapitel den Frauen gewidmet ist – ist es aber keineswegs. Ich schließe damit eine Lücke in der einschlägigen Literatur, die bisher kaum behandelt wurde. Immerhin haben die Frauen den Ausschlag in der Abstimmung gegeben. Sie waren deutlich in der Überzahl, schließlich sind auch viele Kärntner Männer im Feld des Ersten Weltkriegs geblieben. Darüber hinaus hatten die Frauen auch erstmals in einer großen, entscheidenden Wahl das Stimmrecht. Und was wir keinesfalls vergessen dürfen lag ihr äußerst wertvoller Beitrag in der Vorbereitung der Wahl. Das Genie des Schriftstellers Joseph Friedrich Perkonig, der für die Werbung auf Kärntner Seite zuständig war, hätte niemals ausgereicht, wären unsere Frauen mit ihrer Schmuggeltätigkeit durch die streng bewachten slowenischen Demarkationslinien nicht so konsequent und letzten Endes so erfolgreich gewesen. </p>



<p><strong><em>Bundespräsident Van der Bellen verkündete im Juli, daß der 100. Jahrestag der Volksabstimmung gemeinsam mit Sloweniens Präsidenten Borut Pahor gefeiert werde. Werden die diesjährigen Feierlichkeiten zum 10. Oktober mit jenen früherer Jahrzehnte vergleichbar sein – oder hat sich hier schon längst ein Traditionsbruch vollzogen?</em></strong></p>



<p>Wie bereits gesagt, leben wir derzeit mit dem Traditionsbruch. Schuld daran sind aber nicht nur Peter Kaiser und die Kärntner Sozialisten, sondern die meisten politischen Parteien in ganz Österreich. Denken wir nur an die NEOS, die ohne jegliches Prinzip über die Runden kommen wollen. Lediglich der Gedanke an die Aufgabe nationaler Werte in Europa und die Hinwendung zu einem alles bestimmenden Bundesstaat EU mit seinem Zentrum in Brüssel scheint so etwas Ähnliches wie ein ideologisches Programm zu sein. Ähnliches triff t mittlerweile auf die ÖVP zu, die über die EU alles zu vergessen scheint, was sie einst charakterisiert und auch stark gemacht hat. Sie war ja auch jene österreichische Partei, die damals, noch mit dem mittlerweile verurteilten Ernst Strasser an der EU Spitze, ihren Parteitag in Brüssel abgehalten hat. Von den Grünen und damit auch von unserem jetzigen Bundespräsidenten Alexander van der Bellen brauchen wir gar nicht zu reden. Wenn jemand Aussagen publiziert und duldet wie „Wer Heimat im Herzen hat, hat auch Scheiße im Hirn“, braucht eigentlich nicht mehr kommentiert zu werden. An UHBP ist aber schon die Unverfrorenheit hervorzuheben, mit der er sich im Wahlkampf heimatliche Werthaltungen umhängen ließ, als Atheist nach Maria Taferl pilgerte und schließlich die Führung des Bundesheeres übernahm. Eine Einrichtung immerhin, für deren Abschaffung er lauthals plädiert hatte, als er noch Chef der Grünen in Österreich war. Meldungen von ihm wie jene zum Kärntner Landesfeiertag sind daher bei weitem noch nicht die Spitze seiner Denkungsweise. </p>



<p><strong><em>Um den, wie Sie es nennen, „Jahrhundertstreit“ über die Aufstellung zweisprachiger Ortstafeln ist es zuletzt recht ruhig geworden. Die Lösung des Memorandums von 2011, auf Minderheitenfeststellungen zu verzichten, wurde nicht von allen Kärntnern als befriedigend angesehen. Wurde hier tatsächlich ein Kompromiß gefunden, oder trügt der Schein? </em></strong></p>



<p>Natürlich kann man die schließliche Einigung auf eine bestimmte Anzahl an zweisprachigen Ortstafeln, die unter maßgeblicher Mitwirkung von Josef Feldner erfolgt ist, durchaus hinterfragen. Sie haben schon recht, daß die geforderte Minderheitenfeststellung nicht erfolgt ist. wir dürfen allerdings auch nicht vergessen, daß wir den Zweiten Weltkrieg verloren haben und daß es einen Staatsvertrag gibt, an den sich allerdings heute nicht mehr viele Politiker zu halten gedenken. Denken wir nur an die immerwährende Neutralität und die geübte Rolle in der EU und mit unserem Bundesheer. Die Frage war damals nur, ob mit der Ausverhandlung einer gemeinsamen Regelung nach dem Chaos, das der Sozialist Hans Sima im Wesentlichen angerichtet hatte, eine Befriedung und Ruhe mit der slowenisch-sprachigen Minderheit in Kärnten einkehren würde. Jüngsten „Aktionen“ der Slowenen zufolge ist das allerdings leider weniger der Fall.</p>
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