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	<title>Deutscher Schulverein &#8211; Der Eckart</title>
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	<description>Monatszeitung für Politik, Volkstum und Kultur.</description>
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	<title>Deutscher Schulverein &#8211; Der Eckart</title>
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		<title>Kein Witz: In New York gab es den „Gesangverein der Burgenländer“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2021 04:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Burgenland]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Schulverein]]></category>
		<category><![CDATA[ÖLM-Archiv]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Archiv der Österreichischen Landsmannschaft ist nicht nur eine Fundgrube mit unzähligen Dokumenten der 140jährigen Geschichte, sondern es enthält auch Kunstwerke und Sammelobjekte. Ein besonderer Schatz ist eine Sammlung von Glasnegativen, welche deutsches Leben in den Betreuungsgebieten der 1920er- und 1930er-Jahre dokumentieren, aber auch von Vorträgen, Persönlichkeiten und Gästen zeugen. Das heutige Fundstück zeigt die [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Archiv der Österreichischen Landsmannschaft ist nicht nur eine Fundgrube mit unzähligen Dokumenten der 140jährigen Geschichte, sondern es enthält auch Kunstwerke und Sammelobjekte.</strong></p>



<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph">Ein besonderer Schatz ist eine Sammlung von Glasnegativen, welche deutsches Leben in den Betreuungsgebieten der 1920er- und 1930er-Jahre dokumentieren, aber auch von Vorträgen, Persönlichkeiten und Gästen zeugen. <br>Das heutige Fundstück zeigt die Einladung zu einem Konzert des „Gesangvereins der Burgenländer“ aus dem Jahr 1932 in New York, wo noch heute rund ein Viertel aller „amerikanischen Burgenländer“ lebt.<br></p>



<h2 class="wp-block-heading">Auswanderungswelle nach dem 1. Weltkrieg</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auswanderung, die es natürlich bereits vor dem Ersten Weltkrieg gab, stieg danach wieder an, nachdem die staatliche Zugehörigkeit des Gebiets zu Ungarn oder Österreich lange unklar war, und erreichte mit der Wirtschaftskrise 1923 ihren Höhepunkt. Die genauen Hintergründe zu diesem Lichtbild müssen noch recherchiert werden, aber schon jetzt kann man sagen, daß der Deutsche Schulverein zu dieser Zeit eine besonders enge Bindung zum Burgenland pflegte.<br><br>Das erst 1921 zu Österreich gekommene Bundesland mußte komplett neue Bildungsstrukturen aufbauen und nahm dankbar die Hilfe des Vereins an, der Wanderlehrer und -bibliotheken, Schulen, Weihnachtssammlungen, Schulausspeisungen und vieles andere mehr organisierte. Auch ein Großteil des Buchbestandes des nach 1938 aufgelösten Deutschen Schulvereins gelangte nach dem Zweiten Weltkrieg in die Landesbibliothek des Burgenlandes.<br>Das Bildarchiv des Vereins bzw. der Österreichischen Landsmannschaft wird derzeit digitalisiert und soll in Zukunft der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.</p>



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		<title>Groß-Gemälde erstrahlt in neuem Glanz</title>
		<link>https://dereckart.at/gross-gemaelde-erstrahlt-in-neuem-glanz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Feb 2021 04:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Schulverein]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Gustav Groß]]></category>
		<category><![CDATA[Malerei]]></category>
		<category><![CDATA[Max von Poosch]]></category>
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					<description><![CDATA[Des 85. Todestages des ehemaligen Ehrenobmanns des Deutschen Schulvereins Dr. Gustav Groß (1856-1935) wurde bereits in zwei ECKART-Ausgaben gedacht. Um auch ein sichtbares Zeichen zu setzen, entschloß sich die Vereinsleitung der ÖLM, das Ölgemälde des großen Vorsitzenden, welches in Lebensgröße im Obmannzimmer hängt, einer fachkundigen Restaurierung unterziehen zu lassen. Das Gemälde, das 1925 anläßlich seiner [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Des 85. Todestages des ehemaligen Ehrenobmanns des Deutschen Schulvereins Dr. Gustav Groß (1856-1935) wurde bereits in zwei ECKART-Ausgaben gedacht.</strong></p>



<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph">Um auch ein sichtbares Zeichen zu setzen, entschloß sich die Vereinsleitung der ÖLM, das Ölgemälde des großen Vorsitzenden, welches in Lebensgröße im Obmannzimmer hängt, einer fachkundigen Restaurierung unterziehen zu lassen. Das Gemälde, das 1925 anläßlich seiner 20jährigen Obmannschaft bzw. 45jährigen Vereinsmitgliedschaft angefertigt wurde, stellt Dr. Groß in einem Lederfauteuil sitzend an seinem Schreibtisch dar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ferner erkennt man den Grundriß oder Bauplan eines Schulgebäudes zum Zeichen der vielen Kindergärten und Schulen, die während seiner Amtsführung erbaut wurden, und ein damals sehr modernes Magnetophon, mit dem er offenbar seine Korrespondenz oder Reden diktierte. Die aufwendige Reinigung und Reparatur des Werkes, die von einem akademischen Maler durchgeführt wurde, gab auch Aufschluß über den Künstler: Max von Poosch (1872 – 1968) war ein erfolgreicher und beliebter Porträt- und Landschafts-, aber auch Kriegsmaler.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://dereckart.at/rundbrief/" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="384" src="https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-1024x384.png" alt="" class="wp-image-6155" srcset="https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-1024x384.png 1024w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-300x113.png 300w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-768x288.png 768w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief.png 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
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		<title>140 Jahre Deutscher Schulverein</title>
		<link>https://dereckart.at/140-jahre-deutscher-schulverein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2021 05:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Der ECKART]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Schulverein]]></category>
		<category><![CDATA[Erich Danneberg]]></category>
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		<category><![CDATA[Österreichischen Landsmannschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Persönlichkeiten aus allen politischen Lagern prägten unsere Arbeit Ein Geleitwort von Mag. Erich Danneberg, 1 . Obmann der Österreichischen Landsmannschaft (ÖLM) Der Deutsche Schulverein war – um nochmals zurückzukommen – eine nahezu beispiellose Erfolgsgeschichte. Schon sechs Jahre nach seiner Gründung verzeichnete er über 100.000 Mitglieder. Aus Anlaß der ersten Sprachenverordnungen der Regierung Taaffe von einem [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Persönlichkeiten aus allen politischen Lagern prägten unsere Arbeit</h2>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Ein Geleitwort von Mag. Erich Danneberg, 1 . Obmann der Österreichischen Landsmannschaft (ÖLM)</em></p>



<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph">Der Deutsche Schulverein war – um nochmals zurückzukommen – eine nahezu beispiellose Erfolgsgeschichte. Schon sechs Jahre nach seiner Gründung verzeichnete er über 100.000 Mitglieder. Aus Anlaß der ersten Sprachenverordnungen der Regierung Taaffe von einem Südtiroler Kuraten gegründet, aber dann in Wien vorangetrieben von einem Gründungsausschuß aus einem Kreis von, so möchte ich sagen, vor allem jungen Wilden: Engelbert Pernerstorfer, Otto Steinwender, Viktor Adler und Viktor von Kraus. Alle sind später sehr bedeutende Persönlichkeiten, allerdings dann verschiedener politischer Richtungen, geworden. Pernerstorfer war sicher der Initiator, seine Obleute und tragenden Persönlichkeiten Weitlof und von Kraus waren führende Vertreter der Liberalen im Reichsrat, und das erklärt auch, daß dieser Verein sehr bald politischen Angriffen ausgesetzt war. Auf jeden Fall ist er ein Beispiel für ein, wie man heute sagt, zivilgesellschaftliches Engagement.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausschließlich durch private Mittel finanziert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ziele des Deutschen Schulvereins waren von Beginn an die Unterstützung von Schulen und Kindergärten an den Sprachgrenzen der Monarchie, so im Süden an den Grenzen Tirols, im Norden in Schlesien und im Osten sowie im südslawischen Grenzraum; mit ausschließlich privaten Mitteln, also Spendengeldern im Wesentlichen. Innerhalb weniger Jahre entwickelte sich dieser Verein zu einer tragenden Säule der nationalen Bewegung innerhalb der Monarchie. Er war das Sammelbecken des deutschen Bürgertums und wurzelte in der Mitte der Gesellschaft.<br>Für die Österreichische Landsmannschaft als seine Nachfolgeorganisation ein großes Erbe und ein hohes Vorbild. Schon lange vor Öffnung des Eisernen Vorhangs sind es genau wieder dieselben Gebiete, in denen es ein sehr förderungswürdiges Vereinsleben der natürlich jetzt zahlenmäßig kleinen Reste altösterreichischer deutscher Minderheiten gibt. Daß wir hier unterstützen können, das verdanken wir selbstverständlich den Spendern, vor allem auch aus dem Kreis unserer Leser.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verbandsorgan und Plattform freier Geister</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Daher ist unsere Zeitung „Der ECKART“ weiterhin so wichtig und soll Sie über diese Aktivitäten informieren. Aber diese Zeitung beinhaltet weit mehr als das: In jeder Ausgabe finden Sie Beiträge und Reportagen aus aller Welt &#8211; und wir können stets mit kritischer Berichterstattung und Beiträgen von kontroversiellen Autoren im ECKART aufwarten. Diese sollen zum Nachdenken anregen, sie können und sollen diskutiert werden. Die Meinung der Autoren muß natürlich nicht der Meinung des Vorstandes der Österreichischen Landsmannschaft entsprechen, aber sie sollen eine Plattform finden und damit das Lesen unseres Blattes interessant machen. Das Grundrecht, das wir damit übrigens in Anspruch nehmen, wurde auch schon in der alten Monarchie festgeschrieben, eine Hauptforderung der 1848-Revolutionäre, und damit unserer Gründerväter: Im Artikel 13 des Staatsgrundgesetzes von 1867 ist sie verankert – die Pressefreiheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="384" src="https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-1024x384.png" alt="" class="wp-image-6155" srcset="https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-1024x384.png 1024w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-300x113.png 300w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-768x288.png 768w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief.png 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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		<title>Der Deutsche Schulverein und die Zündhölzer&#8230;</title>
		<link>https://dereckart.at/der-deutsche-schulverein-und-die-zuendhoelzer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2021 11:03:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Schulverein]]></category>
		<category><![CDATA[Memorabilia]]></category>
		<category><![CDATA[Zündhölzer]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Deutsche Schulverein war sehr erfolgreich im Generieren von Spenden, aber auch im Verkauf von Promotionsartikeln: Die am weitesten verbreiteten Gegenstände waren Zündhölzer. Im Beitragsbild oben kann man einige der Zündholzschachteln von damals sehen, die heute noch im ÖLM-Archiv verwahrt werden. Zum großen Erfolg des Deutschen Schulvereins vor dem Ersten Weltkrieg trugen zwei Dinge bei: [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Deutsche Schulverein war sehr erfolgreich im Generieren von Spenden, aber auch im Verkauf von Promotionsartikeln: Die am weitesten verbreiteten Gegenstände waren Zündhölzer. Im Beitragsbild oben kann man einige der Zündholzschachteln von damals sehen, die heute noch im ÖLM-Archiv verwahrt werden.</strong></p>



<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph">Zum großen Erfolg des Deutschen Schulvereins vor dem Ersten Weltkrieg trugen zwei Dinge bei: Das ehrenamtliche Engagement seiner Mitglieder und die kreative Art der Finanzierung. Neben Kalendern, Abzeichen und „Zeitweisern“ (Uhren) waren es vor allem die Zündhölzer, die ungemein beliebt waren. Selbst im Jahr 1930, als Österreich deutlich kleiner war als in Zeiten der Monarchie, wurden nach eigenen Angaben jährlich 26 Millionen Schachteln verkauft. Dazu kamen noch Zigarettenspitzen, Etuis und Aschenbecher.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Pojatzi: Interessante Unternehmerpersönlichkeit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Interessant ist auch der Hersteller: Florian Pojatzi (1830-1917), dessen Unternehmen ab 1903 Teil der SOLO-Zündwaren- und Wichsefabriken AG wurde und das bis in die jüngere Vergangenheit bestand. Dieser sozial sehr engagierte Fabrikant leitete eine der modernsten Fabriken der österreichisch-ungarischen Monarchie, produzierte rund 100 verschiedene Zündholzsorten, die unter dem Namen „Vienna matches“ bis nach China exportiert wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://dereckart.at/rundbrief/" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="384" src="https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-1024x384.png" alt="" class="wp-image-6155" srcset="https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-1024x384.png 1024w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-300x113.png 300w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-768x288.png 768w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief.png 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
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		<title>Der ECKART: Wegweiser durch schwere Zeiten</title>
		<link>https://dereckart.at/der-eckart-wegweiser-durch-schwere-zeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Dec 2020 23:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Schulverein]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Karl Katary]]></category>
		<category><![CDATA[ÖLM]]></category>
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					<description><![CDATA[Wieso ist eine Monatszeitung für „Politik, Volkstum und Kultur“, ein Blatt, das wirken will „soweit die deutsche Sprache reicht“, nach einer merkwürdigen Gestalt aus der altdeutschen Sagenwelt benannt? Eine Rückschau über fast ein Jahrhundert gibt Aufschluß… Ein Grußwort zum neuen Jahr von Dr. Karl Katary Die grundstürzenden Verwerfungen nach dem Ersten Weltkrieg führten dazu, daß [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wieso ist eine Monatszeitung für „Politik, Volkstum und Kultur“, ein Blatt, das wirken will „soweit die deutsche Sprache reicht“, nach einer merkwürdigen Gestalt aus der altdeutschen Sagenwelt benannt? Eine Rückschau über fast ein Jahrhundert gibt Aufschluß…</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Ein Grußwort zum neuen Jahr von Dr. Karl Katary</em></p>



<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph">Die grundstürzenden Verwerfungen nach dem Ersten Weltkrieg führten dazu, daß sich der seit 1880 wirkende Deutsche Schulverein verstärkt dem südostdeutschen, vor allem dem österreichischen Kulturleben und Schrifttum widmete. Es kam zu einer Zusammenarbeit mit dem Wiener Adolf Luserverlag, der ab 1923 eine Kulturzeitschrift herausgab. Als Titelgeber wählte man eine Gestalt aus Sage und Dichtung. Der „Getreue Eckart“ erscheint besonders in Zeiten unverschuldeter Not, bestärkt die Guten und springt den Schwachen hilfreich bei. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im 16. Jahrhundert hat ihn der Elsässer Jörg Wickram besungen, der Romantiker Ludwig Tieck schrieb die Erzählung „Der getreue Eckart und der Tannenhäuser“. Vollends volkstümlich wurde die Gestalt durch Goethes gleichnamige Ballade. Hier beschirmt der gute Geist Kinder gegen die Streiche der „Unholden“. So wurde der „Getreue Eckart“ für viele Jahre das Kultur- und Familienblatt des Deutschen Schulvereines Südmark, stets dem Volkstum und der Heimatliebe verpflichtet. Der Katastrophe des Zweiten Weltkrieges fiel diese Schrift zum Opfer.</p>



<h2 class="wp-block-heading">„Der Eckart“ ist und bleibt eine gewichtige Stimme des deutschen Österreichs</h2>



<p class="wp-block-paragraph">1952 gründeten treue Freunde des Schulvereinsgedankens die Österreichische Landsmannschaft. Ab 1953 unterrichtete die Zeitschrift „Der Eckartbote“ die Freunde über die Tätigkeit des Vereines, pflegte weit darüber hinaus das deutsch-österreichische Kulturleben und schrieb zu den Lebensfragen unseres Volkes. Der „Eckartbote“ war durch 50 Jahre eine Erfolgsgeschichte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahre 2002 hatten sich die Verantwortlichen entschlossen, den auf die Vereinstätigkeit einengenden Namensteil „Bote“ zu verzichten und die Zeitschrift unter der bewährten und starken Marke „Der Eckart“ weiterzuführen.<br>So wie die drittstärkste Fraktion im österreichischen Parlament bekennt sich auch unsere Zeitschrift zu unserem Heimatland als Teil der deutschen Sprach- und Kulturgemeinschaft. „Der Eckart“ ist und bleibt eine deutsche Stimme aus Österreich.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="384" src="https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-1024x384.png" alt="" class="wp-image-6155" srcset="https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-1024x384.png 1024w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-300x113.png 300w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-768x288.png 768w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief.png 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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		<item>
		<title>Das Ende einer Ära</title>
		<link>https://dereckart.at/ende-einer-ara/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2020 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Schulverein]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Turnverein]]></category>
		<category><![CDATA[DSchv]]></category>
		<category><![CDATA[Kärnten]]></category>
		<category><![CDATA[St. Jakob im Rosental]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine der letzten Schulvereinsschulen geschlossen Die 1923 in Rosenbach vom Deutschen Turnverein erbaute, vom Deutschen Schulverein Südmark finanzierte Volksschule ist von der Marktgemeinde St. Jakob im Rosental geschlossen worden: Eine parteipolitische, eigentlich gegen die Bevölkerungsmeinung getroffene Fehlentscheidung. Ein Beitrag von Dr. Bruno Burchhart Die Volksschule Rosenbach war eine von vielen Grenzlandschulen, die der notleidenen Bevölkerung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Eine der letzten Schulvereinsschulen geschlossen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die 1923 in Rosenbach vom Deutschen Turnverein erbaute, vom Deutschen Schulverein Südmark finanzierte Volksschule ist von der Marktgemeinde St. Jakob im Rosental geschlossen worden: Eine parteipolitische, eigentlich gegen die Bevölkerungsmeinung getroffene Fehlentscheidung.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Ein Beitrag von Dr. Bruno Burchhart</em></p>



<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph">Die Volksschule Rosenbach war eine von vielen Grenzlandschulen, die der notleidenen Bevölkerung in den 1920er Jahren helfen sollten, in Wohnortnähe einen geeigneten Bildungsweg einschlagen zu können. Im Südkärntner Raum existiert jetzt nur mehr eine solcher Schu­len: Die Peter-Rosegger-Schule in Gödersdorf, Marktgemeinde Finkenstein. Die Volksschule Rosenbach, in schwerer Zeit nach dem Ersten Weltkrieg erbaut, hat im Laufe der letzten hundert Jahre etliches mitgemacht und alle Zeiten mit ihrer Lehrerschaft gut überstanden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Stets wurde diese Selbstbehauptung von der Elternschaft und den Schülern geschätzt. Vor die Entscheidung gestellt, das alte – laut Architekten-Gutachten durchaus brauchbare – Schulhaus zu renovieren, beschloß die Marktgemeinde jedoch vor ca. 20 Jahren, ei­nen Neubau auf dem Schulvereins-Grund aufzustellen. Eine Gedenktafel vor der Schule weist darauf hin, daß der Schulverein die seinerzeitige Schule erbaut hat. Der Nachfolger des seinerzeitigen Deutschen Schulvereins Südmark, der heutige Kärntner Schulverein Südmark, hat in einem notariellen Vertrag der Marktgemeinde St. Jakob im Rosental auf dem Schulvereins-Grundstück in Rosenbach das sog. Fruchtgenußrecht eingeräumt: Das heißt, die Marktgemeinde ist verpflichtet, in dem auf Schulvereinsgrund stehenden Gebäude, einen Schulun­terricht zu gewährleisten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies ist jetzt gebrochen worden. Der Schulverein hat in den letzten Jahrzehnten immer zu Weihnachten der Volksschule Rosenbach eine namhafte Spende zukommen lassen. Mit deren Hilfe konnten dann Schulmaterialien ange­schafft werden, die sonst nicht erworben werden konnten. Außerdem wurden zeit­weise Bücherspenden an die Schüler gegeben, diverse größere und kleinere Feiern dort abgehalten, wie z.B. eine große Jubiläumsveranstaltung, Nikolo- und oder Weihnachtsfeiern etc. Auch bestand immer ein gutes Einverständnis zwischen Lehrer­schaft, Elternschaft und Schulverein. In den letzten Jahren ist – so wie in etlichen Kärntner Schulen – die Schülerzahl im­mer an der Grenze des Erhaltbaren gewesen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Volksschule wird &#8222;Schulcampus&#8220; geopfert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Land Kärnten hat dafür die Schüler­zahl von 25-30 Kindern angesetzt. Der Gemeinderat von St. Jakob im Rosental hat jedoch trotz ausreichender Schülerzahl beschlossen, eine Zentrierung der Volksschulen in einem sog. &#8222;Schulcampus&#8220; in St. Jakob durchzuführen. Die dazu nötigen Geldmittel vom Land waren jedoch nur zu erhalten, wenn die hiesigen anderen Volksschulen geschlossen werden. Obwohl in mehreren Ortsversammlungen in Rosenbach die Bevölkerung mehrheitlich ihren Wunsch äußerte, die Volksschule Rosenbach zu erhalten, faßte der Gemeinderat trotzdem den fatalen Beschluß: Mit Ende des Schuljahres 2019/20 wird die Volksschule Rosenbach geschlossen: Damit ist eine knapp hundertjährige erfolgreiche Tradition im Schulwesen in Österreich beendet.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="384" src="https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-1024x384.png" alt="" class="wp-image-6155" srcset="https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-1024x384.png 1024w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-300x113.png 300w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-768x288.png 768w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief.png 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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