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	<title>Alexander Blechinger &#8211; Der Eckart</title>
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	<description>Monatszeitung für Politik, Volkstum und Kultur.</description>
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	<title>Alexander Blechinger &#8211; Der Eckart</title>
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		<title>Harmonia Classica: Schöne Musik, die auch Haltung hat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Mar 2021 04:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Blechinger]]></category>
		<category><![CDATA[Harmonia Classica]]></category>
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					<description><![CDATA[Alexander Blechinger zum 65. Wiegenfest Der von Alexander Blechinger 1982 gegründete und bis heute geleitete Verein „Harmonia Classica“ hat sich in den letzten Jahrzehnten einen Namen bei Freunden schöner Musik gemacht. Nicht nur Menschen mit konservativem Musikgeschmack finden Gefallen an Blechingers Kompositionen und den Aufführungen von Harmonia Classica, sondern auch kritische Zeitgenossen, die die politische [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Alexander Blechinger zum 65. Wiegenfest</h2>



<p><strong>Der von Alexander Blechinger 1982 gegründete und bis heute geleitete Verein „Harmonia Classica“ hat sich in den letzten Jahrzehnten einen Namen bei Freunden schöner Musik gemacht. Nicht nur Menschen mit konservativem Musikgeschmack finden Gefallen an Blechingers Kompositionen und den Aufführungen von Harmonia Classica, sondern auch kritische Zeitgenossen, die die politische Bevormundung durch den linken Kulturbetrieb satthaben: Die Sehnsucht nach dem „Guten, Wahren und Schönen“ wächst – wenn auch noch im Verborgenen…</strong></p>



<p><em>Ein Beitrag von Konrad Reisinger</em></p>



<p class="has-drop-cap">Erinnern und Denkmalpflege sind wieder im Kommen. Verfallene Friedhöfe und Gedenkstätten werden renoviert, der Opfer der beiden Weltkriege, wie zum Beispiel in Dresden, vermehrt gedacht. Nun kann Musik auch als Denkmal wirken, heißt doch die Mutter der Musen, deren eines Produkt die Musik ist, Mnemosyne, auf deutsch: was wert ist erinnert zu werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Vertriebenen-Oratorium</h2>



<p>Viele werden sich an die denkwürdige Uraufführung von Alexander Blechingers „Die Vertriebenen“ am 18. November 2001 im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins erinnern: Das bewegende Oratorium für Sprecher, Solisten, Chor und Orchester schildert das Schicksal der 17 Millionen vertriebenen Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg in einer Eindringlichkeit, die damals manche zu Tränen rührte – darunter auch den Verfasser dieser Zeilen. Oder an sein Oratorium „1919 Märzgedenken“, das den Beginn des Leidensweges der Sudetendeutschen realistisch schilderte und zuletzt teilweise am 2. März 2019 im Dachfoyer der Wiener Hofburg anläßlich des hundertjährigen Gedenkens erklang. Oder auch seine „Heimatrecht ist Menschenrecht-Fanfare“ für die Österreichische Landsmannschaft komponiert, daneben noch Werke für die Donauschwaben u.a. </p>



<p>Alle Aufführungen wurden von der Harmonia Classica ausgeführt, deren künstlerischer Leiter Blechinger ist. Diese Vereinigung von Komponisten und Textdichtern für schöne neue Musik, benannt nach Harmonia, der Beschützerin der Musen, ist die Plattform, wo schöne neue und beliebte klassische Musik dem Publikum dargeboten wird. Gegründet 1982 gab es zu der Zeit kein Forum für Werke, die Schönheit als gemeinsamen Nenner beinhalteten. „Das Schöne ist eine Manifestation geheimer Naturgesetze, die uns ohne dessen Erscheinung ewig wären verborgen geblieben“ (Goethe), worauf zu verzichten eine Verarmung der Musikkultur bedeuten würde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">SCHÖNE neue Musik</h2>



<p>Neue Musik hat in der heutigen Zeit eine überaus große Bandbreite, welche jedoch meistens – alles in einem Konzert gebracht – das Publikum, das sich für das eine oder andere interessiert, letzten Endes überfordert und verjagt. Da der Begriff „Neue Musik“ außerdem durch eingreifende Kulturpolitik – Stichwort modern – leider in weiten Kreisen zu einem Negativbegriff geworden ist – er schreckt in Frage kommendes Publikum ab, war es notwendig und von Vorteil, einen neuen Begriff zu prägen: schöne neue Musik. Sie versteht sich als ein Teilbereich der „ernsten“ oder besser „klassischen“ neuen Musik, welche wiederum jede Musik darstellt, die ein für Konzertsaal und Opernbühne schreibender Komponist der heutigen Zeit hervorbringt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Harmonia Classica-Zeitung </h2>



<p>Die eigene Zeitung für harmonische Musik mit nun über 100 Nummern informiert vierteljährlich ihre Leser über ihre Konzerte, interviewt Komponisten, Textdichter und Interpreten und bringt Lesenswertes aus der Welt der Musik. Seitdem wurden auch, basierend auf über 170 Konzerten, die Werke vieler Komponisten und Textdichter auf über 40 sendertaugliche CDs gebannt und auch den verschiedenen Streamingplattformen zur Verfügung gestellt, sodaß auch dieser Verbreitungsweg über das Weltnetz erschlossen worden ist. Dort ist Harmonia Classica auch mit einer eigenen Netzseite präsent, die neben akutellen Informationen zu Konzerten auch die Möglichkeit bietet, CDs direkt zu beziehen: <a href="http://harmoniaclassica.at">http://harmoniaclassica.at</a> Über 200 Komponisten aus aller Welt haben seitdem in den besten Sälen Wiens die Möglichkeit der Aufführung ihrer Werke bekommen. Hervorzuheben sind auch die bis jetzt elf Kompositionswettbewerbe, die vielen Komponisten harmonischer Musik schöne Preise und Anerkennung verschafften.</p>



<p>Das letzte Jahr war auch für Harmonia Classica durch den Corona-Wahnsinn getrübt und so konnten die meisten der geplanten Konzerte nicht stattfinden. Dafür fanden Konzerte in neuer Übertragungsform live im Internet statt, <a href="https://dereckart.at/2020/12/21/ungewoehnliches-adventkonzert-der-harmonia-classica/">worüber wir ausführlich berichteten</a>. Gegen die Corona-Lügen und -Panikmache der Regierenden schrieb Blechinger auch ein eigenes Lied, „<strong><a href="https://www.youtube.com/watch?time_continue=2&amp;v=uQuXGpbOixs&amp;feature=emb_logo">Ihr habt uns 1000x belogen</a>“</strong>, bei dem er einen Schlager von Andrea Berg satirisch verarbeitete. Dem ECKART gegenüber erklärte Blechinger, angesprochen auf die katastrophale Lage der Kunst- und Kulturschaffenden kämpferisch: „Wahre Kunst kapituliert nicht!“ Möge der Komponist, der am 5. März sein 65. Lebensjahr bei bester Gesundheit vollendete, damit Recht behalten. Die ECKART-Schriftleitung gratuliert nachträglich ganz herzlich und wünscht weiterhin viel Schaffenskraft!</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://dereckart.at/rundbrief/" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="384" src="https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-1024x384.png" alt="" class="wp-image-6155" srcset="https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-1024x384.png 1024w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-300x113.png 300w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-768x288.png 768w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief.png 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
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		<title>Harmonia Classica überzeugt mit zweitem Streamingkonzert</title>
		<link>https://dereckart.at/harmonia-classica-ueberzeugt-mit-zweitem-streamingkonzert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2021 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Blechinger]]></category>
		<category><![CDATA[Harmonia Classica]]></category>
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					<description><![CDATA[Faschingskonzert unter besonderen Umständen Das beliebte und stets gut besuchte Faschingskonzert der Harmonia Classica – diesmal leider wegen Corona wieder ohne Publikum sondern nur online – stand unter dem Motto „Operetten, Wienerlieder und neue Schmankerln&#8220; und fand im Bezirksmuseum Hietzing statt. Eine Konzertkritik von Maria Kaufmann Es brachte eine breite Auswahl an Liedern von den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Faschingskonzert unter besonderen Umständen</h3>



<p></p>



<p><strong>Das beliebte und stets gut besuchte Faschingskonzert der Harmonia Classica – diesmal leider wegen Corona wieder ohne Publikum sondern nur online – stand unter dem Motto „Operetten, Wienerlieder und neue Schmankerln&#8220; und fand im Bezirksmuseum Hietzing statt.</strong></p>



<p><em>Eine Konzertkritik von Maria Kaufmann</em></p>



<p class="has-drop-cap">Es brachte eine breite Auswahl an Liedern von den bekannten Komponisten Ludwig van Beethoven (Der freie Mann), Franz Lehar ((aus „Giuditta“, „Land des Lächelns&#8220;, „Der Zarewitsch“ und „Der Graf von Luxemburg“), Robert Stolz (Oft genügt ein Gläschen Sekt), Carl Michael Ziehrer (aus „Die Landstreicher“), Emmerich Kalman (aus „Die Csardasfürstin“), Leo Fall (aus „Madame Pompadour“) und Johann Strauss (aus „Wiener Blut“). Jowita Sip brillierte vor allem in der Arie „Heute könnt einer sein Glück bei mir machen“. Alexander Blechinger beeindruckte bei der Arie „Dein ist mein ganzes Herz“.</p>



<p>Von den zeitgenössischen Komponisten waren Eberhard Böttcher mit drei polyphonen Klavierstücken, interessanten Kontrasttupfen, und Alexander Blechinger mit „Schenk uns ein gutes neues Jahr“ einem beschwingten Segenswunsch nach einem Text von Johann Kriegler, „In Wien do bin i zhaus“ &#8211; von der Textautorin selbst vorgetragen und „In Wean“ zwei „echten“ alten neuen Wienerliedern nach Texten von Christa Meissner, „Ein Strafgefangener zähmte eine Spinne&#8220;, einem verträumt komisch launigen Kurzlied nach einem Text von Franz Forster, „Unumschränkt habn&#8217;s regiert“ nach einem neuen Text von Johann Nepomuk Nestroy aus dem Elysium, „Kecker Corona“ eine launige Betrachtung über unser Lieblingsthema Nummer 1 nach einem Text von Brigitte Pixner, „Der Virus“, ein witziger Beitrag darüber nach einem Text des bekannten deutschen Komikers und Schauspielers Heinz Erhardt, „Ihr habt uns 1000x belogen“ und „Ein Hund kam in die Küche“ nach einer Melodie von Sir Julius Benedict zu hören.</p>



<p>Aya Mesiti begleitete gekonnt am Klavier die Sänger und der Harmonia Classica Chor bestehend aus den beiden Solisten, verstärkt durch Eva-Maria Blechinger und Thomas Girzick leistete einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des Konzerts.<br>Nach dem bekannten Wienerlied von Rudolf Sieczynski „Wien, Wien nur du allein“ endet dieses Faschingskonzert und wir freuen uns schon auf das nächste Konzert, das wieder mit Publikum stattfinden kann. </p>



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		<title>Harmonia Classica läßt sich nicht unterkriegen</title>
		<link>https://dereckart.at/harmonia-classica-laesst-sich-nicht-unterkriegen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2021 04:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Blechinger]]></category>
		<category><![CDATA[Corona-Zwangsmaßnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Harmonia Classica]]></category>
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					<description><![CDATA[Faschingskonzert wird live übertragen Wir haben unser Harmonia Classica Faschingskonzert für Samstag, den 13. Februar, Beginn 15:30 Uhr geplant. Nun verbietet aber eine sture Regierung, die nicht hören und sehen will, was wirklich ist, jede Konzerttätigkeit. Sollen wir nun den Kopf hängen lassen und das Konzert absagen? Nein, wir wollen unser Publikum nicht hängen lassen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Faschingskonzert wird live übertragen</h2>



<p></p>



<p><strong>Wir haben unser Harmonia Classica Faschingskonzert für Samstag, den 13. Februar, Beginn 15:30 Uhr geplant. Nun verbietet aber eine sture Regierung, die nicht hören und sehen will, was wirklich ist, jede Konzerttätigkeit. Sollen wir nun den Kopf hängen lassen und das Konzert absagen? Nein, wir wollen unser Publikum nicht hängen lassen, auch wenn ihm nicht erlaubt wird zum Konzert kommen. Kunst und Musik sind auch systemrelevant, obwohl die Regierung das nicht glauben will. Was wäre unser Österreich schließlich ohne Musik?</strong></p>



<p><em>Ein Gastbeitrag von Alexander Blechinger</em></p>



<p class="has-drop-cap">So haben wir uns dazu entschlossen, am Samstag neuerlich ein Streaming-Konzert zu veranstalten: Nicht nur, um unserem Publikum eine Freude zu machen und die Hoffnung zu geben, daß es bald wieder „normale“ Konzerte geben wird, sondern auch, damit man uns nicht vergißt und sich nicht der großen Wiener Musikkultur entwöhnt. Wir stemmen uns damit gegen die schleichende Vernichtung aller unserer Werte, die das Leben in Österreich so lebenswert gemacht haben. Wir lassen uns nicht den Mund verbieten, und schon gar nicht in der Faschingszeit! Prominente Schützenhilfe für unser buntes Faschingsprogramm bekommen wir vom deutschen Komiker Heinz Erhardt, dessen Gedicht über die erfolgreiche Bekämpfung des „Virus“ wir vertont haben, und das am Samstag erstmals zur Aufführung gelangt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Samstag, den 13. Februar, 15:30 Uhr</h2>



<p>Seien Sie dabei beim Faschings-Streaming-Konzert auf unserer Heimseite <strong><a href="https://harmoniaclassica.at/">www.harmoniaclassica.at</a></strong> am Samstag, den 13. Februar, 15:30 Uhr!<br>Wir freuen uns auf Ihre/Eure Likes und Kommentare, und natürlich auch über Spenden, die uns das Überleben in dieser schweren Zeit ermöglichen. Wir müssen ja auf Karteneinnahmen verzichten, wobei aber die Künstler nicht zu kurz kommen sollen!<br>Wer möchte, kann sich auf unserer Netzseite auch ein bißchen umschauen und unsere CDs und DVDs näher kennenlernen.<br>Wir freuen uns auf Ihre/Eure Teilnahme, auch wenn wir Sie/Euch leider (noch) nicht sehen können. Auf daß es besser werde!</p>



<p>Zum Abschluß noch ein kleiner Vorgeschmack auf Samstag: Das Satire-Lied <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?time_continue=2&amp;v=uQuXGpbOixs&amp;feature=emb_logo">&#8222;Ihr habt uns 1000x belogen</a>&#8222;</strong>, über den grassierenden Corona-Wahnsinn&#8230;</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Kein Faschingsscherz: Harmonia Classica spielt am 13. Februar auf!</title>
		<link>https://dereckart.at/kein-faschingsscherz-harmonia-classica-spielt-am-13-februar-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2021 22:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Blechinger]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirksmuseum Hietzing]]></category>
		<category><![CDATA[Faschingskonzert]]></category>
		<category><![CDATA[Harmonia Classica]]></category>
		<category><![CDATA[Wienerlieder]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie kann man in dieser unsicheren Zeit, wo es dem Publikum durch die unverhältnismäßigen Regierungsmaßnahmen immer mehr erschwert wird, ein Konzert zu besuchen, ein solches zu planen, geschweige denn durchführen? Was treibt die Musiker an, diesen Schritt zu wagen? Am Samstag, den 13. Februar, will die Harmonia Classica ihr erstes Konzert im neuen Jahr 2021 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>



<p><strong>Wie kann man in dieser unsicheren Zeit, wo es dem Publikum durch die unverhältnismäßigen Regierungsmaßnahmen immer mehr erschwert wird, ein Konzert zu besuchen, ein solches zu planen, geschweige denn durchführen? Was treibt die Musiker an, diesen Schritt zu wagen?</strong></p>



<p class="has-drop-cap">Am Samstag, den 13. Februar, will die <strong><a href="http://harmoniaclassica.at/">Harmonia Classica</a></strong> ihr erstes Konzert im neuen Jahr 2021 abhalten, das zugleich ihr 178. Konzert insgesamt wäre. Wird es ihr gelingen im Hietzinger Bezirksmuseum das Publikum mit Klängen zu verzaubern, oder muß das bereits angekündigte Konzert wegen schon so oft wiederholter Coronamaßnahmen abgesagt werden? Fragen über Fragen, jedoch: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!“, kommentiert Alexander Blechinger gegenüber dem ECKART die Unsicherheitslage, die bekanntlich nicht nur im Kulturbereich herrscht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reigen von melodiösen und frechen Liedern</h2>



<p>Was erwartet das geneigte Publikum? Ein Reigen von melodiösen und frechen Liedern aus Operette und von Volks- und Wienerliedern, aber auch neuen Kompositionen, unter anderem passend zur allgemeinen Situation. So erklingen viele Werke von Johann Strauß Sohn, wie „Draußt in Hietzing gibt‘s a Remasuri“, Leo Fall, wie „Heut könnt‘ einer sein Glück bei mir machen“, Franz Lehar, wie „Schaun Sie freundlichst mich an“, Emmerich Kalman, wie „Heute Abend komm ich zu dir“, Robert Stolz, wie „Oft genügt ein Gläschen Sekt!“ und Carl Michael Ziehrer, wie „Sei gepriesen, du lauschige Nacht“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auch Jowita Sip wird singen!</h2>



<p>Ebenfalls dabei sind die Hietzinger Dichter Brigitte Pixner mit „Kecker Corona (Ab)Gesang“, unter anderem durch den „Verein Muttersprache“ bekannt, Johann Kriegler mit „Schenk uns ein gutes neues Jahr“, dessen „Advent- und Weihnachtslieder-CD“ HC 42 gerade erschienen ist und Brigitte Meissner, die sich durch ihr Gedicht „In Wien do bin i zHaus“ als Floridsdorferin „outet“, vertont von Alexander Blechinger. Es singen neben ihm die großartige Sopranistin <strong><a href="https://dereckart.at/2020/11/05/eine-rauhheit-wie-alte-sagen-in-einem-dunklen-wald/">Jowita Sip</a></strong>, und der Harmonia Classica Solistenchor begleitet von Aya Mesiti unter der Leitung unseres Tenors und Komponisten.</p>



<p><em><strong>Harmonia Classica-Faschingskonzert: „Wienerlieder, Operetten und neue Schmankerln”</strong><br><strong>Samstag, 13. Februar 2021, 15:30 Uhr</strong><br><strong>Bezirksmuseum Hietzing</strong>, <strong>Am Platz 2, Wien 13</strong></em></p>



<p><em><strong>Kartenbestellungen und weitere Informationen: Tel: 01/804 61 68</strong><br><strong>e-mail: <a href="mailto:musik@harmoniaclassica.at">musik@harmoniaclassica.at</a></strong></em></p>



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			</item>
		<item>
		<title>Ungewöhnliches Adventkonzert der Harmonia Classica</title>
		<link>https://dereckart.at/ungewoehnliches-adventkonzert-der-harmonia-classica/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Dec 2020 11:21:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Adventkonzert]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Blechinger]]></category>
		<category><![CDATA[Harmona Classica]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist geglückt: Am 19. Dezember fand das erste gestreamte (live) Adventkonzert der Harmonia Classica in der Wiener Paulanerkirche statt! Etwas verzögert und mit ein paar technischen Problemen zwar, aber ab Minute fünf gab es auch ein Bild. Immerhin, man sei ins Ziel gekommen, resümiert Alexander Blechinger dieses ungewöhnliche „erste Mal“. Das Konzert kann jetzt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Es ist geglückt: Am 19. Dezember fand das erste gestreamte (live) Adventkonzert der Harmonia Classica in der Wiener Paulanerkirche statt! Etwas verzögert und mit ein paar technischen Problemen zwar, aber ab Minute fünf gab es auch ein Bild. Immerhin, man sei ins Ziel gekommen, resümiert Alexander Blechinger dieses ungewöhnliche „erste Mal“. Das Konzert kann jetzt auch auf YouTube in zwei Teilen und auf der Netzseite <a href="http://harmoniaclassica.at/">harmoniaclassica.at</a> abgerufen werden.</strong></p>



<p>Begonnen wurde mit einem melancholischen „O Tannenbaum“ in Moll angesichts dieser dunklen Zeit. Dann hörte man den Chor wie in einem Trauermarsch „Man sah sie nicht, die stillen Tränen“ nach einem Text von Johann Kriegler, den Toten des kürzlichen Wiener Terroranschlags und allen Opfern der Coronamaßnahmen gewidmet. Danach „Nur du allan“ singt, daß jeder seinen Weg gehen muß um durch dieses dunkle Tal zu gelangen. Drei Winterlieder von Eberhard Böttcher nach den Texten von Franz Forster, die er auch vorlas, „Gletscherwald“, „Eisblumen“ und „Schnee-Nixe“ lassen den Zuhörer gefrorene Schönheit erahnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">„Süßer die Glocken nie klingen“</h2>



<p>Vom Orgelchor erklang es verheißungsvoll: „Weg frei, der Herr wird kommen“. Aus Beethovens Gellert-Liedern tönten „Gottes Macht und Vorsehung“ und „Die Himmel rühmen“ herab. Nach einer kurzen, aber eindrucksvollen zweistimmigen Fuge Blechingers nach einem Thema von Legrenzi beschloßen Werner Pelinkas gefühlvolle „Anbetung“ nach einem Text von Ilse Pauls und Hellmuth Pattenhausens innigem „Ave Maria“ die obigen Darbietungen. Im Altarraum sang Elisabeth Pfneisl stimmungsvoll Walter Marinovics „Maria“, vertont von Alexander Blechinger, der aus Haydns Schöpfung „Mit Würd und Hoheit angetan“ von der göttlichen Bestimmung des Menschen singt. Brigitte Pixners Text „Weihnacht“ verknüpfte Blechinger als eigene Melodie mit dem berühmten „Stille Nacht“. Beendet wurde das Konzert mit „Es wird scho glei dumpa“ und „Süßer die Glocken nie klingen“.</p>



<p>„Nächstes Mal sind wir durch viele Erfahrungen reicher, aber der entscheidende erste Schritt ist gemacht worden!“, erklärte Alexander Blechinger abschließend nach diesem gestreamten Adventkonzert, das zugleich das 177. Konzert der Harmona Classica war.</p>



<p>Für alle, die gerne dabei gewesen wären gibt es als Trostpflaster noch die neueste Harmonia Classica CD „Advent- und Weihnachtslieder“: Die schönsten und bekanntesten Melodien mit erhebenden neuen Texten von Johann Kriegler, gesungen vom Harmonia Classica Solistenchor und begleitet von hervorragenden Musikern des Ensembles, sind alle in Harmonia Classica Konzerten aus der Taufe gehoben worden.<br>Mit allen Texten zum Mitlesen und -singen im CD-Büchlein. Zu beziehen über die Netzpräsenz <strong><a href="http://harmoniaclassica.at/">harmoniaclassica.at</a></strong> !</p>



<p></p>



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			</item>
		<item>
		<title>Vom Werden, Streben und Ringen eines Genies um Vollendung</title>
		<link>https://dereckart.at/vom-werden-streben-und-ringen-eines-genies-um-vollendung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2020 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Blechinger]]></category>
		<category><![CDATA[Ludwig van Beethoven]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens Beethovens Schicksal hätte leichter sein können. Der bewunderte Großvater starb früh, seine geliebte Mutter als er 16 war, der Vater wurde zum Trinker und er ungewollt zum Familienoberhaupt. Die Lehrer waren zu viele, und vieles mußte der Wißbegierige sich selbst beibringen. Angefeindet durch Konkurrenten und Rezensenten, geplagt durch sein [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Zum 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens</h2>



<p></p>



<p><strong>Beethovens Schicksal hätte leichter sein können. Der bewunderte Großvater starb früh, seine geliebte Mutter als er 16 war, der Vater wurde zum Trinker und er ungewollt zum Familienoberhaupt. Die Lehrer waren zu viele, und vieles mußte der Wißbegierige sich selbst beibringen. Angefeindet durch Konkurrenten und Rezensenten, geplagt durch sein Gehörleiden, seinen schlimmen Neffen und glücklos in der Liebe war sein lebenslanger Leitspruch: Ich schreibe Noten aus Nöten…</strong></p>



<p><em>Ein Beitrag von Alexander Blechinger</em></p>



<p class="has-drop-cap">Ludwig van Beethoven wurde am 17. Dezember 1770 in Bonn getauft, geboren wahrscheinlich am Tag davor, da damals so üblich. Er war der älteste von insgesamt sieben Kindern, von denen aber nur er und seine zwei jüngeren Brüder Kaspar Karl und Nikolaus Johann das Erwachsenenalter erreichten und ihm auch nach Wien folgten.</p>



<p>Anfangs lebten sie in der Bonngasse 20, in einem musikalischen Haus: Sein Vater Johann war Tenor und Gesangslehrer, sein Großvater, der erste Musiker der Familie, ebenfalls mit Namen Ludwig, ab 1733 Baßsänger und ab 1761 sogar zum Hofkapellmeister des Kurfürsten am Kurkölnischen Hof berufen wie sein Sohn, nebenbei erfolgreicher Weinhändler und Geldverleiher, und zeitlebens ein großes Vorbild für den kleinen Ludwig, der noch in seinem Sterbezimmer ein Ölgemälde von ihm hängen hatte. Er verstarb, als Ludwig gerade drei Jahre alt war.<br>Da der Vater die Weinhandlung nicht erfolgreich weiterführen konnte, wurde 1776 in die Rheingasse zu Bäckermeister Fischer übersiedelt, der ein großer Musikfreund war.<br>Der Vater war sein erster, strenger Lehrer und konnte ihn soweit für die Musik begeistern, daß weitere Lehrer darauf aufbauen konnten. „Seit meinem vierten Lebensjahr begann die Musik die erste meiner jugendlichen Interessen zu werden“, erinnert sich der 13jährige.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Erster großer Auftritt mit sieben</h2>



<p>Mit sieben Jahren gab es den ersten Auftritt als Pianist, 1778 den ersten Auftritt in Köln. 1784 wurde Beethoven zum Stellvertreter des neuen Hoforganisten Christian Gottlob Neefe, der ihm auch Klavier- und Kompositionsunterricht gab. Die allgemeine Schulbildung Beethovens ging über Grundlegendes wie Lesen, Schreiben und Rechnen kaum hinaus, aber es stand ihm die Musikbibliothek des Habsburger Kurfürsten Maximilian Franz zur Verfügung, die als eine Art Leihbibliothek für die Hofmusiker fungierte, wohin er als Cembalist und Bratschist auch Zutritt hatte. So konnte er schon damals Werke von Haydn und Mozart studieren und an ihnen lernen. Neefe vermittelte auch die erste Veröffentlichung von Klavierwerken Beethovens, und 1787 kam er auch durch ihn mit der Lese- und Erholungsgesellschaft und dadurch mit den Ideen der Französischen Revolution in Berührung. </p>



<p>Neefe 1783 in Carl Friedrich Cramers „Magazin der Musik“: Er werde „gewiß ein zweyter Wolfgang Amadeus Mozart werden, wenn er so fortschritte, wie er angefangen“. Kurfürst Maximilian Franz läßt Beethoven daraufhin Ende Dezember 1786 nach Wien reisen, um Schüler Mozarts zu werden. Das Treffen Anfang 1787 in Wien mit Mozart hatte nicht den gewünschten Erfolg, die Rückreise aber brachte viele Kontakte und Anregungen.</p>



<figure class="wp-block-pullquote" style="border-color:#cf2e2e"><blockquote><p>Den vollständigen Artikel lesen Sie in der ECKART-Novemberausgabe 2020, die sie <span class="has-inline-color has-vivid-red-color"><strong><a href="https://dereckart.at/lieferbare-ausgaben/">HIER</a></strong> </span>bestellen können.</p></blockquote></figure>
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		<title>Ludwig van Beethoven und der Kampf um die Freiheit</title>
		<link>https://dereckart.at/ludwig-van-beethoven-und-der-kampf-um-die-freiheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2020 11:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Blechinger]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheitsbegriff]]></category>
		<category><![CDATA[Ludwig van Beethoven]]></category>
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					<description><![CDATA[Beethoven war auch ein politischer Mensch Ein Beitrag von Alexander Blechinger Die Freiheitsliebe Beethovens äußerte sich vor allem in drei Bereichen: neben der politischen und dem Hingezogensein zur Natur und ihrer Weite war es die Ablehnung von Konventionen und Manieren. Ungebändigt, wie Goethe es ausdrückt, war Beethoven, sonst wäre er nicht er selbst gewesen. Er [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Beethoven war auch ein politischer Mensch</h2>



<p></p>



<p><em>Ein Beitrag von Alexander Blechinger</em></p>



<p><strong>Die Freiheitsliebe Beethovens äußerte sich vor allem in drei Bereichen: neben der politischen und dem Hingezogensein zur Natur und ihrer Weite war es die Ablehnung von Konventionen und Manieren. Ungebändigt, wie Goethe es ausdrückt, war Beethoven, sonst wäre er nicht er selbst gewesen. Er war eben souverän – er schafft sich selbst das Gesetz und folgt ihm dann. Und das vor allem in der Musik, wo das Wahre, Gute und Schöne für ihn das lohnende Ziel ist.</strong></p>



<p class="has-drop-cap">Schon als Kind ist der kleine Ludwig bereit, selbständig zu handeln, die Musik, seine Lieblingsbeschäftigung, läßt ihn stundenlang improvisieren und bald Klaviervariationen schreiben. Daneben werden Späße gemacht – das lateinische spatium deutet ja darauf hin, daß die tiefere Bedeutung davon Freiraum ist –, Streiche ausgeheckt und Sänger, die sich allzuviel auf ihre Singfestigkeit einbilden, aufs Glatteis geführt: Derartiges erlaubte er sich beispielsweise als frischgebackener 14jähriger 2. Organist des Kurfürstlichen Hofes in Bonn als auch bei der Uraufführung seiner Oper „Fidelio“ 1805. Seine musikalische Begleitung war derart, daß diese ihre Töne nicht mehr finden konnten.<br>Er war immer zu Scherzen aufgelegt; auch noch 1826 schickte er einer Dame, die sich eine Locke von ihm erbeten hatte, Barthaare eines Ziegenbocks. Als der Scherz bekannt wurde, entschuldigte er sich und sandte ein Büschel seiner echten Haare.<br>Doch es gibt auch den politischen Menschen Beethoven, der in Neefes Lese- und Erholungsgesellschaft 1787 die Ideale der französischen Revolution kennenlernte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Enttäuschung über Napoleon</h2>



<p>Werke, die die freiheitliche Gesinnung Beethovens ausdrücken, sind unter anderem die 3. Symphonie, op. 55, Eroica, die Heroische, genannt, eigentlich Napoleon gewidmet, doch dann, als dieser sich zum Kaiser krönte, umgewidmet in „einem großen Mann“.<br>Hier nimmt Beethoven sich die Freiheit, seinen monumentalen Stil, den Stil der Massen des 3. Standes, des Bürgertums, zu beginnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Geschöpfe des Prometheus</h2>



<p>Vorher hatte er schon die Ballettmusik „Die Geschöpfe des Prometheus“, der bekanntlich den Menschen das Feuer, eigentlich den Verstand, gegeben hat, op. 43, geschrieben, bekannt daraus ist die berühmte Ouvertüre.<br>Seine Oper „Fidelio“, op. 72 ist die deutsche Antwort auf die französische Befreiungsoper „Leonore oder die eheliche Liebe“ von Jean Nicolas Bouilly. Leonore, die Frau von Florestan befreit ihren Mann, einen „Gesinnungstäter“, der erzählt: „Wahrheit wagt ich kühn zu sagen, doch die Ketten sind mein Lohn“, verkleidet als „Fidelio“, aus den Klauen eines machtbesessenen unterdrückerischen Politikers Pizarro, dessen Name an „bizarr“ und an unsere Zeit erinnert. Die Schauspielmusik für Goethes Theaterstück Egmont, des Kämpfers für die Freiheit der Niederlande, op. 84, komponiert er ohne Honorar.<br>Wieder wird die Ouvertüre zum Repertoirestück für Orchester. Sogenannte französische Revolutionsmusik greift er in seiner 5., der Schicksalssinfonie, op. 67, und auch in seiner 9. Sinfonie, op. 125, auf.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ode an die Freude – oder an die Freiheit?</h2>



<p>In deren 4. Satz erklingen die ersten vier der insgesamt neun Strophen von Schillers „Ode an die Freude“ für Solisten und Chor, die ihn schon früh interessierte. Es soll ursprünglich „Freiheit schöner Götterfunken“ geheißen haben, doch der Zensor ließ das nicht zu, und so wurde daraus „Freude“, berichtet „Turnvater“ Friedrich Ludwig Jahn 1796. Dadurch ergibt sich folgender sinnvoller Text der frühen Fassung: „Freiheit, schöner Götterfunken,/Tochter aus Elisium,/wir betreten feuertrunken/Himmlische, dein Heiligtum./Deine Zauber binden wieder,/was die Mode streng geteilt;/Bettler werden Fürstenbrüder,/wo dein sanfter Flügel weilt.“, was sehr in Beethovens Sinne war.<br>Später wurde außerdem die vorletzte Zeile durch „Alle Menschen werden Brüder“ ausgewechselt, was zu der irrigen Annahme führte, Beethoven und Schiller seien die idealen Schöpfer einer EU-Hymne. Zur Zeit Beethovens gab es in Österreich noch Leibeigene, die erst 1848 die Freiheit bekamen. So hat sich Beethoven zwar dem Zwang der Zensur gebeugt, aber den ursprünglichen Sinn Schillers, mit dem er auf einer Gesinnungsebene war, vertont. Wieso sollte er sonst den Chorteil der 4. Strophe <em>„Froh, wie seine Sonnen fliegen,/durch des Himmels prächtgen Plan,/Laufet Brüder eure Bahn,/freudig wie ein Held zum siegen.“</em> mit französischer Revolutionsmusik begleitet haben?</p>



<h2 class="wp-block-heading">„Der freie Mann“: Lied und Sehnsucht zugleich</h2>



<p>Ein Lied ohne Opuszahl „Der freie Mann“ (Text: Conrad Gottlieb Pfeffel) besingt ebenfalls die von ihm bevorzugten Tugenden. Freiheit gibt uns die Möglichkeit, Dinge zu erträumen, zu planen, zu gestalten und zu tun, die nicht von außen befohlen worden sind:<br><em>Wer ist ein freier Mann?/Der, dem nur eigner Wille,/und keines Zwingherrn Grille/Gesetze geben kann;/Der ist ein freier Mann!<br>Wer ist ein freier Mann?/Der das Gesetz verehret,/nichts tut, was es verwehret,/Nichts will, als was er kann;/der ist ein freier Mann!<br>Wer ist ein freier Mann?/Der in sich selbst verschlossen,/der feilen Gunst der Großen/und Kleinen trotzen kann;/der ist ein freier Mann!<br>Wer ist ein freier Mann?/Der fest auf seinem Stande,/Auch selbst vom Vaterlande,/Den Undank dulden kann; der ist ein freier Mann!</em></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="384" src="https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-1024x384.png" alt="" class="wp-image-6155" srcset="https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-1024x384.png 1024w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-300x113.png 300w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-768x288.png 768w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief.png 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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		<title>Harmonia Classica-Adventkonzert wird am 19. live im Netz übertragen</title>
		<link>https://dereckart.at/harmonia-classica-adventkonzert-wird-am-19-live-im-netz-uebertragen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2020 10:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Adventkonzert]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Blechinger]]></category>
		<category><![CDATA[Harmonia Classica]]></category>
		<category><![CDATA[Paulanerkirche]]></category>
		<category><![CDATA[Schöne neue Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[Idealistische Künstler trotzen Corona-Wahn Es ist eine gute Nachricht für alle Freunde schöner neuer Musik: Das traditionelle Adventkonzert der Harmonia Classica, das wir in einem Beitrag vom 2. Dezember angekündigt haben, wird stattfinden! Durch das Verbot der Bundesregierung von Konzerten im Rahmen der jüngsten Corona-Verordnungen ist es nicht erlaubt vor Publikum zu spielen. Dennoch haben [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Idealistische Künstler trotzen Corona-Wahn</h2>



<p></p>



<p><strong>Es ist eine gute Nachricht für alle Freunde schöner neuer Musik: Das traditionelle Adventkonzert der Harmonia Classica, das wir in einem Beitrag vom 2. Dezember angekündigt haben, wird stattfinden! Durch das Verbot der Bundesregierung von Konzerten im Rahmen der jüngsten Corona-Verordnungen ist es nicht erlaubt vor Publikum zu spielen. Dennoch haben die Musiker der Harmonia Classica einen Weg gefunden, wie zumindest ein Teil des Publikums doch noch zu einem stimmungsvollen Harmonia Classica-Adventkonzert kommen kann: Das Konzert um 15:30 Uhr am Samstag den 19. Dezember wird „gestreamt“, das heißt, man kann der Aufführung zur gleichen Zeit auf der Netzseite <a href="http://harmoniaclassica.at/">harmoniaclassica.at</a> am eigenen Rechner oder sonstigen, internettauglichen Geräten beiwohnen. Also so, wie eine Live-Übertragung im Fernsehen&#8230;</strong></p>



<p class="has-drop-cap">Das diesjährige Adventkonzert beinhaltet viele verschiedene bekannte weihnachtliche Musikstücke: aus Händels Oratorium „Der Messias“, Haydns „Jahreszeiten“ und „Die Schöpfung“ und aus Beethovens „Gellert-Liedern“ mit dem berühmten „Die Himmel rühmen“, die er für seinen Vater geschrieben hat. Neben anderen gefühlvollen Musiken von Böttcher, Pelinka und Pattenhausen gibt es Neue Advent- und Weihnachtstexte von Christa Meissner, Frank Forster und Johann Kriegler, vertont mit beliebten Weihnachtsmelodien, Walter Marinovics „Maria“, und Brigitte Pixners „Weihnacht“, beide komponiert von Alexander Blechinger.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Blechinger: Wahre Kunst kapituliert nicht!</h2>



<p>Abgerundet wird das Konzert mit beliebten Adventliedern wie „Es wird scho glei dumpa“, „Süßer die Glocken nie klingen“ und anderem. Es singen Elisabeth Pfneisl, Sopran, Alexander Blechinger, Tenor, und der Harmonia Classica Solistenchor, begleitet von Aya Mesiti. Alexander Blechinger bekräftigte gegenüber dem ECKART, daß sich Harmonia Classica von Corona und all seinen Begleiterscheinungen nicht unterkriegen lassen werde und Kunst noch zu allen Zeiten der Freiheit den Weg gebahnt habe. Er hofft jedoch auch auf Unterstützung seiner Harmonia Classica durch das Publikum: „Unsere Konzerte finanzieren wir normalerweise über die Karteneinnahmen. Da diese nun aber entfallen, wir aber nicht wie der ORF GIS-Gebühren kassieren können, sind wir auf Ihre zahlreichen Spenden und Mitgliedsbeiträge des geneigten Publikums angewiesen. Auf unserer Heimseite harmoniaclassica.at können Sie sich viele unserer CDs als Weihnachtsgeschenk sichern.“</p>



<p><strong><a href="http://harmoniaclassica.at/">Das Harmonia Classica-Adventkonzert wird am Samstag, den 19.Dezember 2020, ab 15:30 Uhr aus der Paulanerkirche in Wien auf harmoniaclassica.at übertragen!</a></strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="384" src="https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-1024x384.png" alt="" class="wp-image-6155" srcset="https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-1024x384.png 1024w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-300x113.png 300w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-768x288.png 768w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief.png 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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		<title>Die Kunst im Kampf gegen Corona</title>
		<link>https://dereckart.at/die-kunst-im-kampf-gegen-corona/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2020 05:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Adventkonzert]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Blechinger]]></category>
		<category><![CDATA[Corona-Zwangsmaßnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Harmonia Classica]]></category>
		<category><![CDATA[Paulanerkirche]]></category>
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					<description><![CDATA[Harmonia Classica-Konzert am 19. Dezember! Corona beeinflußt unser Leben seit Monaten und Harmonia Classica besteht daneben trotz vieler Einschränkungen und Hindernissen. Mittels Corona wurde Harmonia gezwungen das Orchesterkonzert von Mai auf Juni zu verschieben, das dann erfolgreich und unter anderem mit Schillers und Beethovens „Freiheit schöner Götterfunken“ und der Österreichischen Bundeshymne stattgefunden hat. Ein Kommentar [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Harmonia Classica-Konzert am 19. Dezember!</h2>



<p><strong>Corona beeinflußt unser Leben seit Monaten und Harmonia Classica besteht daneben trotz vieler Einschränkungen und Hindernissen. Mittels Corona wurde Harmonia gezwungen das Orchesterkonzert von Mai auf Juni zu verschieben, das dann erfolgreich und unter anderem mit Schillers und Beethovens „Freiheit schöner Götterfunken“ und der Österreichischen Bundeshymne stattgefunden hat.</strong></p>



<p><em>Ein Kommentar von Alexander Blechinger</em></p>



<p class="has-drop-cap">Doch haben Corona und Harmonia auch etwas gemeinsam? Als ich als Student eine damalige Bekannte in Kirchberg am Wechsel besuchte, hörte ich den Namen Corona zum ersten Mal. St. Corona, das ist der Name der nächsten höherliegenden Ortschaft. Namensgeberin ist die Heilige Corona, nach Legenden eine frühchristliche Märtyrerin, die Schutzpatronin vor Seuchen (!), aber laut Wikipedia nach katholischer (!) Betrachtung auch des Geldes, der Metzger und der Schatzgräber. </p>



<p>Damit scheint ein ganzes Programm, eine Agenda, wie es heute so schön heißt, angedeutet zu sein. Patronat des Geldes, weil einige Währungen, auch eine frühere österreichische, Krone genannt werden. Krone ist aber auch ein Symbol der Herrschaft, ob geistlicher, die Tiara des Papstes, oder weltlicher Macht, z.B. die Krone des Kaisers. Doch kann sie auch einfach eine gesellige Runde bedeuten, wie bei den Burschenschaften. Also ist Geselligkeit eine weitere Eigenschaft, die ja ihrer Namensträgerin den Märtyrertod gebracht hat, weil sie einem gefolterten Gesinnungsgenossen Mut zugesprochen hatte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Corona musikalisch gedeutet</h2>



<p>Warum schreibe ich als Musiker nun über Corona? Weil Corona auch ein anderer Name für ein musikalisches Zeichen, nämlich der Fermate ist, einem liegenden Halbkreis mit Punkt in seinem Mittelpunkt über einer Note, zu deutsch Ruhezeichen, Anhaltezeichen, welches ein Anhalten der Bewegung, ein Ende oder auch Aussetzen der Zählzeit für eine nicht fest gelegte Zeit bedeutet, also einen Stillstand.</p>



<p>Harmonia hingegen bedeutet nicht nur Wohlklang, Harmonie, sondern ist viel mehr. Als Tochter von den griechischen Ares und Aphrodite oder den römischen Mars und Venus ist sie die Vereinigung der Gegensätze wie Häßlichkeit und Schönheit, Gewalt und Liebe. Und das ist, was Kunst zu leisten imstande ist: Gegensätzliches in einem Werk zu vereinen.</p>



<p>Durch Corona aber lernen wir die Trennung, die Separierung, wie Schiller in seiner Ode an die Freiheit/Freude so schön sagt: „Deine Zauber binden wieder, was die Mode streng geteilt“. Corona ist wie Mode, die Trennungen ohne sichtlichen Grund vorschreibt, Musiker und Publikum sollen untereinander und voneinander getrennt werden, und somit will keine weitere Kunst entstehen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Harmonia, Beschützerin der Musen</h2>



<p>Wie Corona ein Symbol der Herrschaft ist, alle (musikalischen) Lebenspulse werden angehalten, so ist Harmonia ist bei den Griechen (und auch bei uns) die Beschützerin der Musen und somit auch der Musik.</p>



<p>Wie Corona das Ende einer Entwicklung bedeutet, ist die jetzt geschriebene Kunst und Musik, wie jede echte Kunst die Vorhut der Gesellschaft. Der Künstler ist oft Jahre oder sogar Jahrzehnte seiner Zeit voraus. So war es wohl kein Zufall, daß die Librettistin Elisabeth Schrattenholzer in meiner Oper „Ein Fest in die Zukunft“ vor über 30 Jahren über einen „Großen Wiru“ hat singen lassen, uraufgeführt nun im Juli 2020. Dies war dort ein Name für Gott, der die Geschicke einer katastrophengepeinigten Gesellschaft zum Guten wenden sollte, aber nie in Erscheinung trat, sondern nur Ablenkung für die Machenschaften der AndernGleichen, der Elite, gegenüber dem Volk, den UnserenLieben, war, das sich von den ersteren umsorgt zu wissen glaubte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">19.12.: Adventkonzert in der <strong>Paulanerkirche</strong></h2>



<p>Corona als Virus ist ebenfalls unsichtbar, wird von Medizinern als existierend angenommen durch umstrittene PCR-Tests, mittels deren Proben im Labor Corona (nicht einmal nur Covid-19 allein) nachgewiesen werden kann. Gegen diese „des Kaisers neue Kleider“ wendet sich Harmonia und bietet nun ein schönes Adventkonzert am <strong>Samstag, den 19.Dezember 2020, Beginn 15:30 Uhr in der Paulanerkirche, Pfarre zur Frohen Botschaft, in 1040 Wieden, Irene Harand-Platz,</strong> an.</p>



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