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	<title>Meistgelesen &#8211; Der Eckart</title>
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	<description>Monatszeitung für Politik, Volkstum und Kultur.</description>
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	<title>Meistgelesen &#8211; Der Eckart</title>
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		<title>Corona-Notstand in Südtirol</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2021 04:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meistgelesen]]></category>
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		<category><![CDATA[Corona-Kritiker]]></category>
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		<category><![CDATA[Raphael Mayrhofer]]></category>
		<category><![CDATA[Südtirol]]></category>
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					<description><![CDATA[Medien verschweigen breite Protestbewegung Die Corona-Politik der Regierenden hinterläßt in ganz Europa eine Spur der Verwüstung. Auch im vermeintlich idyllischen Südtirol bleibt kein Stein auf dem anderen. Doch die zunehmend totalitären Maßnahmen stoßen nun auf den wachsenden Widerstand des Volkes. Ein Gastbeitrag von Raphael Mayrhofer Gut 20.000 neue Arbeitslose, jeder dritte Betrieb vor dem Aus, [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Medien verschweigen breite Protestbewegung</h2>



<p><strong>Die Corona-Politik der Regierenden hinterläßt in ganz Europa eine Spur der Verwüstung. Auch im vermeintlich idyllischen Südtirol bleibt kein Stein auf dem anderen. Doch die zunehmend totalitären Maßnahmen stoßen nun auf den wachsenden Widerstand des Volkes.</strong></p>



<p><em>Ein Gastbeitrag von Raphael Mayrhofer</em></p>



<p class="has-drop-cap">Gut 20.000 neue Arbeitslose, jeder dritte Betrieb vor dem Aus, Tourismus und Einzelhandel liegen am Boden, Eltern ächzen unter der Mehrfachbelastung aus Arbeit, Haushalt und digitalem Unterricht, steigende Selbstmordraten und psychische Erkrankungen, verzweifelte isolierte Senioren in den Altenheimen, soziale Ächtung von Kritikern, Bewegungseinschränkungen und Berufsverbote für nonkonforme Ärzte. Die Liste der Folgen der Corona-Politik ist lang. Hinter den Zahlen stecken tausende Einzelschicksale und Zukunftsängste.<br>Nur 0,9 Prozent der Testteilnehmer waren in Südtirol im Rahmen eines Massentests positiv auf Corona getestet worden. Angesichts der hohen Fehlerquote und der ebenso hohen Anzahl an Teilnehmern wuchs schnell die Kritik an der Mär der Mächtigen vom „Todesvirus“.<br>Trotz der geringen Anzahl an positiv Getesteten spricht das System weiter von Impfnotwendigkeit und Verboten für Ungeimpfte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Südtiroler Corona-Propaganda gleicht jener Österreichs</h2>



<p>Digitale Impfpässe wurden innerhalb weniger Monate von „Verschwörungstheorien“ zur politischen Realität.<br>Doch während das System seine Pläne für eine digitale, globale, transhumanistische und totalitäre Governance vorantreibt, die dem Corona-Kahlschlag folgen soll, bleiben auch die Gegner dieses „Great Reset“ (Neustarts des Kapitalismus) nicht tatenlos.<br>Inmitten der größten – politisch verursachten – Krise seit dem Zweiten Weltkrieg bewahrheitet sich nun ein Zitat des Dichters Friedrich Hölderlin: „Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.“<br>Der Unmut der Südtiroler, der sich zuerst in Kommentaren in den sozialen Medien und politischen Petitionen niederschlug, erreichte bald auch die Straße. Mehrere lautstarke Demonstrationen vor dem Landtag hinterließen keinen Zweifel: Der Volkszorn wächst und läßt sich auch mit besänftigenden Politikerreden und Panikpropaganda der Medien nicht mehr bremsen. <br>Während das Corona-Regime die soziale Spaltung, Isolation und Entsolidarisierung vorantreibt, entwickelten engagierte Landsleute Hilfsprojekte wie „Zomholten“, das schnell und unbürokratisch die Opfer der Corona-Politik mit Lebensmitteln und Geld unterstützt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Heimattreue tragen Corona-Widerstand mit</h2>



<p>Alte, künstlich geschaffene Gräben wurden zugeschüttet, um gemeinsam Widerstand zu leisten. So stehen heimattreue Tiroler, die seit Jahren das „Los von Rom“ vorantreiben, heute Seite an Seite mit Überwachungskritikern, Impfgegnern und antikapitalistischen Aktivisten. Ob die kollektive Ablehnung der Systempresse oder die Kritik an den globalen Profiteuren der Krise, die zahlreichen Schnittmengen der Querdenker zeigen, daß sie das Potential für eine starke Protestbewegung haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kann aus den Protesten eine systemkritische Kraft entstehen?</h2>



<p>Spannend, ob diese Bewegung eine breite außerparlamentarische Kraft aufzubauen vermag, die zielgerichtet die Hintergründe des Corona-Komplexes benennt und mit nachhaltigen, sozialen und regionalen Lösungen das Volk gewinnt. Das systematische Kaputtsparen des Gesundheitssystems, die Abhängigkeit von internationalen Nahrungslieferanten und die Kritik an einem überalteten Bildungssystem müssen dabei ebenso klar kommuniziert werden wie die Abhängigkeit von Rom und die Instabilität des Massentourismus‘.<br>Diese Krise ist eine politisch gewollte Krise der Globalisten, die Antwort darauf kann eigentlich nur lauten: Deglobalisierung, Selbstbestimmung und Nachhaltigkeit. Damit diese Krise nicht zum Auftakt ihres „Great Reset“ wird, sondern zum Beginn des Völkererwachens.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="384" src="https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-1024x384.png" alt="" class="wp-image-6155" srcset="https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-1024x384.png 1024w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-300x113.png 300w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief-768x288.png 768w, https://dereckart.at/wp-content/uploads/2020/11/Banner-Rundbrief.png 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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		<title>Europas Zukunft sichern!</title>
		<link>https://dereckart.at/europas-zukunft-sichern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Dec 2020 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meistgelesen]]></category>
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		<category><![CDATA[Bevölkerungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Demographie]]></category>
		<category><![CDATA[Einwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Viktor Orbán]]></category>
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					<description><![CDATA[Familien statt Einwanderung fördern Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán ließ vor einiger Zeit mit der Wortmeldung aufhorchen, daß die Antwort Ungarns auf den Geburtenrückgang in Europa nicht die Einwanderung sei, sondern „mehr ungarische Kinder“. Dazu wurden in den letzten Jahren in Ungarn eine ganze Reihe von geburtenfördernden Maßnahmen gesetzt. Auch beauftragte die ungarische Familienministerin eine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Familien statt Einwanderung fördern</h2>



<p></p>



<p><strong>Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán ließ vor einiger Zeit mit der Wortmeldung aufhorchen, daß die Antwort Ungarns auf den Geburtenrückgang in Europa nicht die Einwanderung sei, sondern „mehr ungarische Kinder“. Dazu wurden in den letzten Jahren in Ungarn eine ganze Reihe von geburtenfördernden Maßnahmen gesetzt. Auch beauftragte die ungarische Familienministerin eine nationale Strategie für eine geburtenfördernde Politik.</strong></p>



<p><em>Ein Gastbeitrag von Holger Schmied</em></p>



<p class="has-drop-cap">Ähnliche Maßnahmen werden von der nationalkonservativen Regierung in Polen und in Rußland gesetzt. Hintergrund sind fallende Einwohnerzahlen und Überalterung in den osteuropäischen Ländern, die durch Abwanderung von jungen Menschen nach Westeuropa und sehr niedrige Geburtenraten, vor allem seit den 1990er Jahren, verursacht werden.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Erfolgreiche Familienpolitik Viktor Orbáns</h2>



<p>Bei unverändertem Trend droht nämlich manchen osteuropäischen Ländern bis zu einer Halbierung der Einwohnerzahl bis zum Ende dieses Jahrhunderts. Anders als teilweise behauptet, ist die geburtenfördernde Politik Orbáns durchaus erfolgreich: Lag die durchschnittliche Kinderzahl im Jahr 2010, dem Jahr des Amtsantritts Orbáns, in Ungarn noch bei 1,25 Kinder, stieg sie bis zum Jahr 2018 auf immerhin 1,55 Kinder.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Westeuropa: Negativtrend</h2>



<p>Bestärkt dürften sich die osteuropäischen Regierungen fühlen, wenn sie auf die demographische Situation Westeuropas blicken. Hier gilt seit Jahrzehnten das (manchmal unausgesprochene) Credo, daß „wir Einwanderer brauchen, da die Europäer zu wenige Kinder bekommen“. Tatsächlich bekommen die Frauen z.B. in Österreich im Schnitt nur ca. 1,46 Kinder (Zahlen des Jahres 2019).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Entwicklung in Österreich katastrophal</h2>



<p>Wobei die Frauen mit österreichischer Staatsbürgerschaft noch weniger bekamen, nämlich 1,35 Kinder, während z.B. Türkinnen in Österreich statistisch gesehen 2,06 Kinder bekommen. Frauen aus Afghanistan, Irak und Syrien bekamen im Schnitt sogar 3,14 Kinder. Für die langfristige Regeneration einer Generation bräuchte es 2,1 Kinder pro Frau. Was hat nun die bisherige, in Westeuropa vorherrschende „Kompensationspolitik“ (Einwanderer als Kompensation für zu wenige eigene Kinder) gebracht? Einerseits führte sie zu einem starken Anstieg der Gesamtbevölkerung, da neben der Einwanderung auch die steigende Lebenserwartung die Bevölkerung in Österreich anwachsen ließ. </p>



<p>Während vor 30 Jahren, zu Beginn des Jahres 1990 noch ca. 7,64 Millionen Menschen in Österreich lebten, sind es zu Beginn des Jahres 2020 schon 8,90 Millionen, ein Bevölkerungswachstum von ca. 1,3 Millionen Menschen oder 16% in 30 Jahren! Da in diesen 30 Jahren auch der Anspruch der Menschen an die durchschnittliche Wohngröße gestiegen ist, führte dieses Bevölkerungswachstum zusammen mit anderen Faktoren zu einer geradezu explosionsartigen Steigerung der Miet- und Immobilienpreise in den Ballungszentren. Ebenso hat sich das Verkehrsaufkommen aufgrund der steigenden Bevölkerung massiv gesteigert wie auch die Umweltbelastung erhöht.</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-pullquote" style="border-color:#cf2e2e"><blockquote><p>Den vollständigen Artikel lesen Sie in der ECKART-Ausgabe vom Dezember 2020, die sie <span class="has-inline-color has-vivid-red-color"><a href="https://dereckart.at/lieferbare-ausgaben/"><strong>HIER</strong> </a></span>bestellen können.</p></blockquote></figure>
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		<item>
		<title>Des Kanzlers Netzwerk: Die türkisen Schattenmänner</title>
		<link>https://dereckart.at/des-kanzlers-netzwerk-die-tuerkisen-schattenmaenner/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2020 11:35:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meistgelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Bernd Stracke]]></category>
		<category><![CDATA[European Council on Foreign Relations (ECFR)]]></category>
		<category><![CDATA[George Soros]]></category>
		<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Kurz]]></category>
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					<description><![CDATA[Buch ermöglicht interessante Einblicke Im Buch „Inside türkis“ analysiert Klaus Knittelfelder Sebastian Kurz und seinen „inneren Kreis“. Das Werk beschreibt, wie es der machtbewußte Maturant mit seinen auf Loyalität eingeschworenen Getreuen in zehn Jahren vom Nobody zum jüngsten Regierungschef der Welt schaffte. Ein günstiger Wind der Geschichte bescherte Kurz zusätzlich eine angeblich globale Seuche, die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Buch ermöglicht interessante Einblicke</h2>



<p></p>



<p><strong>Im Buch „Inside türkis“ analysiert Klaus Knittelfelder Sebastian Kurz und seinen „inneren Kreis“. Das Werk beschreibt, wie es der machtbewußte Maturant mit seinen auf Loyalität eingeschworenen Getreuen in zehn Jahren vom Nobody zum jüngsten Regierungschef der Welt schaffte. Ein günstiger Wind der Geschichte bescherte Kurz zusätzlich eine angeblich globale Seuche, die ihm die Chance bot, sich als Vaterlandsretter zu profilieren.</strong></p>



<p><em>Ein Beitrag von Bernd Stracke</em></p>



<p></p>



<p class="has-drop-cap">Das erste Kapitel widmet der Autor den drei „politischen Lebensgefährten“ des Kanzlers: Stefan Steiner, die zentrale Figur im türkisen Universum, stecke hinter der türkisen Migrationspolitik. Der Lehrersohn, dessen Eltern am katholischen St.-Georgs-Kolleg in Istanbul unterrichteten, ist studierter Völkerrechtler. An Steiner, der Kurz „weltanschaulich extrem ähnlich“ sei, werde sichtbar, daß es sich bei den Türkisen „nicht um opportunistische Bobos, sondern teilweise um stramme Konservative“ handle, die sich aber lieber als Liberale bezeichnen.<br>Den Ex-Rocksänger Gerald Fleischmann stellt der Autor als „obersten Spin-Doktor des Kanzlers“ vor. Er ist mitverantwortlich für millionenschwere „Medienhilfspakete“, „Sondermedienförderungen“ und gigantische Inseratenkampagnen – Kritiker sprechen von Bestechung und Meinungskauf.<br>Wie Kurz ebenfalls Studienabbrecher, sei Axel Melchior der Mann, der „den Laden schmeißt“. Noch zu Mitterlehners Zeiten habe Melchior sukzessive die Kabinette türkis eingefärbt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bernhard Bonelli: Kurz&#8216; rechte Hand hat Opus-Dei-Bezug</h3>



<p>Bernhard Bonelli sei quasi die rechte Hand von Kurz. Er koordinierte den Regierungspakt mit den Grünen und den Corona-Lockdown. Sein Masterstudium habe Bonelli an der von Opus Dei geführten Navarra-Universität in Barcelona absolviert. Seit einer Israelreise trage er ein Jerusalem-Fünffachkreuz (die Kreuzigungswunden Christi symbolisierend) um den Hals. Johannes Frischmann orchestriert den Außenauftritt des Kanzlers. Dazu benötigt seine Kommunikationsmaschinerie allein in der Regierung mehr als 20 PR-Leute – plus die Medienabteilungen in Parlamentsklub und Partei.<br>Der Unternehmensberater Markus Gstöttner deckt die Wirtschaftspolitik bis hin zum Corona-Milliarden-Hilfspaket ab. Sein Freundeskreis besteht zum Großteil aus Priestern, er habe auch eine Einkehr im Stift Heiligenkreuz zelebriert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Arno Melicharek, der „Schredder-Mann“ im Kanzleramt</h3>



<p>Auffallend flüchtig behandelt Knittelfelder des Kanzlers Social-Media-Chef und „Schredder-Mann“ Arno Melicharek, der bekanntlich 2019 unter falschem Namen fünf Festplatten vernichtet hatte. Jetzt scheint eine Spur direkt zum Kanzler zu führen. Aktuell leitet Melicharek im Kurz-Kabinett das Referat 1/1/c (Besuchermanagement). Selbst Insider wunderten sich, daß bei den Wahlen 2013 nicht der damals strahlende Heinz-Christian Strache die Vorzugsstimmen-Hitparade anführte, sondern – mit über 35.000 – Sebastian Kurz.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kurz wie ein Karnickel aus dem Zylinder gezaubert</h3>



<p>Für Knittelfelder verdankte der JVP-Chef diese Sensation seinem Marketing-Guru Philipp Maderthaner. Der habe rund um Kurz eine „Bewegung“ aufgebaut. Neben offensivem Facebook-Marketing habe die Truppe auf der Straße Unterstützer und massenhaft e-Mail-Adressen gekeilt. Kristina Rausch, 28, ist Online-Chefredakteurin und Schulfreundin des Kanzlers. Auf ihrem iPhone läuft der gesamte Inhalt der Internetseiten des Kanzlers zusammen. Zu einer Million Fans auf der Kurz-Facebook-Seite kommen noch 400.000 Twitter-Follower und über 300.000 Instagram-Abonnenten. Bettina Rausch, Kristinas jüngste Schwester, stellt Knittelfelder als „Kurz-Intima“ und eiserne VP-Personalreserve vor. Carina Rausch, die Mittlere im Dreimäderlhaus, leitet das Alois-Mock-Institut, dessen Präsident der Kurz-Vertraute Wolfgang Sobotka ist. </p>



<p>Während sich der Autor über die Genannten 146 Seiten lang ausläßt, reichen magere 51 Seiten für den Rest seines Teams, nämlich Gernot Blümel, August Wöginger, Karl Nehammer, Wolfgang Sobotka, Harald Mahrer, Elisabeth Köstinger und Johanna Mikl-Leitner, Alexander Schallenberg, Margarete Schramböck, Heinz Faßmann, Susanne Raab, Christine Aschbacher und die (Möchtegern-)Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Europaministerin Karoline Edtstadler kommt im Buch überhaupt nicht vor.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Merkwürdiges „Familienleben“</h3>



<p>Über das Familienleben von Kurz ist in „Inside Türkis“ nichts zu erfahren: Des Kanzlers Lebensgefährtin Susanne Thier wird lediglich zweimal, jeweils in einem Halbsatz, erwähnt. Das Boulevardblatt „News“ weiß da mehr: Thier, 33, kinderlos, sei des Kanzlers „Lebensgefährtin seit seiner Schulzeit“, habe Wirtschaftspädagogik studiert und arbeite als Kommissärin in der PR-Abteilung des Finanzministeriums. Sie begleite Kurz nur zu offiziellen Anlässen wie zum Opernball und zu den Salzburger Festspielen. Das Paar lebe in einer 65-Quadratmeter-Wohnung in Wien-Meidling. Heirat und Kinder seien „vielleicht irgendwann in ferner Zukunft“ geplant. Das Paar habe wenig Zeit füreinander.Vom verhafteten Wirecard-Vorstand Markus Braun, den Kurz als Experten in seine Denkfabrik „Think Austria“ geholt hatte, will der Teflon-Kanzler heute freilich nichts mehr wissen. Knittelfelder erwähnt den mutmaßlichen Milliardenbetrüger mit keinem Wort.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Knittelfelder läßt einiges weg</h3>



<p>Ebensowenig wie den Szenewirt und Kanzler-Du-Freund Martin Ho, in dessen Szenelokal eine drogenverhangene „Corona-Party“ stattgefunden haben soll. Zudem wurden Rechnungen öffentlich, die auf Mehrwertsteuermogeleien schließen lassen. Im Buch ebenfalls mit keinem Sterbenswörtchen erwähnt wird der „Krone“-Miteigentümer und Milliardär René Benko. Für Geschäftsvorgänge, die Benkos angeschlagenen Kika-Leiner-Konzern vor der Pleite retten sollten, war Kurz zweimal „behilflich“: Er ließ eigens das zuständige Bezirksgericht aufsperren und einen leitenden Beamten vom Urlaub zurückholen. Kurz rechtfertigte seine Einteilung in „gleiche“ und „gleichere“ Österreicher damit, daß seine Regierung für eine „serviceorientierte Verwaltung“ stehe.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sebastian Kurz und George Soros</h3>



<p>Kaum anzunehmen ist, daß Knittelfelder beim Auflisten der Kurz-Netzwerke auf den wohl wichtigsten globalen Kontaktmann vergessen hat: George Soros… 2018 empfing Kurz den Milliardär im Bundeskanzleramt, um mit ihm über die Übersiedlung der (in Orbán-Ungarn unerwünscht gewordenen) Central European University nach Österreich zu plaudern. Fotos zeigen Kurz mit George Soros und dessen Sohn Alexander, der im Internet jeweils als Vorstandsmitglied der Open Society Foundation seines Vaters, des Jewish Funds for Justice (etwa: Jüdische Stiftung für Gerechtigkeit) und der internationalen NGO „Global Witness“ (etwa: Weltweite Zeugenschaft) aufscheint, die vorgibt, gegen Armut und Korruption sowie für Menschenrechte zu kämpfen. Als 2015 die „Flüchtlingskrise“ hereinbrach, war Kurz noch glühender Befürworter der Masseneinwanderung und bezeichnete Zuwanderer als „höher qualifiziert als Einheimische“. Unter dem Eindruck massiver FPÖ-Wahlerfolge und immer schlechterer ÖVP-Prognosen schwenkte Kurz auf eine Law-and-Order-Position um. Eine Erklärung für diese Wende könnte seine Mitgliedschaft beim European Council on Foreign Relations (Europäischer Rat für Außenbeziehungen, ECFR) geben. Der ECFR-Gründer heißt George Soros.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Österreichs erste Briefmarken</title>
		<link>https://dereckart.at/oesterreichs-erste-briefmarken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Nov 2020 17:03:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meistgelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Briefmarken]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Laurenz Koschier]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor 170 Jahren brachte die k.k. Post erstmals Briefmarken heraus Wenn man hört, daß in den Dreißigerjahren des 19. Jahrhunderts ein gewisser Laurenz Koschier, 1804 in der Krain geboren, aufklebbare Wertzettel in Form von Briefmarken erfunden haben soll, dann steckt in diesem Satz ein klein wenig Wahrheit&#8230; Ein Beitrag von Georg Ladurner Der altösterreichische Regierungsbeamte [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Vor 170 Jahren brachte die k.k. Post erstmals Briefmarken heraus</h2>



<p></p>



<p><strong>Wenn man hört, daß in den Dreißigerjahren des 19. Jahrhunderts ein gewisser Laurenz Koschier, 1804 in der Krain geboren, aufklebbare Wertzettel in Form von Briefmarken erfunden haben soll, dann steckt in diesem Satz ein klein wenig Wahrheit&#8230;</strong></p>



<p><em>Ein Beitrag von Georg Ladurner</em></p>



<p class="has-drop-cap">Der altösterreichische Regierungsbeamte hatte das große Pech, nicht auf die geringste Anerkennung &nbsp;der Gegenliebe für seine wohl bahnbrechende Idee zu stoßen. So geriet er mit seiner außerordentlichen Erfindung lange in Vergessenheit. Die k.k. österreichische Post in der Metternich-Epoche verpaßte die Gelegenheit, als &nbsp;Postwertzeichen-Pionierland in die Geschichte einzugehen. Die ersten Marken wurden im Mai 1840 in England ausgegeben. Die berühmte „Penny Black“ ist heute noch ein vielgeliebtes Sammelobjekt; Generalpostmeister Sir Rowland Hill war ihr Pate.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vor Österreich druckten 15 andere Länder Briefmarken</h3>



<p>Heute kann man es sich kaum vorstellen. Nach der Ausgabe der britischen Postwertzeichen folgten andere Postverwaltungen dem englischen Beispiel mit großem Zögern. Österreich entschloß sich erst in den Jahren 1849/50 dazu. Zu jener Zeit gab es lediglich 15 Länder, in denen es Marken gab. Als Grund des Zögerns können wohl unabwendbare Portoreformen angegeben werden. Die alltäglichen Posttarife wurden noch an den Kutschenbetrieb angepaßt und ließen sich keinesfalls mehr rechtfertigen, zumal Brief-, Paket- und allgemeine Postsendungen mit dem Zug viel schneller befördert werden konnten. Selbst wenn sich die Finanzbehörde nicht damit anfreunden &nbsp;wollte, kam die Post nicht um eine einschneidende Regulierung des Portos herum. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Baron Bruck kann Kaiser Franz Joseph I. überzeugen</h3>



<p>Österreich wollte die Bewährungsprobe bestehen. Der damalige k.k. Handelsminister Baron Bruck unterbreitete Kaiser Franz Joseph I. einen Vorschlag über die Portoreform vom September 1849. Kurze Zeit später stimmte der junge Monarch zu. Nun galt es, das Markenprojekt zu verwirklichen. Der kaiserliche Rat Dr. Herz hatte sich schon in München, London und Brüssel 1849 umgesehen und einige Gedanken gemacht. Im Februar des Folgejahres durfte er die Weisung des Handelsministers zur Kenntnis nehmen, nach der die Post-Franco-Stempel nach den vorgelegten &nbsp;Mustern, von Hand herzustellen waren. Im Verordnungsblatt für Post, Eisenbahnbetrieb und Telegraphen vom März 1850 konnte man die neuen Bestimmungen über die Briefportotaxen und die Einhebung durch Briefmarken lesen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erste Briefmarken am Schalter</h3>



<p>Es wurden nur fünf Werte der ersten Ausgaben und ihre Farben bekanntgegeben. Die Gestaltung der Wappenausgabe vom 1. Juni 1850 ist durchwegs einheitlich; sie zeigen den Doppeladler des Staatswappens in einem dekorierten Schild, die Kaiserkrone, über Palmblättern links einen Lorbeer- und rechts einen Eichenzweig. Oben erkennt man die Inschrift K.K. POST-STEMPEL und in der unteren Leiste die Wert- und die Währungsangabe. Für das Lokalporto mußten Marken zu zwei Kreuzern verwendet werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„Briefe von ein bis zwei Loth“</h3>



<p>Je nach Entfernung und Loth (in Österreich zumeist 17,5 Gramm) kamen andere Gebührensätze zum Einsatz. Der erste Portosatz bis einschließlich zehn Meilen (gerundet 75,86 km) wurde mit drei Kreuzern festgelegt, bis 20 Meilen waren Marken zu sechs Kreuzern, und über 20 Meilen waren Marken zu neun Kreuzern zu verwenden. Für Briefe von ein bis zwei Loth mußte man das doppelte und für zwei bis drei Loth das dreifache Porto zahlen. Drucksachen konnten preiswerter aufgegeben werden und für Einschreibebriefe wurde ein Zuschlag gerechnet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nur die Währung ist in Lombardo-Venetien anders</h3>



<p>Die Marke zu einem Kreuzer ist gelb, jene zu zwei Kreuzern schwarz, jene zu drei Kreuzern hellrot, die zu sechs Kreuzern rotbraun und die zu neun Kreuzern blau. Eigentlich besteht die Serie aus sechs Werten, wobei die Bestände der Postwertzeichen zu zwölf Kreuzern anstelle des Wertes zu neun Kreuzern kurz vor dem Ersttag, dem 1. Juni 1850, nahezu komplett vernichtet wurden. Wer so eine Briefmarke in seiner Sammlung hat, besitzt eine echte Rarität, die man nur ganz selten findet.&nbsp; Wenn man die Währung 1 Gulden Conventionsmünze = 60 Kreuzer als Gradmesser nimmt, muß man wissen, daß diese in Lombardo-Venetien nicht gültig war. Deswegen gibt es auch eine bildgleiche italienische Markenserie. Allerdings muß man bedenken, daß diese dann italienische Nominalwerte hat. 1 Lira sind 100 Centesimi; die Nennwerte der aus fünf Briefmarken bestehenden Wappenausgabe betragen 5, 10, 15, 30 und 45 Centes(imi).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bögen noch ohne Perforierung</h3>



<p>Außerdem besteht ein Bogen aus 60 Einzelmarken, die alle mit einer Schere mangels einer Perforierung herausgeschnitten werden mußten. Ein Bogen besteht aus 8 x 8 Markenfeldern, wobei vier kein Wertzeichen beinhalten. Philatelisten sind besonders stolz, wenn sie eine Briefmarke mit einem Andreaskreuz (jeder Bogen hat vier solche Aufdrucke) haben. Diese sind auch wertvoller. Wer 1850 einen Brief aufgab, mußte die Briefmarke vorne auf dem Kuvert oben in die Mitte kleben. Die bei Einschreibebriefen fällige Zusatzgebühr war auf der Siegelseite des Briefes in Marken auszuweisen. Die Wappenausgabe wurde anfangs 1850 auf handgeschöpftem, rauh und uneben erscheinenden Papier mit Bogenwasserzeichen und 1854 auch auf maschinell hergestelltem, glatten Papier ohne Wasserzeichen gedruckt. Sie war ungezähnt, Zähnungsversuche wurden dessen ungeachtet bereits unternommen. Überdies gibt es viele Nachdrucke, die das Herz weniger betuchter Briefmarkensammler erfreuen und sich trotzdem als gute Lückenfüller eignen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Wort „Briefmarke“ eroberte rasch den Alltag</h3>



<p class="has-drop-cap">In der Einführungsverordnung sprach man offiziell von Briefmarken. In Zürich sprach man von Frankaturzeichen, in Basel von Frankozettelchen und in Bayern von der Frankomarke. Bereits der angeführte Laurenz Koschier probierte verschiedene Formulierungen. Und siehe da: Das Wort Briefmarke bürgerte sich immer schneller im deutschen Sprachraum ein. Und die Sammlergemeinde wuchs und wuchs. Noch heute ist die Wappenausgabe ein schöner Einstieg für die Ländersammlung „Österreich“. Nicht wenige haben sich spezialisiert, da es wohl von allen Typen der Erstausgabe Druck-, Farben und Papierunterschiede gibt. Darüber hinaus sind Briefe aus jener frühen Zeit der Postwertzeichen nicht nur in musealen Sammlungen ein besonderer Hingucker, sondern gewissermaßen eine kleine Zeitkapsel, die uns doch irgendwie berührt – heute, 170 Jahre dannach&#8230;</p>
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		<title>Afghanen: Ehrenmänner, die nicht nach Europa gehören</title>
		<link>https://dereckart.at/afghanen-ehrenmaenner-die-nicht-nach-europa-gehoeren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2020 11:54:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meistgelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Herbert FRITZ]]></category>
		<category><![CDATA[Einwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Migrantenkriminalität]]></category>
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					<description><![CDATA[Herbert Fritz und seine Erfahrungen mit der afghanischen Mentalität Der Publizist Dr. Herbert Fritz ist nicht nur ein ausgewiesener Kurdistan-Experte, sondern bereiste als Weltenbummler Länder, die zu jener Zeit schwer zugänglich und äußerst gefährlich waren: So wagte er sich 1987 und 1989 nach Afghanistan. Bei seiner ersten Reise mit Khazan Gul stand noch die sowjetische [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Herbert Fritz und seine Erfahrungen mit der afghanischen Mentalität</h2>



<p></p>



<p><strong>Der Publizist Dr. Herbert Fritz ist nicht nur ein ausgewiesener Kurdistan-Experte, sondern bereiste als Weltenbummler Länder, die zu jener Zeit schwer zugänglich und äußerst gefährlich waren: So wagte er sich 1987 und 1989 nach Afghanistan. Bei seiner ersten Reise mit Khazan Gul stand noch die sowjetische Armee im Land, bei der zweiten Reise waren die Sowjets bereits abgezogen, das kommunistische Regime aber noch nicht besiegt.</strong></p>



<p><em>Ein Beitrag von Dr. Herbert FRITZ</em></p>



<p>Bei beiden Reisen konnte ich Prof. Sibghatullah Mojaddedi, Gründer der „Afghanischen Nationalen Befreiungsfront“ interviewen, bei der zweiten war ich mit Mudschaheddin von Prof. Mojaddedi unterwegs und konnte auch Prof. Burhānuddin Rabbāni, einen weiteren prominenten Parteichef der Siebener-Allianz interviewen. Prof. Sibghatullah Mojaddedi, Gründer der „Afghanischen Nationalen Befreiungsfront“, einer islamisch-traditionellen Partei, war ab 1989 Oberhaupt des „Vorläufigen Islamischen Staates Afghanistan“ und vom 28. April bis zum 28. Juni 1992 Präsident des neugeschaffenen „Islamischen Staates Afghanistan“ und ist am 11. Februar 2019 gestorben. Burhānuddin Rabbāni übernahm am 28. Juni 1992 von Sibghatullah Mojaddedi den Vorsitz im Islamischen Rat von Afghanistan, der von den Mudschaheddin geführten Übergangsregierung. Am 30. Dezember 1992 wurde er von einer Wahlversammlung für zwei Jahre zum Präsidenten gewählt. Tatsächlich blieb er bis zum 22. Dezember 2001, also auch in der Zeit, als die Taliban den größten Teil des Landes beherrschten, der international anerkannte Präsident Afghanistans. Zuletzt führte er den Vorsitz im „Hohen Friedensrat“, der im Auftrag der afghanischen Regierung mit den Taliban verhandeln sollte. Am 20. September 2011 fiel Rabbāni einem Selbstmordattentat der Taliban zum Opfer.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Als Gast bei afghanischen Freiheitskämpfern</h3>



<p>Doch gehen wir zurück in jene Tage, als ich Afghanistan persönlich in Augenschein nahm: Im Juli 1987 hatte ich eine Gruppe afghanischer Freiheitskämpfer unter Führung Khazan Guls in das Gebiet des Tani Stammes begleitet. Obwohl unsere Gruppe bewaffnet war, beteiligte sie sich bei diesem Einsatz nicht an den Kämpfen. Khazan Gul sah sich vielmehr in der Rolle eines Entwicklungshelfers. Geboren 1943, studierte er von 1964 bis 1972 in der BRD Mathematik und Physik, erwarb das Lehramt und kehrte nach einem sechsmonatigen Praktikum 1973 mit klaren Vorstellungen und der festen Absicht, seinen Beitrag zur Entwicklung des Landes zu leisten, in seine Heimat zurück.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Afghanen werden in ihrer Heimat gebraucht!</h3>



<p>„Afghanistan kann sich nur entwickeln“, lautet sein politisches Credo, „wenn es einfach beginnt und keine fertigen Waren kauft. Die Bedürfnisse der Bevölkerung sind aus eigener Produktion zu decken. Der Lebensstandard darf nicht durch Importe künstlich gehoben werden. Mit zunehmender Entwicklung der Produktivkräfte wird er automatisch steigen. Was nützt es uns, wenn Afghanen zwar in Europa studieren können, dann aber nicht zurückkehren? Wir brauchen afghanische Ärzte, Techniker, Ingenieure usw., nicht in der BRD, nicht in Österreich oder Frankreich, sondern bei uns in Afghanistan.“<br>Er widmete sich der Landwirtschaft, errichtete Bewässerungsanlagen und ließ terrassenförmige Felder anlegen und zum Schutz der Bevölkerung Höhlen bauen, förderte den Wiederaufbau zerstörter Häuser und versuchte, die Menschen im Lande zu halten, da er der Meinung war, daß Flüchtlinge in den Lagern zu Almosenempfängern würden, das Arbeiten verlernten, ihren Stolz verlören und weit mehr Kosten verursachen würden. Es war ihm gelungen, daß von 600 ausgebombten Familien 537 in ihrer Heimat geblieben waren. 200 Rupien (damals nicht ganz 160 ATS) monatlich genügten, um sie die ärgsten Schwierigkeiten überwinden zu lassen. Khazan Gul war auch in politisch interessierten Kreisen in Österreich kein Unbekannter. So waren sowohl in der „Kronen Zeitung“ als auch im „Kurier“ Interviews mit ihm bzw. Artikel von ihm erschienen. Nach dem Sturz der Taliban war Khazan Gul eineinhalb Jahre lang Erziehungsminister in der Provinz Khost In dieser Zeit hat er über fünfzig Schulen gegründet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Khazan Gul – der Unbeugsame</h3>



<p>Zwischen 2004 und 2013 hatten ihn Monika Koch und Heiner Tettenborn, zwei junge Deutsche, mehrmals in Afghanistan besucht und waren von ihm und seinen Aktivitäten so begeistert, daß sie über ihn ein Buch, basierend auf seinen Erzählungen und den Gesprächen mit ihm geschrieben haben: „DER UNBEUGSAME. Das Leben des Khazan Gul Tani für Afghanistan“. Darin sind nicht nur sein Werdegang beschrieben, sondern vor allem seine Bemühungen, die Lebensverhältnisse in Afghanistan zu verbessern, wobei die Förderung der Landwirtschaft und die Gründung von Schulen im Mittelpunkt seiner Bestrebungen stehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Blutrache für jeden Afghanen Selbstverständlichkeit</h3>



<p>Zwei Stellen daraus möchte ich hier zitieren, die mehr über Afghani-stan und die Afghanen aussagen, als so manches dicke Buch zu diesem Thema:<br><em>„Blutrache ist ein Element der Stammesgesetze, die in ganz Afghanistan gültig sind, vor allem aber bei den paschtunischen Stämmen. Wo die Regierung sehr schwach ist und die Verbrecher nicht bestrafen kann, machen die Leute selbst ihre Gesetze. Das ist sehr demokratisch. In einer Jirga wird entschieden, ob jemand verurteilt wird. Wenn die Jirga eine Verurteilung beschlossen hat, dann wird vom nächsten Verwandten Blutrache genommen. Wenn der Vater getötet worden ist, dann ist der Sohn dafür verantwortlich. Er muß den Mörder töten“</em>. Auf die Frage: „Wenn ein Mann deiner Tochter nachpfeift, würdest du ihn umbringen?“ antwortet Khazan Gul: „<em>Wenn er meine Tochter nur anschaut, werde ich ihn umbringen! Das ist meine Ehre! Ich muß meine Ehre verteidigen, sonst kann ich in Afghanistan nicht leben“ […] Es gibt nichts Wichtigeres als meine Ehre! […] Das Problem in Afghanistan ist, daß der Staat nicht für Sicherheit sorgt. Auf Polizei, Justiz und Gefängnisse, die in Deutschland viele davon abhalten, Verbrechen zu begehen, kann man sich hier nicht verlassen. Deshalb muß man als betroffene Familie auf jede Ehrverletzung reagieren, indem man alles dafür tut, die Ehre wiederherzustellen. Sonst gibt es keine glaubwürdige Abschreckung für die nächste, noch schlimmere Grenzüberschreitung. Wenn eine Familie die Ehre nicht verteidigt, also Verletzungen nicht mit aller Macht ahndet, werden die Leute sagen: Diese Familie hat keine Ehre, keine Abschreckung mehr, mit der kann man alles machen, und von da an wird es wirklich gefährlich.“ </em> Wie kann von jungen Menschen, die in einem derartigen politischen und sozialen Umfeld aufgewachsen und davon geprägt sind, erwartet werden, daß sie sich wie Mitteleuropäer benehmen? Selbstverständlich halten sie Frauen, die auf sie zugehen, für Dirnen und sich selbst berechtigt, ja verpflichtet, Männer, die ihren Mädchen nachpfeifen oder sie auch nur anschauen, anzugreifen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Einwanderungsbefürworter: Die wahren Schuldigen</h3>



<p>Das ändert natürlich nichts an der Tatsache, daß unsere Staaten konsequent Rechtsverletzungen ahnden müssen, aber die wahren Schuldigen sind jene Realitätsverweigerer und Humanitätsexhibitionisten, die sie ins Land geholt haben, anstatt weit effektivere Hilfe vor Ort zu leisten! Übrigens: Derzeit kommt der Großteil der Menschen, die nach Europa wollen, aus Afghanistan…</p>
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		<title>Die Kärntner Heimattreue lebt!</title>
		<link>https://dereckart.at/die-kaerntner-heimattreue-lebt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2020 12:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meistgelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Neueste Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Harald Regenfelder]]></category>
		<category><![CDATA[Heimattreue Verbände]]></category>
		<category><![CDATA[Karlheinz Klement]]></category>
		<category><![CDATA[Kärntner Abwehrkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Volksabstimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Volkstum]]></category>
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					<description><![CDATA[Die 100. Wiederkehr der Kärntner Volksabstimmung von 1920 bildete den Schwerpunkt der ECKART-Oktoberausgabe. Am 10. Oktober wurde in Kärnten allerorten dieses Ereignisses feierlich und würdig gedacht, worüber die Medien praktisch nicht berichteten, außer über die bescheidene offizielle Feier in Klagenfurt, die wiederum bei heimattreuen Kärntnern auf viel Kritik stieß. So spricht der Kärntner Abwehrkämpferbund angesichts [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Die 100. Wiederkehr der Kärntner Volksabstimmung von 1920 bildete den Schwerpunkt der ECKART-Oktoberausgabe. Am 10. Oktober wurde in Kärnten allerorten dieses Ereignisses feierlich und würdig gedacht, worüber die Medien praktisch nicht berichteten, außer über die bescheidene offizielle Feier in Klagenfurt, die wiederum bei heimattreuen Kärntnern auf viel Kritik stieß.</strong></p>



<p class="has-drop-cap">So spricht der <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.kab-or.at/presse-2020.html" target="_blank">Kärntner Abwehrkämpferbund</a> angesichts des Auftrittes des Bundespräsidenten von einer „Provokation“ und die im Rahmen der Jubiläumsfeier erfolgte Entschuldigung Van der Bellens bei der slowenischen Minderheit „vollkommen deplatziert“ . Ganz anders ging es bei einer Vielzahl von kleineren und würdigeren Gedenkveranstaltungen zu, die zumeist vom Kärntner Abwehrkämpferbund und den jeweiligen Gemeinden organisiert wurden: Überall im Land wurden Kerzen, Blumengebinde und Kränze an den Denkmälern des Abwehrkampfes niedergelegt, und das Kärntner Heimatlied erklang. Wie unter anderem in St. Veit/Glan wo über 150 Teilnehmer am Fackelzug und der Festveranstaltung „100 Jahre Kärnten frei und ungeteilt“ teilnahmen, darunter ÖLM-Landesgruppenobmann Harald Regenfelder. Dieser berichtete von weiteren Veranstaltungen, an denen er persönlich teilgenommen habe: „Alleine am 8. Oktober fanden im Bezirk St. Veit drei Veranstaltungen statt: Das Gedenken an Oberstleutnant Ludwig Hülgerth in St.Georgen/ Längsee, an Landesverweser Dr. Arthur Lemisch in Dreifaltigkeit sowie an den Historiker des Abwehrkampfes Dr. Martin Wutte in Obermühlbach.“ Auch wenn der große Freiheitskommers nicht stattfinden konnte, so versammelten sich dennoch an die 120 Teilnehmer beim Gedenken für Ludwig Hülgerth bei dessen Denkmal in Klagenfurt, das vom Verband Freiheitlicher Akademiker organisiert wurde. </p>



<h2 class="wp-block-heading">„Fest der Kärntner Freiheit“ am Herzogstuhl</h2>



<p>Die bei weitem größte Veranstaltung fand jedoch am Herzogstuhl bei Maria Saal statt, wo einst vor jener schicksalshaften Volksabstimmung von 1920 40.000 Kärntner ihrer Heimat den Treueid ablegten: Dorthin hatte die <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.liedertafel.info/" target="_blank">Sängerrunde Emmersdorf</a> zu einem „Fest der Kärntner Freiheit“ geladen, das in Zeiten von Corona-Zwangsmaßnahmen durchaus eine gewisse Doppeldeutigkeit hat. Über 400 Gäste erlebten ein würdiges Fest an diesem historischen 10. Oktober. Chorleiter und Organisator Karlheinz Klement äußerte sich im Gespräch mit dem ECKART angetan von dem großen Zuspruch und der Begeisterung, die die Veranstaltung bei den Teilnehmern auslöste: „Eine kleine Sängerrunde hat eine einzigartige Veranstaltung hervorgezaubert.“ Man habe eine „Besinnung auf die einzigartige Kärntner Geschichte mit Stolz auf die Ahnen und ihre großen Taten“ erlebt. Klement betonte die besondere Verbindung seiner Sängerrunde Emmersdorf mit dem Kärntner Abwehrkampf; diese habe sich 1919 in der Vorbereitung der Volksabstimmung engagiert.</p>



<p class="has-text-align-center">***</p>



<p>Von der Feier ist auf YouTube auch ein Video abrufbar:</p>



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