<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Im Osten viel Neues &#8211; Der Eckart</title>
	<atom:link href="https://dereckart.at/category/kolumne/im-osten-viel-neues/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://dereckart.at</link>
	<description>Monatszeitung für Politik, Volkstum und Kultur.</description>
	<lastBuildDate>Wed, 13 May 2026 07:19:44 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://dereckart.at/wp-content/uploads/2021/11/cropped-favicon-32x32.png</url>
	<title>Im Osten viel Neues &#8211; Der Eckart</title>
	<link>https://dereckart.at</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Berufsinformation und Deutschkompetenz</title>
		<link>https://dereckart.at/berufsinformation-und-deutschkompetenz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[samuel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 07:19:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Osten viel Neues]]></category>
		<category><![CDATA[xStartseite]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dereckart.at/?p=11962</guid>

					<description><![CDATA[von Georg Fritsche Im Osten viel Neues Mit dem eigenen Broterwerb werden die Unabhängigkeit und das Gestalten eines eigenen Lebensweges realistisch. Viele Netzseiten geben kluge Ratschläge dafür, aber ist das wirklich das, was umfassend informiert? Wie sieht die Realität eines Berufes dann im Büro oder in der Werkhalle aus? Diese und zahlreiche weitere Fragen haben [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>von Georg Fritsche</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Im Osten viel Neues</h2>



<p></p>



<p>Mit dem eigenen Broterwerb werden die Unabhängigkeit und das Gestalten eines eigenen Lebensweges realistisch. Viele Netzseiten geben kluge Ratschläge dafür, aber ist das wirklich das, was umfassend informiert? Wie sieht die Realität eines Berufes dann im Büro oder in der Werkhalle aus? Diese und zahlreiche weitere Fragen haben sich auch den Jugendlichen in Niederschlesien gestellt. Aber Angebote von Firmen verschiedener Branchen dazu gab es bisher nur punktuell. Es ist das hier bisher praktizierte Ausbildungsschema, das eine umfassende Angebotspalette verhindert hat. Denn es wird nach dem Besuch der Volksschule bis zur 8. Klasse nach Notendurchschnitt entschieden, ob der Jugendliche eine gymnasiale oder eine gewerbliche Ausbildung erhält. Die gewerbliche Ausbildung ist eine fachtheoretische Ausbildung mit einer Ausbildungsdauer von drei Jahren. Dann erst wählt der Jugendliche einen Betrieb aus, wo er seine praktischen Fähigkeiten erwirbt. Das ist ein Problem. Denn vieles müßte so erst während der regulären Berufsausübung praktisch gelernt werden. Bisher gab es von der Warschauer Regierung nur Bekenntnisse, dies im Sinne einer dualen Ausbildung ändern zu wollen – außer Einzelangeboten von Firmen tat sich bisher konkret aber wenig.</p>



<p>Deshalb gründen sich in den Regionen immer häufiger Privatinitiativen, die Kontakte zwischen Berufsschulen und Firmen in die eigene Regie nehmen. So auch in Niederschlesien: Die Stiftung „Entdecke deine Talente“ wurde zu diesem Zweck gegründet. Neben dem Hauptzweck, die Praxisnähe zu fördern, haben sich die Initiatoren zum Ziel gesetzt, den Schülern besonders die Vermittlung der deutschen Sprache nahe zu bringen. Mit dem Nachbarmarkt Sachsen und Brandenburg/Berlin ist das ein gewichtiger Teil zukünftiger Berufsfähigkeiten. Aber auch Partner aus anderen deutschsprachigen Regionen in Europa sollen Kooperation anbieten. Die Stiftung ist dankbar für die Unterstützung durch Projekte, aber auch für Praktikumsplätze.</p>



<p>Eine Möglichkeit ist, daß Firmen und Verbände durch diese Zusammenarbeit einen neuen Markt erschließen und so z.B. einen Technologieaustausch durch einen Mitarbeiteraustausch bewerkstelligen könnten. Die Förderprogramme für Berufspraktika der EU unterstützen dies. Das Sprachangebot Deutsch sollte nach Maßgabe der Förderrichtlinie der ÖLM zugänglich werden – also besonders dann, wenn Schüler aus Oberschlesien, die der deutschen Volksgruppe angehören, in den Genuß der Förderung kommen.</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Steinerne Zeugen: Arbeit am Schloß Oderbeltsch</title>
		<link>https://dereckart.at/steinerne-zeugen-arbeit-am-schloss-oderbeltsch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[samuel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 11:30:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Osten viel Neues]]></category>
		<category><![CDATA[xStartseite]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dereckart.at/?p=11945</guid>

					<description><![CDATA[von Georg Fritsche Im Osten viel Neues Im Ort Oderbeltsch (Belcz Wielkie) im Landkreis Guhrau in Niederschlesien steht das imposante Schloß der Familie von Gilka-Bötzow. Die Familie war um die Jahrhundertwende durch ihre Sprit-, Rum- und Destillationsfabrik in Berlin zu ihrem Vermögen gekommen. Der „Kaiser-Kümmel“ wurde sogar am Wiener Hofe konsumiert, die Familie zu Hoflieferanten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>von Georg Fritsche</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Im Osten viel Neues</h2>



<p></p>



<p>Im Ort Oderbeltsch (Belcz Wielkie) im Landkreis Guhrau in Niederschlesien steht das imposante Schloß der Familie von Gilka-Bötzow. Die Familie war um die Jahrhundertwende durch ihre Sprit-, Rum- und Destillationsfabrik in Berlin zu ihrem Vermögen gekommen. Der „Kaiser-Kümmel“ wurde sogar am Wiener Hofe konsumiert, die Familie zu Hoflieferanten der Habsburger ernannt. In Theodor Fontanes Roman <em>Frau Jenny Treibel</em> wird der Schnaps allerdings eher als Getränk für eine kleine Hausschneiderin erwähnt. Auch in Joachim Ringelnatz’ „Lied aus einem Berliner Droschkenfenster“ wird der Genuß von Gilka eher den unteren Volksschichten zugeschrieben. Die Inhaber der Likörfabrik, Theodor und Hermann Gilka, hatten im Laufe der Zeit zahlreiche Rittergüter in der Region Guhrau erworben und wurden schließlich durch Kaiser Wilhelm II. in den Adelsstand erhoben. Im Schloß in Oderbeltsch waren später durch Brandstiftung die Ausstattung und das Dachgeschoß zerstört worden. Die Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindern; nicht aber die Plünderung, die dem Schloß danach noch zusetzte.</p>



<p>Vor zwei Jahren ging es von der Landwirtschaftsagentur in Liegnitz an eine junge ortsansässige Familie, die historisch auch verwandtschaftliche Verbindungen zur deutschen Bevölkerung des Posener Landes&nbsp; hat. Für ein&nbsp; Wochenende hatten die neuen Besitzer einen Aufruf für ehrenamtliche Hilfe beim Beräumen gestartet. Zur großen allgemeinen Überraschung kamen etwa fünfzig Personen aus der Region. Besondere Aufmerksamkeit verdient, daß auch der Gemeindebürgermeister persönlich erschien.</p>



<p>Nach dem Zusammenstellen von Arbeitsgruppen ging es ans Werk. Die Vertreter der Landsmannschaft Schlesien im Freistaat Sachsen bekamen die verantwortungsvolle Aufgabe, die Dachreste der Orangerie abzureißen. Am Ende des Tages waren die Helfer der Landsmannschaft ziemlich erschöpft, doch auch glücklich, wieder etwas Gutes in der Heimat Schlesien getan zu haben. Die Verständigung mit den Ortsansässigen und anderen Helfern machte allen Spaß und war auch gar nicht kompliziert, denn die meisten Beteiligten konnten durch ihre Berufstätigkeit in Bayern oder Österreich Deutsch – und die Deutschschüler aus der Gemeinde hatten die Gelegenheit, ihre Kenntnisse praktisch anzuwenden.</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
