<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Buch des Monats &#8211; Der Eckart</title>
	<atom:link href="https://dereckart.at/category/buch-des-monats/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://dereckart.at</link>
	<description>Monatszeitung für Politik, Volkstum und Kultur.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 22 Oct 2026 17:12:05 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.3</generator>

<image>
	<url>https://dereckart.at/wp-content/uploads/2021/11/cropped-favicon-32x32.png</url>
	<title>Buch des Monats &#8211; Der Eckart</title>
	<link>https://dereckart.at</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Kaisers Zone. Warum der Osten anders denkt</title>
		<link>https://dereckart.at/kaisers-zone-warum-der-osten-anders-denkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[samuel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2026 12:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[xStartseite]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dereckart.at/?p=12390</guid>

					<description><![CDATA[Der Osten denkt anders. Zwischen „Rechtsruck“ und „Ostalgie“: Benedikt Kaiser schreibt Monat für Monat aus Sachsen über das, was jenseits von Elbe und Werra geschieht, und über das, was die Beobachter aus Berlin, dem Westen der Bundesrepublik und darüber hinaus mit schöner Regelmäßigkeit übersehen. Seine Kolumnen verbinden, was sonst getrennt verhandelt wird: die Altersarmut sächsischer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Osten denkt anders.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen „Rechtsruck“ und „Ostalgie“: Benedikt Kaiser schreibt Monat für Monat aus Sachsen über das, was jenseits von Elbe und Werra geschieht, und über das, was die Beobachter aus Berlin, dem Westen der Bundesrepublik und darüber hinaus mit schöner Regelmäßigkeit übersehen. Seine Kolumnen verbinden, was sonst getrennt verhandelt wird: die Altersarmut sächsischer Rentner und die Hegemonietheorie Antonio Gramscis, die Kreidefelsen von Rügen und ein Flüssiggasterminal, den vergessenen Volksschriftsteller Erwin Strittmatter und die Umfragewerte der AfD, den 8. Mai und die Frage, warum er östlich der Elbe anders begangen wird als westlich davon.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was daraus entsteht, ist keine Landeskunde von außen, sondern eine Selbstauskunft: das Porträt eines Raumes, der die Verhältnisse zum Tanzen bringt. Der Osten als Avantgarde, als Treiber des Wandels – weit über seine Grenzen hinaus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Geschichte wirkt in Mentalitäten fort.“ Und Mentalitäten formen Politik. Das ist der Schlüssel zu Kaisers Zone.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Ich zitiere ja immer sehr, sehr gerne Benedikt Kaiser, den Klügsten der Klugen.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ulf Poschardt, <em>Make Economy Great Again</em> (Podcast), 24.9.2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">ECKART MARKSTEINE<br>ISBN: 978-3-200-11633-7<br>256 Seiten, Hardcover, 23 Euro<br><br><a href="https://marktplatz.oelm.at/produkt/kaisers-zone-warum-der-osten-anders-denkt/" data-type="link" data-id="https://marktplatz.oelm.at/produkt/kaisers-zone-warum-der-osten-anders-denkt/">Hier bestellen</a> <br><a href="https://marktplatz.oelm.at/produkt/kaisers-zone-warum-der-osten-anders-denkt/">https://marktplatz.oelm.at/produkt/kaisers-zone-warum-der-osten-anders-denkt/</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Am Berg und im Berg</title>
		<link>https://dereckart.at/am-berg-und-im-berg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[samuel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jan 2026 18:01:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[xStartseite]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dereckart.at/?p=11777</guid>

					<description><![CDATA[Herzhafter Hauskalender 2026 Was haben sich die beiden Herausgeber ausgesucht? So fragt man sich als langjähriger Leser des Herzhaften Hauskalenders alljährlich. Längst schon ist es ein Doppeltitel (Böhmen und Mähren, Engel und Teufel usw.) – zuletzt Aussaat und Ernte und heuer: Am Berg und im Berg. Im Berg, das heißt: unter Tage, im Bergwerk, in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Herzhafter Hauskalender 2026</h3>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was haben sich die beiden Herausgeber ausgesucht? So fragt man sich als langjähriger Leser des <em>Herzhaften Hauskalenders</em> alljährlich. Längst schon ist es ein Doppeltitel (<em>Böhmen und Mähren</em>, <em>Engel und Teufel </em>usw.) – zuletzt <em>Aussaat und Ernte</em> und heuer: <em>Am Berg und im Berg</em>. <em>Im </em>Berg, das heißt: unter Tage, im Bergwerk, in der Grube, schuftend, verschüttet, fieberhaft schürfend, in sagenhaften unterirdischen Höhlen und Reichen. <em>Am</em> Berg: Gipfel, Grate, Gletscher, schwindelerregende Einsamkeit, Lebensgefahr und Höhenrausch. Das Reizvollste an dieser Ausgabe, dies vorweg, ist, daß beide Extreme, Gipfel und Höhle, dem Menschen sowohl größtes Glück als auch größtes Unglück bereithalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Von Hannibal zu Georg Klotz, vom Steigerlied zu Friedrich Nietzsche</h3>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Verschüttete Bergarbeiter in einem expressionistischen Drama des österreichischen Schriftstellers Hans Kaltneker, die Arbeitsbedingungen von Kindern als Bergwerksknappen, die verzweifelte Flucht des schwer verletzten Südtiroler Freiheitskämpfers Georg Klotz über’s Gebirge – dagegen das <em>Steigerlied,</em> das die Zunft der Grubenarbeiter zusammenschweißt, Schatzsucherabenteuer, vor allem die schier unerschöpflichen Volksdichtungen und Märchen von den Venedigermännlein, von Rübezahl, von Bergentrückten und sagenhaften Gold- und Edelsteinschätzen finden sich im Berg. Hoch oben ruft Nietzsches „Zarathustra“ aus: „Mit seligen Nüstern atme ich wieder Berges-Freiheit! Erlöst ist endlich meine Nase vom Geruch alles Menschenwesens! Von scharfen Lüften gekitzelt, wie von schäumenden Weinen, niest meine Seele – niest und jubelt sich zu: Gesundheit!“. Hölderlin und Novalis können von einer Erhabenheit dichten, die nahe an das Göttliche heranreicht. Die Nähe des Hochgebirges mit dem Allerhöchsten hat übrigens – ein interessanter Fund – auch Karl May beschrieben. Daß Erich Kästner es sich nicht hat nehmen lassen, eine Reisegruppe früher Alpintouristen auf die Schippe zu nehmen, versteht sich von selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Historisch hat dieser Hauskalender weit ausgegriffen: Der Griff reicht von den Spuren der Alpenüberquerung Hannibals über eine Erfindung Athanasius Kirchners bis zu dem spektakulären damaligen Erfolgs- und heute vergessenen Zukunftsroman <em>Der Tunnel </em>von Bernhard Kellermann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im mittleren Teil der Anthologie findet sich gewissermaßen eine kurze Geschichte des Bergbaus: Rudi Pallas leider vergriffenes <em>Lexikon der untergegangenen Berufe</em> schildert fast primitive Gerätschaften und körperliche Schinderei, P.C. Ettighoffers <em>Kohle. Tatsachenbericht über Rohstoff Eins von der Ruhr </em>beschreibt den Bergbau am Anfang des 20. Jh. und wie ein gewaltiger Bohrer sich unter dem Atlantik durchfräst der bereits erwähnte Zukunftsroman.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Spannweite reicht von der Ruhr über das Riesengebirge und die Karpaten bis nach Tibet.</h3>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Konrad Markward Weiß und Caroline Sommerfeld haben aber, wie wir sie kennen, nicht nur Gebirgsschilderungen von den Karpaten bis nach Tibet sowie dem geschichtlichen Wandel des menschlichen Lebens im und am Berg in der Literatur breiten Raum gegeben, sondern ihr Schwerpunkt liegt auf der Sprache. Das <em>Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens</em> von 1927 und Röhrichs <em>Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten</em> aus den 1970er-Jahren bilden nur den Einstieg, denn die Sprachwelt des Berges ist immens reichhaltig. Wagners Stabreime („Wo neuer Schimmer in Schachten sich birgt: Da müssen wir spähen, spüren und graben, die Beute schmelzen und schmieden den Guß, ohne Ruh’ und Rast dem Herrn zu häufen den Hort“) sind grundverschieden von C. F. Meyers realistisch-gläubiger Dichtung („Bald nahe tost, bald fern, der Wasserfall, / Er stäubt und stürzt, nun rechts, nun links verweht, / Ein tiefes Schweigen und ein steter Schall, / Ein Wind, ein Strom, ein Athem, ein Gebet!“) und beide unvergleichbar mit Kafkas absurder Szenerie: „Wir gehen so lala, der Wind fährt durch die Lücken, die wir und unsere Gliedmaßen offen lassen. Die Hälse werden im Gebirge frei! Es ist ein Wunder, daß wir nicht singen!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Rezensent empfiehlt den <em>Herzhaften Hauskalender 2026 – Am Berg und im Berg</em> der treuen Leserschaft und allen neugierig Gewordenen: Aufstieg und Abstieg beim Lesen lohnen die Mühe. Und die liebevolle graphische Aufmachung und reichhaltige Bebilderung ist auch diesmal wieder in hohem Maße gelungen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Konrad Markward Weiß und</strong> <strong>Caroline Sommerfeld (Hg.)</strong><br><strong><em>Am Berg und im Berg</em></strong><br><em>Herzhafter Hauskalender 2026</em><br>Soziales Friedenswerk 2025, geb., 192 S., € 23<br><a href="https://marktplatz.oelm.at/produkt/herzhafter-hauskalender-2026-am-berg-und-im-berg/">Hier Bestellen</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Pius Flusenbruder</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
